Wolke 7

Jetzt gehören diese beiden wunderschönen Wochenenden schon wieder der Vergangenheit an … Wahnsinn, wie schnell das dann immer vorbeigeht. Aber man kann sagen, die Party war der krönende Höhepunkt unserer Hochzeitsfeierlichkeiten. So toll war das. Gestern konnten wir uns gar nicht mehr einkriegen vor lauter Freude über den gelungenen Abend mit unserer Familien und all unseren Freunden.
Bereits bei der Ankunft der Gäste waren wir vollkommen überwältigt. Natürlich kennen wir alle persönlich und natürlich trifft man sich des Öftern, ob im kleinen oder größeren Kreise … aber dann alle auf einmal … Wahnsinn. Wir konnten uns gar nicht mehr einkriegen und hätten uns am liebsten geklont, um die errechneten 4 Minuten pro Person (Insider ;-) noch in die Länge zu ziehen. Und dann war es auch so, wie viele prophezeit hatten, es wird Leute geben, denen sagst du Hallo und Auf Wiedersehen … und genau das ist bei manchen passiert. So schade … und mir tut das ganz doll leid. Aber die Hoffnung bleibt, daß man sich dann bald wieder sieht.
Es war jedenfalls ein ganz zauberhafter Abend mit ganz viel Spaß, ein bisschen (nur einen winzigen Schluck) Alkohol (war wahrscheinlich mit verantwortlich, daß irgendwann der Aperol ausging) und ganz viel Musik und Tanz, ein großes Lob an Frau M. … du hast Deine Sache großartig gemacht!!! Wir hatten sie zu jeder Minute … und wenn man sie dann mal verliert … Billie Jean wirkt immer :-)
 
Wir sind so glücklich darüber, daß alles so toll gelaufen ist, das kann man sich gar nicht vorstellen. Nach so langer Zeit der Vorbeitung fühlt sich das einfach wunderbar an.
 
Gestern morgen bin ich dann mit einem mächtigen Kater aufgewacht, und damit meine ich nicht Figo. Ich hatte schlimme Kopfschmerzen und hatte die Tatsache bereut, daß wir unseren auswärtigen Freunden gesagt hatte, nochmal in der Früh auf einen Kaffee vorbeizuschauen. Aber gut, da mußten wir durch … und es war sogar erstaunlich schön, das ganze nochmal im Kreise lieber Menschen Revue passieren zu lassen.
 
Mittags haben wir dann bei Kais Schwester unsere Geschenke abgeholt, die diese am Vorabend mit nach Hause genommen hatte. Danach hatten wir dann einfach nur einen Riesengroßen Hunger auf etwas salzig fettiges … ein Döner mußte es sein, so sind wir um die Ecke zu Merals Dönerimbiss gezogen und haben bei weiteren Gesprächen die Fladentasche genossen. Anschließend noch einen leckeren Cappuccino im Maincafé … so war es ein toller und entspannter Nachmittag.
 
Am Abend haben wir dann in aller Ruhe unsere Geschenke ausgepackt. Das hat auch sehr viel Spaß gemacht, und war ehrlichgesagt auch wieder ein bisschen überwältigend. Wir können mit Sicherheit sagen, unsere Hochzeitsreise ist damit locker finanziert. Vielleicht reicht es sogar noch für den einen oder anderen Cocktail am Strand …
 
 
 
 

Luft und Liebe

Wir sind beide so unfassbar glücklich, daß es wahrscheinlich schon jedem auf den Geist geht. Ich könnte platzen vor Glück und Freude.
Der letzte Samstag war so wunderschön … so viel positive Energie und Warmherzigkeit durch die Menschen, die daran teilgenommen haben. Es war natürlich auch, wie alle prophezeit hatten, ein Tag, der im Zeitraffer an uns vorbeiging.
Die eigentlich Trauungszeremonie war wunderschön. Die Standesbeamtin hat die Hochzeit so liebevoll gestaltet, daß es dem Anlaß würdig war. Wir haben es sehr genossen.
Das Drumherum danach auf dem Markplatz war auch toll, angefangen von dem Rosenspalier unserer Nichten und Neffen, dem Zersägen eines kleines Baumstammes, dem Sektempfang, all den Gratulanten. Es hat riesengroßen Spaß gemacht.
Das Wetter hätte vom Timing und von der Dramaturgie nicht besser laufen können. Ein bedeckter Himmel mit angenehmen Temparaturen am Vormittag, einem Prasselregen während des Essens bis hin zu einem aufklarenden wunderschönen fotofreundlichen Wölkchenhimmel. Kaffeetrinken mit viel Lachen und Freude am Nachmittag, die Sängergruppe am Abend (eine tolle Überraschung) … Tanzen auf offener Straße, die Nachbarn, die zum Gratulieren vorbeikamen … ein gemütliches Beisammensein am späteren Abend mit kaputten Brautschuhen, zerschlissenen Strumpfhosen, 50 herauszuzupfenden Haarnadeln … 

