Vor fast genau zehn Jahren waren wir schon mal in der österreichischen Hauptstadt an der Donau. Damals war es allerdings Ende März und dermassen eisig und kalt, dass man nur dick eingemummelt die leeren Gassen der wunderschönen Stadt durchstreifen kon. Schon damals haben wir beschlossen, das alles mal im Sommer zu erkunden.
Gestern morgen klingelte der Wecker unbarmherzig um kurz vor 5. Müde sind wir zum Bahnhof gelaufen, denn bereits um 6.00 Uhr ging der Zug direkt vom Hauptbahnhof Frankfurt nach Wien. Die Fahrt dauerte zwar fast 7 Stunden, aber mit ein bisschen Netflix und Stricken kriegt man das auch rum. So werden wir in Zukunft sicher noch andere Städte erkunden, die man direkt (ohne Umsteigen) von Frankfurt aus mit der Bahn erreichen kann.
Um 1 Uhr mittags waren wir dann endlich da und es gab erst mal etwas Verwirrung mit der Wochenkarte fuer die Bahn, hat doch der Automat die Karte fuer die nächste Woche ausgespuckt. Aber wir konnten sie umtauschen. Eine Wochenkarte lohnt sich bereits bei 4 Tagen Nutzung.
Wir residieren im Flemings Hotel am Westbahnhof. Dort angekommen musste ich erst mal meine Schlafreserven auffüllen, währen Kai die vollverglaste Dusche mitten im Zimmer ausgiebig genutzt hat. Lustig ist das.
Danach aber endlich raus in die Stadt. Mit der U3 sind wir direkt ins Herz des 1. Bezirks gefahren und haben dort den Stephansdom bewundert. So ein Wahrzeichen am Anfang einer Städtetour bringt einen direkt in Stimmung fuer die Stadt. Und weil es so leer war sind wir direkt die 343 Stufen auf den Südturm gestiegen. Das war sehr schweisstreibend aber man wurde mit einem schönen Rundumblick belohnt.
Danach sind wir etwas raus aus dem Zentrum in Richtung Kanal gelaufen. Als der Aperol Spritz Preis endlich auf annehmbare 5.80 Euro gesunken ist, gab es dann auch den ersten Aperitiv des Tages.
Weiter ging es zum sogenannten Bermudadreieck, einem Kneipenviertel in der Altstadt, bis wir vorne am Kanal angekommen sind. Nach einem kurzen Spaziergang sind wir auf die Strandbar Hermanns gestoßen und fanden dort zwei wundervolle Plätze am Wasser mit Liegestühlen und lässiger Sundowner Stimmung. Das war ganz hervorragend.
Kai hat uns dann ein Restaurant fuer den Abend erschnueffelt. Direkt am Radetzkiplatz fand er ein Lokal mit heimischen Spezialitäten und einer wunderschönen Aussenterrasse. Fuer mich gab es ein Schwammerlgulasch mit Knödeln und fuer Kai die sog. Schweinsfledermaus mit Preiselbeeren und Krautsalat. Beides sehr lecker und so schlenderten wir mit gut gefüllten Mägen durch die belebten Gassen der Altstadt bis zur U-Bahn am Stephansdom. Wien im Sommer, so hatten wir uns das vorgestellt ❤️











