Aftermath in Coimbatore

Samstag durften wir endlich mal wieder ausschlafen, in den bequemen Wölkchenmatratzen des Radisson war das eine absolute Wohltat. Wir frühstückten ausgiebig und quasselten mit den anderen Gästen. Alle mussten die fantastischen Eindruecke der letzten Tage erst mal verarbeiten, jeder auf seine Weise.

Spaeter am Vormittag sind Monique und ich zur Braut hochgegangen und haben ihr beim Packen geholfen. Sie ist zwar noch eine Weile im Land, aber jetzt bleibt sie bei den Schwiegereltern. Ich durfte den gesamten Brautschmuck zurück in die Kisten ordnen und das war schon sehr beeindruckend, und verdammt schwer, so ein indisches Hochzeitsgeschmeide.

Wir haben noch ein bisschen gequatscht und unsere Strickprojekte verglichen. Wir machen nämlich einen sogenannten Knitalong, in dem wir alle das Gleiche stricken. Dieser Pullover wird uns dann immer an dieses fantastische Erlebnis erinnern. So zumindest die Theorie, denn wirklich zum Stricken gekommen sind wir bisher nicht 🤣

Nachmittags sind Kai, Monique und ich mit einem Uber wieder in unser Lieblingsrestaurant Annapoorna gefahren und es gab nochmal mein neues Lieblingsessen, das Kothu Parotta mit Joghurtsauce. Das ist nun quasi mein Äquivalent zur italienischen Bolognese oder dem thailändischen Pad Thai. Ich könnte mich reinsetzen.

Mit der Autoriksha sind wir in einen wunderschönen Laden gefahren, dem Anookh, in dem es fantastische bedruckte Stoffe gab. Am Ende waren wir nochmal in der Brookefields Mall, da ich vor hatte mir ein paar Kurtis zuzulegen. Das sind diese schoenen Tuniken in den tollsten Farben und Mustern.

Ich wurde schnell fündig und freute mich ueber die neuen Kleidungsstücke. Lustigerweise in schwarz und dunkelblau. Ich bin mal gespannt, ob ich das alles trage wenn ich wieder zuhause bin 🤣

Am Abend gab es noch einen Absacker in der Hotelbar im 1. Stock, bevor es wieder recht frueh ins Bett ging. Es war nochmal ein schoener Tag im lauten, staubigen Coimbatore. Am Sonntag geht’s weiter.

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