Wandertag 

Gestern Morgen war Aufwachen im Motel angesagt, die Kaffeemaschine im Zimmer hat geblubbert und wir genossen den friedlichen Morgen mit Aussicht auf ein herrliches amerikanisches Frühstück direkt nebenan bei Kenny Rays Diner. Herr C. hat sich dort die volle Kombo aus Hash Browns, Meat, Eggs overeasy und Toastbrot bestellt und für mich gab es leckere sehr fluffige French Toasts … dazu die obligatorische Kaffeebrühe, die es hier immer als Free Refill gibt. Die Qualität des Kaffees war allerdings nicht weiter erwähnenswert ;-) 

Später sind wir entlang der Route No. 12 gefahren, welche als sogenannter Scenic Byway in den Straßenkarten verzeichnet ist. Und das sicher nicht ohne Grund. Man beginnt die Route direkt im Red Canyon, der einen mit leuchtend roten Steinen empfängt. Weiter geht’s durch ein eher bewaldetes Plateau und später schlängelt man sich durch eine faszinierende Landschaft aus weißen Felsen und grünen Büschen. 

Kurz hinter einem Ort namens Escalante wurde das Auto abgestellt und wir haben uns auf eine ca. 10 Kilometer lange Wanderung gemacht, die durch ein wunderschönes grünes Tal mit kleinem Flüsschen führt. Umgeben von weit aufragenden Felsformationen in verschiedenen Farbtönen windet sich der kleine Bachlauf im Tal entlang und man konnte die Fische im glasklaren Wasser umherschwimmen sehen. Die Frühlingszeit erwies sich auch hier wieder als perfekter Zeitpunkt für die Reise, denn überall blühte es in vielen bunten Farben. Wunderschön. Der Zielpunkt des Wanderweges war der Lower Calf Creek Falls, ein ca. 30 Meter hoher Wasserfall, dessen Getöse man schon von weitem wahrnehmen konnte. Dort kann man angeblich sogar baden … aber das scheint mir dann eher eine Hochsommerempfehlung zu sein, denn das Wasser war seeeehr kalt. Die Füße haben wir dennoch darin erfrischt, das gab nochmal Power für den Rückweg. 

Nachdem das geschafft war, war ich total kaputt. Auch wenn es nur 10 Kilometer waren! Aber es hat sich gelohnt und wir hatten einen tollen Tag. 

Abends gings dann im Motel erst mal unter die Dusche. Da es aber schon fast 8 Uhr war, und im gesamten Ort keins der 5 Restaurants länger als 9 Uhr auf hat, mussten wir schon wieder los zur Nahrungsaufnahme. Wir sind schräg gegenüber ins Smokehouse Café gegangen, welches hölzern im cowboyartigen Saloonstyle eingerichtet war. Herr C. bekam eine Bratwurst mit eher nachlässig frittierten Kartoffelstangen und rohen Broccoli, während ich einen Salat mit Turkey und Käse gegessen habe. Naja … falls mal einer in Panguitch ist, dort würde ich eher nicht einkehren ;-) 

Glücklicherweise war der Rückweg ja nur mal eben quer über die Straße, denn länger hätte es nicht sein dürfen.  Ich bin umgehend ins Bett geplumpst, während Herr C. noch das Programm für Dienstag ausgearbeitet hat. 


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