Nach der zwar schoenen und ereignisreichen, aber auch sehr anstrengenden Tour vom Samstag, haben wir es am Sonntag etwas ruhiger angehen lassen. Fuer diesen Tag war ich Programmgestalterin und ich hatte mich darauf vorbereitet. Was mir vorschwebt, war einen gemütlichen Stadtteil zu finden, außerhalb des Hochhausviertels. Zur Auswahl kamen Fitzroy, Collingwood und South Melbourne. Alle diese Stadtteile sollten eine gute Mischung haben, bestehend aus netten Cafes und lokalen Röstereien (ein Riesending in Melbourne), Bars, Restaurants und kleinen unabhängigen Läden zu Stöbern.
Meine Wahl ist dann auf South Melbourne gefallen, weil es erstens fußläufig vom Hotel gut zu erreichen war und zweitens es dort diese wunderschönen viktorianischen Häuser gab mit den schmiedeeisernen Geländern.





Das Kaffeebestellen hier in den australischen Coffeeshops ist uebrigens erst mal nicht so schlüssig. Es gibt grundsätzlich nur Kaffee, weiss oder schwarz, gross oder klein. Alles andere scheint der Phantasie überlassen. 😂 Eine Bedienung hat es uns dann erklärt. Auf der Karte steht immer nur das oben gesagte, das ganze kann dann ein Cappuccino, Flat White, Latte, Americano oder was auch immer sein. Hat sich irgendeiner so ausgedacht. Gut wenn man’s weiss.

Es war aber sehr voll, und wir haben ein nettes etwas ruhigeres Café am Seitenrand gefunden.




Nach einem kurzen Nap im Hotel sind wir am Abend noch mal vor zum Yarra River gelaufen. Kai hatte den am Anfang schon alleine abspaziert und ganz begeistert davon gesprochen. Denn beide Ufer sind gesäumt von Cafés und Restaurants. Eine richtig tolle Uferpromenade.







Melbourne ist einfach großartig. Und es gibt sogar noch das Meer, was will man mehr