Unsere Route

Wir starten unsere große Reise am Samstag, den 1. Februar 2014 von Frankfurt, von dort fliegen wir nach Hongkong, wo wir irgendwann am Sonntag landen. Dort machen wir einen 3-tägigen Zwischenstop und fliegen dann am Mittwoch weiter nach Bangkok. Ab hier ist erstmal alles weitere ungewiß. Wir haben gute 6 Wochen Zeit, um über Land, Wasser, Luft irgendwie nach Singapur zu reisen. Ein Stop ist gesetzt, irgendwann Ende Februar werden wir es hoffentlich hinkriegen, meinen ehemaligen Mitbewohner aus Berlin, den Alex, zu besuchen. Der ist derzeit beruflich auf Penang … könnte schlimmer kommen ;-)
Am 17. März geht es dann weiter mit dem Flieger nach Brisbane. Dort wartet dann ein hoffentlich frisch geputztes Hitop-Campmobil auf uns. 4 Wochen bleiben uns dann, um von dort irgendwie nach Adelaide zu kommen, ob eher an der Küste oder durchs Landesinnere ist noch nicht geplant. Von Adelaide fliegen wir dann nach Sydney … dort bleiben wir dann noch ca. eine Woche. Auf dem Rückweg nach Frankfurt machen wir noch einen 2-tägigen Zwischenstop in Dubai, von wo es dann am 29. April wieder in Richtung Heimat geht.

Überlebenstraining

Gestern Abend entdeckte ich kurz vorm Lichtausmachen eine handtellergroße Spinne an der Schlafzimmerdecke … ok, sie war vielleicht 1cm im Durchmesser incl. Gebein … aber dennoch: Spinne ist Spinne ;-) 

Genau wie bei den Geschichten übers Zähneziehen, dem Erbrochenen nach übermäßigem Alkoholgenuß oder tiefen Schnittwunden beim Gurken reiben … Spinnen sind ein Thema, da kann jeder mitreden. Schon bei der bloßen Erwähnung, daß wir in diesem Jahr etwas länger durch Südostasien und Australien touren, geht es los. Es gibt die schönsten Schauergeschichten und ich muß ehrlich gestehen, ich höre sie mir angsterfüllt an. Von Spinnen, Kakerlaken … gar von in Hotelzimmern gesichteten Schlange ist da die Rede. Ich muß zugeben, ich habe RESPEKT. 
Umso stolzer bin ich doch darauf, daß ich diese monstergroße überdimensionale 12-beinige Riesenungeheuer kleine Spinne heute Nacht akzeptiert habe. Sie durfte dort bleiben wo sie war und ich habe geschlafen. Ganz friedlich. Mal schauen, ob ich noch zu Größerem fähig bin. Ich bin jedenfalls wild entschlossen, es mit dem unbekannten Krabbelgetier aufzunehmen (werde mich im Bedarfsfall hinter Kai verstecken). 

Eins steht jedenfalls fest, die Geckos dürfen bleiben. Die finde ich putzig. 


Happy New Year

Wir wünschen euch allen ein frohes und glückliches neues Jahr. Kai und ich haben es gestern Abend sehr ruhig angehen lassen. Leider hat mich die Erkältung fest im Griff und ich bin einfach nur ein schlappes, schlaffes etwas. Die Schlafphasen überwiegen momentan und es ist mir tatsächlich schwer gefallen, mich gestern Abend bis Mitternacht wachzuhalten. Nichtsdestotrotz haben wir ein bisschen gefeiert, gut gegessen und getrunken und in langen Gesprächen das alte Jahr Revue passieren lassen. Um 12.00 Uhr sind wir dann vor zum Main gelaufen und waren fast ein bisschen überwältigt. Menschenströme, die Straße vollkommen zugeparkt und entlang des Flußufers ein einziges großes Feuerwerk, das war wunderschön. Wir sind dann noch ein Weilchen durch das neue Jahr spaziert, immer wieder kleineren Böllern ausgewichen und nachdem die Luft bald so arg nach (was eigentlich – Raketengeruch?) … also verraucht war, sind wir so gegen 2 nach Hause. Wie gesagt, es war ruhig, aber dennoch schön. Jetzt versuche ich mich irgendwie in der aufrechten Sitzposition. Neben mir steht ein frisch aufgebrühter Chai Tee … Figo schnurrt links von mir in seinem Lieblingskörbchen … In diesem Sinne nochmals:

Prost Neujahr … auf ein wundervolles 2014

Sonntag (5. Weihnachtsfeiertag)

Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen von Freunden und Familie. Am Vormittag haben wir uns nach einem entspannten weihnachtlichen Aufenthalt in Alsfeld von meinen Eltern verabschiedet, um schon kurze Zeit später (mit der üblichen Verspätung ;-) bei der Großfamilie Caminada in Oberrad zum Nachweihnachtstreffen aufzutauchen. Am späten Nachmittag dann eine weitere Zwischen-den-Jahren-Tradition, der Geburtstag von Frau Mohr, meiner ältesten … also nee … längsten … Freundin, wie auch immer, wir kennen uns schon seit 39 Jahren J Kai durfte fahren und ich mußte trinken. Blöde Regelung. Was soll ich sagen, es war ein echt dufter Abend mit Freunden und viel zu viel Wein. Heute fällt dann entsprechend ruhig aus. Wir haben die Weihnachtsbeleuchtung überall angezündet und wursteltn uns so durch den Tag. Vorhin hat Kai mir seine tolle Excel-Tabelle per Stick zur Verfügung gestellt, auf der ich (sehr übersichtlich) auf einen Blick erkennen kann, was alles noch vor dem Abflug zu tun ist. Ich bleibe erstmal entspannt und werde die Liste im Laufe des Tages zu meinen Gunsten modifizieren ;-) Anbei noch ein kleiner Eindruck sonntäglicher Entspannung im Kreise der Fellmonster.

Zwischen den Gezeiten

Noch einen Tag bleiben wir in der Heimat. Weils so schön ist. Weihnachten ist rum, jetzt beginnt die Zeit zwischen den Jahren … die Zeit in der man keine Wäsche aufhängen soll, wo die ersten Silvesterböller fliegen und das Leben insgesamt ein bisschen ruhiger abläuft. Ich mag das. Sehr. Heute morgen hat der Kai schon erfolgreich die gesamte Alsfelder Innenstadt mit wartungsfreien Rauchmeldern versorgt. Zumindest hat es sich so angefühlt. Bewaffnet mit einem unhandlichen Staubsauger, einer altersschwachen Bohrmaschine und der ständigen Angst vor dem unbekannten Material sind wir karawanenartig von Raum zu Raum gezogen, um in Zukunft das zu verhindern was den Caminadas in diesem Jahr so viel Kummer bereitet hat. Jetzt ist alles erledigt und wir gehen gleich noch mal in die Stadt. Bisschen shoppen.