Good Morning San Francisco 

Die erste Nacht war, wie ueblich, etwas unruhiger. Man muss seinen Koerper eben in kürzester Zeit um neun Stunden umstellen. Nicht so einfach und vor 20 Jahren habe ich das wohl noch etwas besser weggesteckt ;-) Um 6.30 war die Nacht dann endlich rum und ich bin aufgeregt vor zur Feuertreppe getapst, um die wunderschöne, durch die Morgensonne dramatisch beleuchtete Skyline zu bestaunen. Unser Gastgeber Herr W. war auch schon wach und wir bekamen gleich den ersten Kaffee zubereitet. Später sind wir dann wir in die Wohnung von Frau Z. zum Frühstücken. Danach war es an der Zeit, unser Luxusauto (in modischem Jagdbraun) vollzustopfen und die Stadt erst mal wieder für die nächsten 2 Wochen zu verlassen, es geht in Richtung Los Angeles und später dann durch die Wüste nach Las Vegas. 

Bei so einem Roadttrip auch wenn er klein ist, ist immer der Weg das Ziel und so reisen wir Richtung Süden auf der berühmten Route No. 1. Immer mal wieder haben wir angehalten, um die Seeluft zu genießen und Fotos zu machen. In Santa Cruz haben wir Kaffee getrunken und am Nachmittag sind wir in Monterey angekommen. Dort sind wir durch die Cannery Row gefahren. Die berühmte Straße der Ölsardinen. Aber anstatt fotogenem Industriecharme erwartet uns ein vollkommene bunt blinkendes und von Touristenströmen übervölkertes Vergnügungsviertel. Da haben wir uns einen Zwischenstopp verkniffen. Stattdessen sind wir weiter vor zur Küste gefahren und haben am Strand Seehundmamas mit ihren frisch geschlüpften Jungen bestaunt. Ich war verzückt. 

Am späteren Nachmittag sind wir zu unserem ersten Übernachtungsstop gefahren. Die Saddle Mointain Ranch ist ein sehr idyllisch gelegener Campground im Carmel Valley. Dort hatte ich uns über Airbnb eine Jurte gebucht. Ein großes Zelt mit richtigem Bett und Teppich, Blumen und stylischem Nachttischchen. Man nennt das Glamping … eine Bezeichnung für etwas glamouröseres Camping. 

Später sind wir nochmal zum Essen nach Carmel by the Sea gefahren, einem sehr noblen Küstenort mit wunderschönem Strand und vor allem bekannt dafür, dass hier vor einiger Zeit Clint Eastwood mal Bürgermeister war. Verrückt. Auf dem Rückweg führen wir staunend and den ganzen Villen am Meer vorbei. Ich kann wirklich nur vermuten, dass man sehr viel Geld haben muss, um sich hier ein kleines Anwesen mit Blick auf die Küste leisten zu können. 

Später im Zelt haben wir den Tag Revue passieren lassen und sind beim natürlichen Orchester aus zirpenden Grillen und quakenden Fröschen eingeschlafen. Besser geht’s nicht und die Nacht im Kuschelbett war sehr gemütlich. 

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