Buntes Burano

Samstag morgen führte unser erster Weg in den putzigen Frühstücksraum unseres Albergho und es gab ein kleines Buffet mit frischen Croissants, Saft, Butter, Marmelade und Kaffee.

Später sind wir zu Fuss in Richtung Canareggio gelaufen, um dann am oberen Ufer der Stadt ein Vaporetto nach Burano zu nehmen. Hier schließt sich der Kreis, denn von genau dort hatte ich den letzten Beitrag geschrieben.

In Burano war ich vor über 20 Jahren schon einmal, aber die bunten Häuser hatten es mir damals schon so angetan, dass ich immer mal wieder herkommen wollte. Während es damals noch fast ein bisschen als Geheimtipp galt, ist die Instagram würdige Kulisse mittlerweile zum echten Magneten für die Massen geworden. Hätten wir uns eigentlich denken können. Aber seis drum. Auch hier half es, nur wenige Meter vom Hauptstrom in eine Seitengasse zu verschwinden und die ruhige Seite dieses Ortes zu geniessen.

Es ist wie ein Labyrinth, manchmal enden die Gässchen einfach, dann wiederum führt ein kleiner Tunnel auf eine neue zauberhafte Piazza. Die Bewohner dulden die Menschen, man wird geflissentlich ignoriert. Dafür dekorieren sie ihre Häuser mit allen Schikanen und vielleicht sind sie ja doch ein bisschen stolz, dass der Ort an dem sie leben so schön ist, dass er gerne von Menschen aus aller Welt besucht wird. Es wird Fluch und Segen gleichermaßen sein.

Samstag war Waschtag und überall hing die bunte Wäsche malerisch verteilt zwischen den Häusern, und wir fragten uns, ob die Bewohner am Ende von der Gemeindeverwaltung sogar dazu aufgefordert werden, nur Wäsche im passenden Farbkonzept aufzuhängen ;-) Es war jedenfalls unglaublich fotogen. Ein paar Bilder habe ich ja auch geknipst ;-)

Am Rand der Insel fanden wir ein richtig schönes Café und haben uns mit leckerem Toast, Cappuccino und Wasser gestärkt, bevor wir mit dem Boot wieder zurück nach Venedig gefahren sind.

Abends sind wir erneut nach Canareggio gelaufen, um dort nochmal Venedig und auch Italien von seiner schönsten Seite zu geniessen. Dort an einem der langen Kanäle treffen sich die Einheimischem abends zum Aperitif. Und das ist ganz wundervoll. Man holt sich einen Aperol aus einem der Bars und setzt sich einfach ans Ufer. Dieses Getränk wird wirklich überall angeboten und der Prosecco kommt dafür sogar aus dem Zapfhahn.

Zum Abschluss gab es eine sehr leckere Pizza in einem der zahlreichen Strassenlokale und wir haben uns gefreut, dass wir mal wieder so einen schönen Tag hatten.

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