Dieser Tag wird uns ewig in Erinnerung bleiben!

Und unsere beiden Fotografen waren der absolute Wahnsinn, was die beiden an diesem Tag für uns geleistet haben, ist von unschätzbarem Wert. Die ersten Bilder, die ich bereits am Montag früh sehen konnte, haben mich zu Tränen gerührt. So wunderschön. Toll auch, daß man dann noch mal Dinge wahrnehmen kann, die einem vielleicht entgangen sind. Anbei ein kleines Beispiel …

Namenstechnisch bin ich gestern allerdings schon in das erste Fettnäpfchen getreten. Den ganzen Vormittag habe ich gehofft, daß endlich mal einer anruft, und ich mich mit meinem neuen Namen melden kann … aber nichts ist passiert. Erst am Nachmittag, als ich mit meinen Gedanken woanders war, klingelte eine Frankfurter Nummer auf meinem Handy. Ich meldete mich mit erst mit altem Namen … stammelte dann … ääääääh … also … ääääh und brachte dann meinen neuen Namen hervor … am anderen Ende der Leitung lachte es herzlich … es war … meine neue Schwägerin … uiuiui … aber ich denke, es ist mir verziehen, oder?

Der Countdown läuft

Jetzt wird es dann wohl richtig ernst, aber so ganz richtig!!! Noch drei mal schlafen, dann sind wir Mann und Frau … oder Frau und Mann … oder so. Ich bin aufgeregt. Jetzt schon, na das kann ja für den Rest der Woche noch heiter werden.

Es darf jetzt dann aber auch losgehen, wir sind bereit. Die Bastelarbeiten sind abgeschlossen, der Tanzkurs ist gemacht, die Playliste für die Party zusammengestellt, die Augenbrauen gezupt, Nägel gefeilt … von meinem angepeilten Gewichtsziel bin ich noch ein paar Kilo entfernt. Aber immerhin ist es dann doch noch so viel geworden, daß ich am Wochenende, sozusagen auf den letzten Drücker, das Kleid nochmal habe enger machen lassen.

Die Vorfreude ist riesig. Die Erwartungen verhalten und bescheiden. Alles was schiefgehen soll, wird es auch … und wenn es in Strömen regnet, dann gibt es eben lustige Fotos mit bunten Regenschirmen. Wir werden sehen.

In ein paar Stunden steigt meine Trauzeugin in den Flieger. Ich freu mich so. Alle kommen, um dieses tolle Ereignis mit uns zu feiern. Ein wunderschönes Gefühl. Warmherzig … irgendwie …

Endspurt

Gewitter die Axt … jedesmal wenn ich an das große bevorstehende Ereignis denken, dann macht mein Herz einen riesen Hüpfer. Heute in einem Monat ist es soweit … *kreisch*

Planungstechnisch sind wir aber mittlerweile wieder ein bisschen entspannter. Letzte Woche haben wir uns mit dem netten Besitzer unsere Parylocation getroffen, etwas verpeilt der gute. Aber durchaus nicht ganz konzeptfrei … ein kreativer Kopf eben … habe ich ja vollstes Verständnis dafür.

Ruhige Wochenende zuhause sind momentan allerdings eine Rarität. Am kommenden Wochenende bin ich schon wieder unterwegs. Dieses Mal in Berlin und ganz ohne Kai. Dafür aber mit hunderten verrückten Strickerinnen. Denn Berlin lädt zum großen Wollfestival ein … ich freue mich wie Harry darauf. Zwei Tage treffen sich Wollverrückte aus ganz Europa, es gibt zahlreiche Workshops und Aussteller und natürlich ganz viele kleine Veranstaltungen am Rande. Und das ganze in unserer Hauptstadt. Morgen muß ich packen, natürlich noch etwas Platz im Köfferchen für die Beute lassen. Ach wie ich mich freue. Am Wochenende danach machen wir einen Tanzkurs (kurz + intensiv) … ob es was nützt und ob wir dann an der Feier ein kleines Eröffnungstänzchen wagen … wir werden sehen. Jedenfalls wollten wir das sowieso schon eine Ewigkeit machen. Danach ist dann Pfingsten, wo wir hoffentlich nichts größeres geplant haben … dann ein Wochenende in Alsfeld um dort die letzten Vorbereitungen zu treffen … dann Hochzeit, Party, Flitterwochen …

