Whitsundays

Am Donnerstag ging es mal wieder früh los. Mittlerweile stehen wir immer frueher auf und so kam es, daß wir nach schwimmen und frühstücken schon um kurz nach 8 unterwegs zum Hafen von Airlie Beach waren. Hier sind wir, wie bereits erwähnt zwei Nächte und es stand ein Tagesausflug zu den berühmten Whitsunday Islands an. Ein absoluter Pflichtbesuch wenn man in dieser Gegend ist.

Um halb neun wären wir bereits an Bord des Katamarans. Die Tour habe ich ausgesucht, weil sie wirklich gut bewertet war und viele geschrieben haben, dass das keine Massenabfertigung ist. Es fahren täglich zahlreiche Boote raus auf die Inseln und das kann schon voll werden.

Auf der Hinfahrt am Morgen standen wir lange draussen und haben die schnelle Fahrt genossen. Die Luft war warm und der Wind hat gutgetan. Unsere Gesichter waren sehr gut eingecremt 😜

Die Tour besteht aus zwei Teilen, einem Besuch am Whitehaven Beach inklusive Baden, sowie einem Schnorchelausflug. Hier werden wir also zum ersten mal Kontakt mit dem australischen Meer haben. Man bekommt dafür einen sogenannten Stinger Suit, eine Art eng anliegenden Lycra Anzug, der zuverlässig vor den Berührungen mit den gefährlichen Tentakeln der Quallen schützt. Ich gebe gerne zu, dass zusätzlich zu der Gefahr, die von diesen Wesen ausgeht, ich mich auch noch furchtbar vor den Geleefischen ekele. Ich wuerde glaube ich mittlerweile sogar Spinnen anfassen. Aber vor den Quabbelviechern graust es mir.

Umso mehr freute es mich zu erfahren, dass es fast schon das Ende der Stinger Season ist und nicht mehr so viele zu sehen sind. Gut so, aber mulmig war es mir schon.

Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir den langen, weißen Whitehaven Beach und wurden mit einem kleineren Tenderboot an Land gebracht.

Der Sand ist so pudrig fein, er quietscht beim Laufen.

Das Wasser war absolut klar und von Quallen war weit und breit keine Spur. Yippie!

Es gab dann noch eine kleinere Wanderung zu einem Lookout mit einer fantastischen Aussicht.

Jaja, ich weiss, das Hütchen sieht etwas albern aus 😂🤣 Aber wen interessiert das schon. Den habe ich mal in Thailand gekauft und es ist gleichzeitig auch ein Fächer.

Nach dem morgendlichen Strandbesuch gab es Mittagessen auf dem Boot, dort plauderten wir nett mit den Mitreisenden. Unter anderem mit einem Paar aus England, die vor zwanzig Jahren ueber ein Work-and-Travel Visum ins Land kamen und hier hängen geblieben sind. Jetzt leben sie mit ihren Kindern in Melbourne. Da kommt man ja glatt auf Ideen 😉

Nach dem Mittagessen ging es dann zum Schnorcheln. Wir wurden mit dem Kleinboot zu einem nahegelegenen Korallenriff gebracht. Auf der Fahrt dorthin hat die Bootsführerin „Sweet Child of Mine“ laut aus den Boxen schnallen lassen und dabei das Boot in schnellen waghalsigen Bewegungen ueber das Meer schlingern lassen. Das war sehr lustig, man wurde ordentlich nass und Axl Rose hat sein bestes dazu beigetragen.

Vom Schnorchelgang selbst kann ich keine Bilder bieten. Wir hatten leider meine Unterwasserkamera. Da muss ich irgendwann noch mal aufstocken. Hier musst du dich also auf mein Wort verlassen wenn ich sage, dass es natuerlich wunderschön war. Die Korallen waren echt krass und anders als die, die wir schon im roten Meer gesehen hatten. Sie waren größer und es gab eine enorme Vielfalt an Farben und Formen. Dazu bunt leuchtende Fische und als Highlight zwei der ganz besonders tollen Meeresschildkröten. Eine schwamm direkt hinter mir nach oben, um Luft zu holen. Es sieht einfach so toll aus, wie sie sich mit ihrem Panzer schwerelos unter Wasser bewegen.

Der Tag war ganz ganz toll und die Crew war super nett und freundlich und hilfsbereit. Ein wirklich gelungener Ausflug mit ZigZag Whitsunday. Der Tag hat grossen Spass gemacht. Um kurz nach 5 waren wir wieder an Land

Abends gab es dann mal wieder ein Dinner im Restaurant. Wir waren eigentlich schon müde, hatten aber auch keine Lust mehr, noch einzukaufen und zu kochen. Es gab noch mal Fish & Chips direkt am Meer.

Wir brauchen Energie fuer den morgigen Tag, denn da haben wir die bisher längste Tagessttecke zu überwinden.

Erkenntnis des Tages: Warum heisst es immer Mann über Bord? Weil Frauen schlau genug sind und nicht über die Reeling fallen.

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