Heute geht’s dann aber endlich so richtig los, die Rundreise beginnt ganz offiziell. Alles bisherige diente nur der Aklimatisierung 😂
Der Morgen begann mit dem Frühstück auf unserem Balkon im vierten Stock. Scheinbar ist es hier üblich, dass die Hotels alle über eine kleine Pantry Küche verfügen. Das heisst es gibt einen richtigen Kühlschrank, Geschirr und mindestens einen Wasserkocher. Das finden wir prima, denn ein inkludiertes Frühstück scheint hier auch nicht der Standard zu sein.



Die Koffer sind gepackt ich hatte mein Packsystem schon von Deutschland aus ausgeklügelt und jetzt vor der Abreise nochmals perfektioniert. Die warmen Sachen, die ich noch im herbstlichen Melbourne gebraucht habe, sind erst mal in den Tiefen des Kofferraums verschwunden. Den Rest habe ich wie einen Schrank mit diversen Packing Cubes und Beutelchen geordnet. Kai sagt, er ist sehr gespannt, wie lange das System funktioniert. Als liebenswerte Chaotin 😂 frage ich mich das natuerlich auch. Wir werden sehen.

Im letzten Beitrag ist mir übrigens ein Fehler unterlaufen. Wir befinden uns momentan nämlich noch nicht an der Sunshine Coast. Diesem Teil hier oben gibt das flugunfähige Federvieh seinen Namen, die Cassowary Coast. Ich bin so froh, dass wir schon ein Exemplar gesehen haben, denn eigentlich sind hier ueberall Hinweise auf den Strassen, aber zeigen lassen sie sich bisher nicht.

Die gesamte Reise steht unter dem Motto, der Weg ist das Ziel, gestern haben wir uns zwei Zwischenstops ausgewählt. Es gibt natuerlich immer viel mehr zu sehen, aber leider ist die Zeit begrenzt und so müssen eben Entscheidungen getroffen werden.
Der erste Stop war bei den sogenannten Babinda Boulders. Dort gibt es einen Flusslauf, der durch sehr viele grosse Felsen unterbrochen ist, an dem sich das Wasser kaskadenartig und mit lautem Getöse vorbei schlängelt. Zwischendrin kann man sogar baden gehen, aber an manchen Stellen wird man immer wieder vor der Gefahr der Strömung gewarnt. Schon anzuschauen war es aber in jedem Fall.






Als nächstes ging es zu den weiter südlich gelegenen Josephine Wasserfällen. Und die fanden wir ganz besonders toll. Aufgrund starker Regenfälle war das Flussbett ordentlich gefüllt und die Wassermassen tosten lautstark flussabwärts. Ein tolles Schauspiel, bei dem man ewig zuschauen kann. Es hat irgendwie etwas sehr beruhigendes.


Gegen vier Uhr am Nachmittag erreichten wir schließlich das Mission Reef Resort in Mission Beach. Hier hatten wir unseren ersten Übernachtungsstop.

In jedem Hotel bisher finden wir eine Wand mit Prospekten der zahlreichen Ausfkugsangebote.

Nach einem kurzen Schläfchen meinerseits und einem Poolbad von Kai sind wir dann zum Namensgeber des kleinen Örtchen vorgelaufen, dem langen Sandstrand von Mission Beach. Die Stimmung war toll, es gab nur ein paar vereinzelte Spaziergänger. Die Sonne ging langsam unter und das Licht veränderte sich minütlich. Diese Art von Strandspaziergängen zählen immer wieder zu den schönsten Momenten auf einer Reise am Meer. Hatte ich eigentlich mal erwähnt wie gerne ich am Meer leben würde? 😂







Direkt einen Block hinter dem Strand lag unser kleines Hotel. Im Zimmer gab es eine Mikrowelle und rundherum keine Restaurants zum Einkehren. Beides wussten wir bereits vorher und so haben wir uns in einem Supermarkt aus dem Kühlregal ein fertiges Massaman Curry und eine Tüte Mikrowellenreis gekauft. Dazu gab es noch einen Salat. Einfach aber gut, vor allem kommt es dabei auf sie Umgebung an.


Es war noch früh am Abend und der Pool war noch geöffnet, der Himmel leuchtete rot, als wir nochmal ins Wasser gegangen sind. Schwimmen am Abend bei tropischen Wetter, schon wieder so ein denkwürdiger Moment, dabei rücklings auf der Wasserfläche treiben und in die Sterne gucken *seufzt*
Alles in allem ein angemessener Abschluss fuer einen wirklich tollen ersten Rundreisetag.





























































































































































