Heute ist Samstag, bereits Tag 3 meiner kleinen Reise nach Kalifornien. Hier ist gerade noch etwas Ruhe, Frau Z. duscht und ich habe einen kurzen Moment, um wieder ein paar Zeilen zu schreiben. Die vielen tollen Eindrücke der letzten beiden Tage muessen wieder sauber abgelegt werden.
Mein erster Morgen in San Francisco begann mit einer kleinen Trainigseinheit unten am Meer. Dort wird regelmäßig Zumba gemacht und ich habe einfach mitgetanzt. Durch meinen gesundheitlichen Zustand habe ich in letzter Zeit so wenig Sport gemacht und ich hatte Respekt. Aber der blaue Ozean, die ungezwungene Atmosphäre und die Musik haben mir ein bisschen mehr Energie gegeben.
Wie ich da so vor mich hintanzte und dabei auf das Meer geschaut habe, dachte ich so bei mir, dass das ein absoluter „kneif mich mal“ moment war. Einfach so schoen.

Zuhause habe ich mich noch mal kurz hingelegt, denn auch hier ist die Müdigkeit ein Alltagsbegleiter. Aber wir kennen uns ja schon eine Weile und respektieren uns. Das bedeutet, kleine Ruhepause sind absolut notwendig.
Anschliessend war ich kurz im Büro nebenan und habe dort auch Frau Zs Freund getroffen, wir haben kurz zusammen ein Käffchen getrunken und dann habe ich die beiden arbeiten lassen.
Nachmittags habe ich einen Spaziergang durch die wunderschöne Neighborhood gemacht und mich ueber das schoene Wetter gefreut. So macht das alles richtig viel spass und die bunten Farben der Häuser leuchten kräftig in der Sonne. Ich bin vor zur Haight Street gelaufen, habe das eine oder andere kleine Geschäft besucht und mich anschliessend in einen netten kleinen Coffeeshop gesetzt.








Abend sind wir zum Sonnenuntergang vor ans Meer gefahren und haben dort einen langen Spaziergang gemacht. Die Stimmung war ganz wundervoll. Ueberall waren kleine Lagerfeuer und die Leute trafen sich zum Feiern am Strand. Toll wenn man in einer Stadt lebt, die direkten Zugang zum Meer hat. Als waere San Francisco nicht schon schön genug, aber die Lage am Pazifik macht es absolut perfekt.




Ich war zwar wieder etwas muede, dennoch sind wir auf einen kurzen Schkummertrunk in eine Bar in der Nachbarschaft gegangen und haben den Tag bei einem leckeren Bier und noch viel mehr Gesprächen ausklingen lassen.