Und danach … startet das Eheleben, ich bin sehr gespannt ;-)

Bridezilla

Wahrscheinlich beginne ich langsam aber sicher mit dem Durchdrehen. Neulich habe ich von lackierten Poulardenbrüstchen und Brautsträußen mit Biedermaierkränzchen geträumt. Die Hochzeitsplanung geht definitiv in die heiße Phase. Total verrückt. Es sind gefühlte 768 Entscheidungen in der Stunde zu treffen. Angefangen von Kais Krawattenfarbe bis zur Auswahl des Umschlages unseres neuen Familienstammbuches (Frage, gibt’s die auch in schön? ;-) 

Letzte Woche hatten wir unseren Kennenlerntermin auf dem Standesamt. Das war sehr aufregend. Die Standesbeamtin ist eine nette Dame, die uns allerhand erzählt hat, nicht ohne uns dabei die eine oder andere Entscheidung abzuverlangen. Mit oder ohne Ansprache? Grobi oder Feini? Ringtausch, Brautkuss? Wir durften bereits einen Blick in das wunderschöne Trauzimmer werfen und wurden mit dem allgemeinen Hinweis verabschiedet, dass Reis in kleineren Mengen geduldet, das Werfen von Blütenblättern aus Kunststoff aber nicht so gerne gesehen ist … das hängt immer so fies in den Ritzen des Kopfsteinpflasters.
Abschließend bekamen wir sogar noch ein Kochbuch geschenkt. Ein Riesenspass :-)
 
Wie im vorherigen Post angedeutet, haben wir vorletzte Woche in nur etwa einer Stunde Kais Hochzeitsanzug geshoppt. Der 2. war es bereits. Als ich meinen zukünftigen dann so im dunklen Zwirn gesehen habe, würde es mir ganz warm ums Herz *seufz* 
 
Der Brautstrauß ist bestellt, der Friseurtermin ist klargemacht, die Brautschuhe passen zum Kleid, die Augenbrauen zum Fußboden des Standesamts ;-) Alles klar soweit. Heute morgen haben wir das Essen für die Party vordefiniert. Die Einladungen sind fertig und gehen in Kürze raus … die Deko ist fertig (im Kopf zumindest ;-) … und … *seufzt* … ach …

Gestern Abend war ich das erste mal wieder nach sooooo langer Zeit in meinem heißgeliebten Step Aerobic, es macht wirklich so viel Spaß und man verbrennt dabei auch noch Kalorien, hüpfen zu schnellen Rhythmen, Tap up, tap down … ich liebe es sehr. 40 Minuten habe ich durchgehalten, dann hat der Kreislauf erst mal eine Pause gefordert, aber immerhin. Belohnt werde ich heute mit einem mächtigen Wadenmuskelkater, autschn.

Ansosnten beobachte ich täglich auf der Fahrt die Kirschblüte. Ich fahre ja auf dem Weg in die Kurstadt täglich an zahlreichen Kirschbaumfeldern vorbei. Der tollste Moment ist der, wenn … praktisch über Nacht … alles weiß ist, als wären die Bäume explodiert. Ich glaube es steht kurz bevor, das ist wirklich wunderschön anzuschauen. Noch schöner ist es dann allerdings, wenn im Sommer die ganzen Bäume Früchte tragen und die kleinen Obststände entlang der Landstraße aufgebaut werden.

 

Wer wird denn gleich ;-)

Ich hätte ja gar nicht gedacht, daß ich mit meinem kleinen Aprilscherz doch einige reinlegen kann ;-) Naja vielleicht auch, weil ich nicht ganz so dick aufgetragen habe. Aber schon komisch, wie entsetzt  manche sein können, über den Gedanken, eine Hochzeit im Puff zu feiern ;-) Har, har, har … wir haben uns jedenfalls diebisch gefreut.

