Noosa – LA meets Riviera

Der Dienstag startete mit einer kleinen  Portion Abschiedsschmerz. Als wir morgens auf die Fähre gingen, war ich schon ein bisschen traurig, K’gari wieder verlassen zu müssen. Hier hat es uns beiden ganz besonders gut gefallen.

Wieder auf dem Festland angekommen, gab es erst mal ein freudiges Wiedersehen mit unserem treuen Gefährt. Das stand die ganze Zeit über brav und unauffällig auf seinem Parkplatz und hat auf uns gewartet.

Nachdem alles wieder ordentlich verladen und verzurrt war ging es wieder auf die Strasse, immer weiter in Richtung Süden.

Zwischendrin gab es mal wieder einen Kaffeestop, wo ein „echter“ DeLorian“ vor der Tür stand. Lustig.

Gegen vier Uhr am Nachmittag sind wir in unserem neuen Zuhause angekommen. Wir verbleiben fuer zwei Tage und zwei Nächte im River Retreat in Noosa. Ich habe schon vorher zu verstehen gegeben, dass ich fuer den Rest des Tages nur noch Päuschen machen will. Kai war dankbar dafuer, denn so eine Reise braucht einfach Pausen.

Also waren wir kurz noch im Supermarkt, haben uns was Schönes gekocht und den Rest des Abends auf der Couch verbracht. Im Fernsehen lief gerade „Friends“ und dazu habe ich gestrickt und Kai hat gelesen. Manchmal sind es genau diese unspektakulären Momente, die einen am Ende total glücklich machen.

Noosa von oben.

Der Mittwoch fing leider nicht ganz so erfreulich an, ich hatte Kopfschmerzen, einen flauen Magen und müde war ich auch. Naja, so muss man es eben hinnehmen. Die letzte Zeit ging es so gut, dann ist das auch auszuhalten.

Dennoch sind wir nach dem Frühstück wieder los, um die Gegend zu erkunden. Mit dem Auto sind wir vorne ans Meer gefahren und haben dort mit Mühe und Not einen Parkplatz ergattern können. Es war viel los. Vorne das Meer mit flachem Sandstrand und dahinter eine Promenade mit zahlreichen Boutiquen, Restaurants und Cafés. Die Stimmung war total anders als in Cairns. Ausserdem, ENDLICH kann man sagen, ist das Meer hier beachwimmbar, keine Quallen, keine Krokodile und höchstwahrscheinlich keine Haie.

Dementsprechend voll war es am Strand und im Wasser. Wir sind ein bisschen bergauf gelaufen, entlang eines kleinen Wanderweges an der Küste, wo wir sogar von ganz oben Meeresschildkröten im Wasser sehen konnten.

Die gesamte Atmosphäre war wirklich toll. Wie die Überschrift schon andeutete hat Noosa ein bisschen Californischen Surfervibe, gemischt mit europäisch mediterranem Flair.


Nach einer längeren Mittagspause im Hotel haben wir uns Abends dann noch mal aufgerafft und sind zum Noosa River gefahren. An der Promenade dort ist es herrlich entspannt. Wir sind schließlich oben in einem der charmanten Bootshäuser gelandet. Dort saßen wir dann, haben den Blick aufs Wasser und den Sonnenuntergang genossen und den Tag ruhig ausklingen lassen.

Ganz wesentlichen zur abendlichen Stimmung beigetragen haben auch tausende von bunten Lorikeets, die in den Bäumen sassen und so laut gezwitschert haben, dass sie den gesamten Geräuschpegel entlang des Flusses dominiert haben.

Noosa war mal wieder was besonderes. Eine tolle kleine Stadt am Meer. Hier zu leben, das koennten wir uns durchaus vorstellen 😂

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