Porlezza am Lago di Lugano und Besuch aus Deutschland

Am Samstag Vormittag sind wir auf die italienische Seite des Luganer Sees gefahren. Ganz oben am See liegt die kleine Stadt Porlezza. Hier sollte heute ein typischer Markt sein und da wollten wir ein bisschen drüber schlendern.

Obwohl es bereits sehr voll war, fanden wir schnell einen Parkplatz und sahen schon von weitem die bunten Marktstände. Viele Leute kamen uns entgegen, vollbepackt mit Tüten. Was man hier ganz gut kaufen kann, sind leichte Sommerkleidchen. Und Kai liebt es irgendwie fuer mich danach zu gucken. Er kennt ein bisschen meinen Geschmack und so macht das wirklich Spass. Gefunden haben wir aber nix und das ist auch gut so, manchmal macht auch einfach nur das Stöbern spass.

Der Markt in Porlezza ist recht gross, aber am Ende wiederholt sich das Warenangebot leider immer wieder. Es scheint nur einen Grosshändler zu geben, der ganz Italien mit diesen Dingen versorgt. Gerne erinnere ich mich dabei an frueher, wenn ich mit meiner Familie auf dem Markt war, damals gab es immer diese weißen Kniestrümpfe mit dem Lochmuster und dem oft viel zu engen Gummi. Nach dem Markt sind wir dann meist noch in irgendeine Bar gegangen. Ganz Italien ist eigentlich voll mit schoenen Kindheitserinnerungen.

Wir haben uns anschliessend den Ort angeschaut und fanden ein gemütlichen Tisch im Schatten, wo es einen Cappuccino und eine Piadina fuer mich gab, Kai hatte einen Aperol Spritz und ein paar Knabbereien.

Das schöne an Porlezza ist, dass es dort ein Strandbad gibt, wo man kostenlos baden kann. Es gibt viele schattenspendende Bäume. Wer mag, kann sich auch ein Schirmchen und zwei Liegestühle mieten. Dazu gibt es noch eine Bar mit Snacks und Getränken und so könnte man hier den ganzen Tag verbringen.

Wir waren aber nur ein bisschen planschen, und da es schon Nachmittag war, sind wir wieder zurueck nach Hause gefahren.

Oben vom Balkon winkte schon Kais (und meine) Nichte Lara, die mit ihrem Freund gerade in Pellio angekommen ist. Da sich ja die gesamte Familie die Wohnung teilt, gibt es hin und wieder auch Doppelbuchungswünsche. Kai und ich hatten zuerst reserviert, aber da die Wohnung eigentlich aus zwei zusammengelegten Wohnungen besteht und daher gross genug ist, macht es doch überhaupt nichts aus, wenn man sich trifft. Im Gegenteil, ich finde es sogar ganz schön.

Abend waren wir alle zusammen in der berühmten Tenda Rossa, dieses Restaurant gehört zu jeden Besuch in Pellio einfach dazu. Und die haben eine Pizza, ein absolutes Gedicht.

Fotoveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Beteiligten ☺️

Hier noch eine Spezialität aus dieser Gegend, die Pizzoccherie alla Valtellina. Kai macht die zuhause auch manchmal. Sehr schmackhafte Nudeln aus Buchweizen, gemischt mit Kohl und Kartoffeln und dann zubereitet mit gaaaanz viel Butter und Käse. Sehr sehr reichhaltig, aber ein echtes Essen fuer die Seele.

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