Kraft tanken

Heute ist schon Dienstag und so langsam grooven wir uns in den Urlaubsmodus ein.

Unser Tag beginnt immer mit dem im Reisepreis inkludierten typisch italienischen Frühstück. Oberhalb des Hotelpools mit fantastischer Aussicht ueber den Gardasee gibt es einen Orangensaft, einen sehr sehr guten Cappuccino und ein fluffig weiches Brioche. Und wenn wir dann schon mal am Pool sind, gehen wir auch immer gleich eine Runde schwimmen. So kann ein Tag beginnen. Ein feines Ritual, welches sich bereits in kürzester Zeit herausgebildet hat.

Sonntag hat sich der Tag dann auch nur noch unwesentlich geändert. Denn wir haben ihn am Pool verbracht. Noch immer leicht schockiert vom vollkommen überlaufenen Strand vom Vortag, war der wunderschöne Pool eine echte Alternative. Normalerweise ziehe ich Meer und See immer vor, aber diese Aussicht von hier oben…

Am Abend sind wir dann ins Nachbarörtchen Salo gefahren. Hier mochten wir es sehr gerne. Ein typischer kleiner Ort direkt am See. Hier gibt es natürlich auch zahlreiche Touristen, die die lange Uferpromenade auf und abflanieren. Dennoch gibt es noch diesen quirligen Charme eines italienischen Urlaubsortes. In der Fußgängerzone waren noch die Geschäfte geöffnet und der Aperol Spritz Vergleichspreis war um ganze zwei Euro günstiger als im Nachbarort.

Nach dem üblichen Aperitif (Tagesritual Nr. 2) fanden wir ein freies Plaetzchen direkt am Seeufer und ließen uns jeder eine weitere Pizza schmecken. Calzone fuer den Herrn und Capricciosa für mich. Und weil ich gefahren bin, konnte sich Herr C. sogar noch einen Grappa genehmigen.

Gestern hat es uns dann wieder rausgetrieben. Bei schönstem Wetter starteten wir eine Tour an den nahe gelegenen Idrosee. Wesentlich kleiner aber nicht weniger schön kann man das Südufer von unserem Hotel in knapp 50 Minuten erreichen. Wir sind erst ein bisschen Wandern gegangen und spaeter noch etwas seeaufwärts gefahren. Dort, in einem Ort namens Vesta fanden wir dann den perfekten kleinen Strand am See. Es gab nur vereinzelt ein paar andere Menschen. Manche versuchten sich auf dem Stand Up Paddle und hin und wieder knatterte ein kleines Motorboot. Im grossen und ganzen aber wurde die Geräuschkulisse nur vom sanften Plätschern winziger Wellen gebildet. Dies, zusammen mit der klaren Luft und der Einsamkeit war ein perfekter Ort um Kraft zu tanken. Wir haben es beide sehr genossen.

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