In der Hochzeitsplanung geht alles weiter seinen Gang. Wir haben Kontakt mit unserer Partylocation, ich habe mein Kleid, morgen gehen wir Kais Hochzeitsanzug kaufen, die Einladungen sind kurz vor der Fertigstellung. Über Ostern sind wir in meiner Heimat. Am Mittwoch früh haben wir dort dann einen kleinen Vortermin auf dem Standesamt … zum Kennenlernen. So ist das eben in einer Kleinstadt … in Frankfurt hätten wir wahrscheinlich im Römer eine Nummer ziehen müssen ;-)

An der Arbeit haben sich die Wogen auch wieder einigermassen geglättet. Auch wenn ich mir sicher bin, daß da noch so einiges folgt. Manche Projekte stehen einfach unter keinem guten Stern … ich bin so froh, daß ich nicht an solchen Mammutvorhaben wie der Elbphilharmonie oder dem Berliner Flughafen beteiligt bin … auch im Kleinen sind diese Art von Vorhaben schon nervenzehrend genug. Aber ich wachse daran und zwischendurch atme ich dann beim Pilates tief ein und singe ein langes „Ommmmmm!!!“

Jetzt freuen wir uns aber erst mal auf ein entspanntes Wochenende mit Katz und Kegel in der beschaulichen Heimat. Das letzte Osterfest dort war leider nicht so angenehm und mit viel Schmerzen verbunden. Dieses Jahr werden wir es sicher besser geniessen können.

Die Zeit rennt

Im wahrsten Sinne des Wortes … gestern hat sie sogar wieder eine Stunde übersprungen. Den ganzen Sonntag hatte ich irgendwie das Gefühl, der Zeit hinterherzulaufen. Der einzige Vorteil, den diese unnütze Zeitumstellung hat, zeigt sich immer im Sommer. Eine Freude für alle Katzenbesitzer. Denn die kleinen Tiger haben eben auch ihren Rhythmus und lassen sich durch so etwas unnützes wie eine Uhr nicht aus dem Gleichgewicht bringen. So hat man dann tatsächlich die Möglichkeit, bis zum Weckerklingeln unbehelligt von Katzenpfotengetrampel aufzuwachen. Leider dauert der Katzen-Jet-Lag in der Regel nicht lange und schon bald, wenn es morgens immer früher heller wird, werden Sie bereits um 5 wieder das allmorgenlich Ritual einleiten.

Ansonsten sportele ich derzeit sehr fleissig durch das Leben. Sonntags und Dienstags gehe ich joggen, und Montags und Donnerstags steht jeweils eine Stunde Pilates an … meine neu entdeckte Wundersportart. Gestern war ich sogar trotz Regen und Sturm laufen. Kai war fassungslos ;-)

Ach ja, und noch ein kleines Detail … *Trommelwirbel* … ich habe ein Kleid *kreisch* … und ich finde es ganz zauberhaft. Kai ist ganz neugierig, aber nach alter Tradition darf er es ja vorher nicht sehen. Die Aufregung steigt langsam ein bisschen … in nur 2 1/2 Monaten ist es schon so weit. Uiuiui :-) Es gibt ja noch so viel zu erledigen und zu überdenken … Schuhe … verflucht … Schuhe … wo kriege ich geeignete Schuhe her, die auch danach noch tragbar sind (also nix weiß!). Ach ich genieße diese Vorfreude so sehr … kann man sich das vorstellen?

Li-La-Launebär

Ich habe gerade wirklich so unfassbare gute Laune, daß ich gar nicht weiß, wo ich hin soll mit meiner ganzen Energie und meinen 1000 Ideen im Kopf. Müdigkeit ade. Ob es daran liegt, daß ich seit geraumer Zeit diese Vitamin B12 Fläschchen aus dem Discounter einwerfe oder ob es damit zusammenhängt, daß ich seit Sonntag Abend wieder angefangen habe zu laufen … im sportlichen Sinne versteht sich ;-) … vielleicht liegt es aber auch daran, daß mein Minimierungsplan weiterhin funktioniert … etwas langsamer, aber immerhin … uff Schachtelsatz. Egal woran es liegt, ich freu mich. Könnte übrigens auch eine Kombination der vorgenannten Details sein.

Zum Minimierungsplan läßt sich übrigens noch folgende statistische Kenngröße festhalten ;-) … Enfernung zum Zielgewicht 10,8 Kilo … yeah, yeah, yeah.

