Joshua Tree 

Nachdem am Mittwoch morgen alles wieder schön zusammengeräumt war, haben wir uns von unserer putzigen Unterkunft verabschiedet und es dank der Superapp geschafft in nur ca. einneinhalb Stunden (keine Ironie) wieder aus der riesengrossen Häuserwüste herauszufinden. Irgendwann wurden dann die Werbeschilder weniger und man sah wieder die kalifornischen Hügel. Nach einiger Zeit konnte man bereits die ersten Joshua Trees sehen. Das sind Sukkulentengewächse, die sehr stachlig und weit verzweigt in die Höhe wachsen, und nicht nur dem Album von U2 den Namen gaben. Wir sind dann sofort in den Park gefahren und hatten Glück. Ein wunderschönes freies Campingplätzchen zwischen roten Felsen war frei und wir begannen gleich mit der heftigen Betriebsamkeit, bestehend aus Zelt aufbauen, Isomatten und Schlafsäcke zerlegen und die Küche einrichten. Vor dem Abendessen ging es aber noch mit zwei Büchsenbieren auf einen der Felsen hoch. Der Abendhimmel leuchtete in allen Rottönen und wir haben uns gefreut. Zu essen gab es leckere Nudeln mit Soße aus dem Glas. Hervorragend gekocht durch meinen Ehemann und Chef de Cuisine. Ich habe es sogar geschafft, mit Stirnlampe ein paar Maschen zu Stricken. Das ist ja bisher viel zu kurz gekommen ;-) In der Nacht konnten wir das Geheule der Koyoten aus der Ferne hören und am frühen Morgen wieder die Vögel zwitschern. Mittendrin. Statt nur dabei.

Der Hidden Valley Campground im Joshua Tree Nationalpark ist absolut und uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Wir würden jederzeit wieder kommen.

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