Billabong Sanctuary

Wieder ein neuer  Tag auf der Route nach Süden. Ein ganz normaler Mittwoch. Wie immer starteten wir den mit einem kurzen Sprung in den Pool. Dieser war heute etwas Besonderes, er befand sich hoch oben im 20. Stock des Grand Chancellor Hotels in Townsville. Die Aussicht von oben war natuerlich toll.

Oben trafen wir einen der Property Guys und ich fragte ihn, warum es trotz Tuer nach draussen, nochmals eine zusätzliche Absperrung gibt. Irgendwie total sinnlos fuer unser Verständnis. Es erklärt sich mit australischen Bauvorschriften. Die geben naemlich vor, dass jeder Swimming Pool zusätzlich einen kindersicheren Zugang hat. Nichts dagegen einzuwenden, haette man nur auch schon mit der ersten Tür machen können 😜 Wir fachsimpelten ueber unnütze Bauvorschriften in unseren jeweiligen Ländern und scheinbar gibt es da auch in Australien sehr viel Bürokratie. Don’t get me started on the Bundesbauministerin 😜

Nach einem spartanisch Frühstück im Doppelzimmer ging die Packroutine los. Bisher funktioniert das System tadellos. Auch wenn es auf diesem Bild gerade nicht so aussieht 🤣 habe ich ziemlich genau 12 Minuten gebraucht, um das Chaos wieder zu beseitigen.

Dieses Mal hatten wir ca. 3, 5 Stunden Autofahrt vor uns, wobei direkt nach einer halben Stunde der heutige Tagesstop kam. Das Billabong Sanctuary beherbergt lauter australische Tiere, die irgendwo oder irgendwann auf Rettung angewiesen waren, daher auch der Name Sanctuary.

Da isser schon mutig der Kai. Warten wird mal ab, bis die echten Krokofanten auftauchen 😄

Wir waren ja schon mal am Anfang in einem solchen Gehege, aber ich kann einfach nicht genug von den australischen Beuteltieren bekommen. Kai hat vollstes Verständnis dafür.

Es folgt nun in loser Abfolge eine Reihe von Tieren, die ich vor dir Linse bekommen habe.

Dieser freundliche Geselle sass ganz entspannt auf einem Ast und hat gefrühstückt. Ein wunderschönes Federvieh.
Den hier haette ich eigentlich die ganze Zeit nur anstarren können. Dieses Schlafgesicht ❤️❤️❤️
Ein Roo mit einem Joey (so nennen die Aussies hier die Känguru Babys) – die Mama trägt nur 36 Tage und gebärt ein bohnengrosses Mini-Roo. Das klettert dann in den Beutel und wächst von dort aus. Ich hatte nicht zu hoffen gewagt, ein Junges zu sehen. Umso toller war dieser Anblick.
Dieses Baumkänguru ist mal eben von seinem Fressplatz auf den Baum geklettert, um von mir fotografiert zu werden. So war es ganz sicher. 😉
Der pinkfarbene Kakadu
Ein Pademelon, eine Art Mini-
Känguru
Die echten Billbys haben sich gerade nicht gezeigt. Daher mußten wir mit diesem hier vorlieb nehmen. Der dient in Australien übrigens als Osterhase.
Hier kommen dann die echten Kollegen.
Eine Fütterung im Crocodile Dundee Style  ist sehenswert.
Gaby und das Wombat
Und hier mal ein echtes Wombat in seinem Kämmerchen. Er kann natuerlich von da aus ins Freigehege und hat ein riesiges unterirdisches Tunnelsystem.
Ich liebe die Erdmännchen ❤️

Nach dem Besuch im kleinen Tierparadies hieß es nun erst mal 3 Stunden Straße hinter sich lassen. Erwähnenswert ist hier ein kurzer Lunch Stop in einem kleinen Ort direkt am Highway gelegen. Wir stießen auf ein Fischhändler, der auch Snacks anbietet. Dort bekamen wir jeder ein grosses Hummersandwich fuer schlappe 8 Dollar, umgerechnet ca. 5 Euro. Das war wirklich hervorragend lecker. Diese Art der kleineren kulinarischen Entdeckungen machen so einen Roadtrip erst richtig besonders.

Kurz vor der Ankunft im neuen Zuhause haben wir einen alten Bekannten getroffen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich unsere nächste Unterkunft, dieses Mal bleiben wir sogar zwei Nächte. Wir bezogen ein richtiges Apartment im 4 Stock des Whitsunday Vista Resort. Ich freute mich besonders über die Waschmaschine und richtig viel Platz, um mein Chaos auszubreiten.

Direkt nach Ankunft ist Kai im Pool verschwunden und ich habe den letzten Blogbeitrag fertig gemacht. Des Rest des Tages sind wir im Hotel geblieben. Wir waren beide ziemlich kaputt. Diese Art zu Reisen ist schon recht fordernd, obwohl es so viel Spass macht. Das will ich nicht verschweigen. So haben wir das erste Mal auf dieser Reise richtig gekocht (Nudeln mit Tomatensauce, hey, immerhin 😂) und danach auf der Couch relaxed. Kai hat gelesen und ich habe an meinem handgestrickten Koala weitergearbeitet. Mal sehen, ob ich ihn hier in Australien noch fertig bekomme.

Die beiden sind am Abend direkt zu mir geflogen, als sie gesehen haben, dass ich sie von weitem mit einem Teleobjektiv beäugt habe.

Ach ja, wir sind übrigens in Airlie Beach gelandet, das liegt vor den berühmten Whitsunday Islands. Dahinter liegt immer noch das Great Barrier Reef. Immer noch deshalb, weil es uns schon seit Cairns begleitet. Da wir hier zwei Nächte sind, ist für morgen wieder ein Ausflug geplant. Doch davon erzähle ich demnächst.