Außerdem gibt es wirklich gerade so unglaublich viele Dinge zum Freuen. Unser Urlaub nächste Woche, die vielen verlängerten Wochenenden die schon vorgebucht sind, die Hochzeit … ach die Hochzeit … und dann natürlich die Hochzeitsreise.
Apropos Hochzeit … ich glaube seit letzter Woche hat das Brautgen bei mir zugeschlagen. Ich ertappe mich dabei, wie ich immer mehr und immer länger Zeit damit verbringe im Internet nach Kleidern, Frisurentips, Hochzeitstorten (ja, so eine möchten wir haben, ein bisschen Tradition muß sein ;-) und Brautsträußen gucke, während Kai mir bereits tabellarisch aufgeführt hat, wo ich demnächst überall meine Namensänderung bekannt geben muß. Spannend, das ganze.
Die Einladungen sind in Arbeit, wir müssen uns nur gerade noch darüber klar werden, wie wir unserer illustren Gästeschar klarmachen können, daß wir weder Hochzeitsspiele noch Partykrachergedichte, zusammengestellt im 6-füßigen Jambus haben möchten … keine Brautentführung, keine Bräutigamwadenerkennung, kein sinnloses Schnapstrinken aus Brautschuhen, keine Frage- und Antwortspielchen und keinerlei Verkleidungsarien.
Gutes Essen, leckere Drinks, tanzbare Rhythmen und gute Laune … braucht es noch mehr?

Aufgebot

Was am Fliegen natürlich immer wieder faszinierend ist, ist die Tatsache, daß man binnen kürzester Zeit von 1001 Nacht in die Realität katapultiert wird. Einfach so. Als wär nie was gewesen. Eben noch beim Tajine in einer der belebten Gassen Marrakeschs gesessen, kurze Zeit später schon wieder auf dem langen Gang des Frankfurter Standesamts. Stark übermüdet und mit leicht verquollenem Gesicht, hatten wir heute Morgen bereits um 8.00 Uhr den hochoffiziellen Termin zur Anmeldung zur Eheschließung. Huiuiui :-)
 
Jetzt ist es also aktenkundig. Sowohl unsere geplante Eheschließung, als auch die Absicht, meinen „einzigartigen“ Geburtsnamen aufzugeben, zugunsten eines wunderschön melodisch klingenden italienischen Nachnamens. Heute haben ich diese Kombination das erste Mal auf einem Dokument live gesehen. Das war schon ein komisches Gefühl. Wenn man so lange einen Sammelbegriff als Namen hat, dann wird es sicher eine Umstellung, wenn man demnächst beim Arzt, beim Friseur oder sonstwo nicht noch zusätzlich seinen Vornamen (bzw. oft reicht das auch nicht aus zur Klarstellung) auch noch sein Geburtsdatum angeben muß. Das fatalste was mir mal mit diesem Namen passiert ist, mir wurde im Studium eine Prüfung aberkannt, die ich angeblich nicht bestanden hätte. Was kann ich dafür, wenn meine Namensvetterin zu blöd war ;-) Naja, es ließ sich aufklären.
 
Ulkig war auch, daß heute morgen herauskam, daß Kai einen nicht genehmigten Namen im Personalausweis führt. Der Bindestrich, der sich über die Jahre heimlich eingeschlichen hat, ist nämlich nicht urkundlich vermerkt. Naja, lieber den Personalausweis neu beantragen, als eine offizielle Namensänderung.
 
 
Ansonsten bleibt mir nur noch eine kurze Nachlese zu Marrakesch. Es war einfach ein wunderschönes, kurzweiliges verlängertes Wochenende. In Bezug auf das, was ich städtetechnisch bisher erlebt habe, ist Marrakesch auf jeden Fall einzigartig. Die Welt scheint so eine andere, zumindest im alten Teil der Stadt, der Medina. Die Mentalität der Marokkaner bleibt allerdings noch unbekannt, denn die touristenfangenden Männer, welche etwa alle 2 Meter lauernd auf Geschäfte hoffen, sind sicher nicht repräsentativ. Uns fehlt noch die Wüste und das marokkanische Meer.
Fazit: Da müssen wir auf jeden Fall noch mal hin.
 
Jetzt freuen wir uns bereits auf unsere nächste Reise, welche schon in 2 1/2 Wochen beginnt. Mal schauen, wo es dieses Mal hingeht :-)