I’ll bring you to paradise

… hat mir JJ gerade auf dem letzten Toilettenstop vor unserem nächsten Ziel versprochen, als er beobachtete wie ich mich wie ein Schluck Wasser in der Kurve wieder zum Truck bewegte. Klingt sehr vielversprechend. Ich bin gespannt.

Der heutige Tag bestand bisher fast nur aus Fahren. Mit ca 80 Stundenkilometern bewegt sich unser Truck seit 8 Uhr heute morgen auf den zwar geteerten, aber sehr holprigen Landstraßen. Es ruckelt und hoppelt und ich habe es dennoch geschafft, bis hierhin alle Blogbeiträge fertig zu schreiben und mit Bildern zu versehen. Das hat die Fahrt recht kurzweilig gemacht.

Heute morgen durften wir noch mal ein luxuriöses Frühstück im Hotel genießen. Es gab einen Tisch am Pool mit Blick aufs Meer, und die reichhaltige Auswahl am Buffet ließ keine Wünsche offen. Besonders toll waren die fein säuberlich aufgestapelten Pasteis de Nata, eine portugiesische Spezialität die auf der Zunge zergeht.

Ich beobachtete, wie einer unserer Mitreisenden zwei fette Muffins mitnahm und tat es ihm gleich. Der kleine Hunger kommt bestimmt ;-)

Um Punkt 8 Uhr setzte sich unser Truck schon wieder in Bewegung und wir fuhren die Küste aufwärts in Richtung der Region Inhambane. Unser Ziel war der Praia de Barra.

Es fühlte sich an, als würden wir mit extrem hoher Geschwindigkeit über die sehr schlaglochreichen Straßen jagen, aber eine Messung mit meiner Laufapp hat eine Geschwindigkeit von ca. 80 km/h ergeben.

Man nennt es hier auch „Afrikanische Massage“ wenn man durch die Schlaglöcher und Buckel beim Fahren ordentlich durchgeschüttelt wird. Da ist mir eine schöne Thai Massage aber allemal lieber ;-)

Zwischendurch gab es zahlreiche Pinkelpausen und Buschi-Buschis, wie JJ sie liebevoll nennt.

Um kurz vor 6 erreichten wir dann endlich das Ziel für die nächsten 3 Nächte. Dort angekommen liefen wir alle erst mal vor zum Strand und ich quiekte vor Freude. Vor uns tat sich tatsächlich ein kleines Paradies auf. Ein schöner Strandabschnitt mit 2 Beachbars und einem weiten Blick über den indischen Ozean.

Am Abend gab es in einer der Bars am Strand ein traditionelles mozambikanisches Gericht. Ein leckeres Curry, mit viel Kokos und Erdnuss und als äußerst schmackhafte Einlage tagesfrisch gefangener Barracuda … dazu eine ordentliche Portion Reis.

Während die etwas jüngeren aus der Gruppe noch bis tief in die Nacht feierten, fielen wir „alten“ bereits wieder um 9 in die Heia. Wir sind halt keine 20 mehr ;-)

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