Bis zum nächsten Mal

Heute genießen wir seit langem mal wieder einen Morgen ohne irgendwelche Angaben zum Abfahrtszeitpunkt. Wir sind die einzigen Gäste auf dem Belvedere Estate in Midrand, Johannesburg, und Frühstück ist für halb 9 bestellt.

Während Herr C. sich im Bad ein bisschen frischmacht liege ich noch faul hier rum und hänge meinen Gedanken an diese wunderschöne Reise nach. Heute also noch ein bisschen resümieren und in Erinnerungen schwelgen, bevor uns nachher um 3 der Shuttle zum Flughafen bringt. Ach ja, packen müssen wir auch noch.

Am Sonntag Mittag sind wir gegen 4 hier angekommen und schon bald danach haben uns die ersten beiden Mitreisenden verlassen. Am Abend gab es dann noch für den Rest der Truppe ein gemeinsames Abendessen mit anschließenden Drinks im geräumigen Salon. Es wurde nochmal viel gelacht und Erinnerungen ausgetauscht und natürlich im modernen Zeitalter auch Mailadressen, Whatsapp Verbindungen und die Konten der sozialen Netzwerke. Ob man sich jemals wiedersieht, wer weiß das schon. Aber Abschied nehmen fällt irgendwie leichter, wenn man ihm die Schwere der Endgültigkeit nimmt. Außerdem haben wir alle versprochen, unsere Fotos noch per Dropbox den anderen zur Verfügung zu stellen. Für mich natürlich besonders wichtig in diesem Urlaub.

Gestern Morgen waren die nächsten Abschiede dran und am traurigsten war es, meinem Lieblingsguide auf Wiedersehen zu sagen. Mal sehen, ob wir es hinkriegen, mit ihm noch mal eine dieser Touren zu buchen.

Den Nachmittag verbrachten wir im gemütlichen großen Garten des Anwesens. Weil raus gehen … nicht mit uns. Um 3 wurden dann die letzten fünf aus der Truppe zum Flughafen gebracht und wir waren die beiden letzten. Schnüff.

Wir hatten anschließend ein bisschen Spaß mit der Uber app und haben es endlich geschafft, diese zu aktivieren. War irgendwie der Wurm drin. In Ermangelung eines größeren Nahverkehrsnetzes und natürlich aufgrund der Sicherheit hat sich Uber als Transportmittel in Johannesburg durchgesetzt. So ließen wir uns zur Mall of Africa fahren, wo wir ein bisschen rumschlenderten und anschließend in einem der Restaurants auf der Aussenterrasse unser Abendessen verspeisten. Zum Nachtisch gab es noch mal einen sündigen Vanilleeisshake mit Amarulalikör, bevor dann ab morgen die Ernährung wieder etwas gesünder wird.

Zum Abschluss noch mal meine lose aufgeführten Highlights der Reise:

⁃ nach dem Überfall in Johannesburg realisieren, dass die leichtsinnig anbehaltenen Eheringe noch da waren (eine sehr tränenreiche Erkenntnis)

⁃ die erste Sichtung einer Gruppe Elefanten mit Baby im Krüger Park (und alle weiteren folgenden Tierbegegnungen)

⁃ Sternegucken im Hlane Nationalpark in Swaziland

⁃ Morgendliches schwimmen im indischen Ozean am Barra Beach

⁃ Schnorcheln mit vielen bunten Fischen im Bazaruto Archipelago

⁃ Morgenkaffee beim Sonnenaufgang auf der Traumterrasse in Velanculos

⁃ Abendlicher Strandspaziergang am tosenden Ozean in Chidenguele

⁃ Vanilleeis mit Amarulalikör

Mir fallen bestimmt noch ein paar mehr ein. Aber als Gesamtfazit bleibt nur noch zu sagen, es war mal wieder eine absolute Traumreise und ich bin heilfroh, dass Herr C. beständig dran blieb und mich mit langem Atem zu dieser Form des Reisens überredet hat. Die nächste Tour ist schon im Kopf. Bis zur nächsten Reise, danke fürs Mitlesen.

Vorhang, und ab!

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