Von Listen, Löchern und Leitungslängen

Ich bin so froh, daß mich mein Liebster überredet hat, mir auch so eine tolle To-Do Liste zu machen. Auch wenn auf solchen Listen meinerseits der 1. Punkt immer lautet: mache eine Liste, damit ich dann gleich den ersten schon mal abhaken kann ;-)
Heute ist dann auch wieder so einiges passiert und es konnten weitere Punkte erfolgreich abgehakt werden. Problematisch finde ich dabei nur, daß irgendwo in dieser Liste ein Leck ist, kaum ist ein Loch gestopt, läuft ein neuer Punkt auf … vermalledeit.

Wir wissen ja bereits, daß unser gesamtes Haus während unserer Abwesenheit wundervoll formschöne neue Rohrleitungen in Steigrichtung erhält. Die Arbeiten werden 6 Wochen dauern, und daß sie stattfinden während wie nicht da sind, scheint ein Glücksfall. Dass aber dann kurz vorher noch die Abflußleitung so verstopft war, daß Kai alles auseinandergebaut hat und so ein komisches Spiraldingens mit einer gefühlten Länge von 87 Metern in den Untiefen des Altbaus versenkt hat … das hätte es nun wirklich nicht gebraucht. Auch nicht die Tatsache, daß die unser wunderschönes Porzellanspülbecken mit dem typischen Altbaucharme (den ich so liebe) abbauen wollen (bloss weil es von der neuen Steigleitung weitere 87 Meter entfernt ist ;-), so daß wir geneigt waren, gleichzeitig die Planung der Küche zu überdenken … all dies … kurz vor der Reise … wir hätten drauf verzichten können.

Aber gut, so ist es eben, und wir beide können es kaum abwarten, am 1. Februar in unserer gebuchten 2er Sitzkombination im hinteren Teil des Wüstenfliegers zu sitzen und den ersten Prosecco zu schlürfen … hach … schwelg … hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß es noch nicht mal mehr 2 Wochen sind :-)

Frühling im Haus

Frühling, man kann ihn heute ganz deutlich riechen, hier in Frankfurt auf jeden Fall. Der Himmel ist strahlendblau und die graue Suppe der letzten Tage ist verschwunden. Die Wohnung leuchtet strahlendhell und ich genieße.
Kai muß ja leider noch arbeiten. Tut mir schon ein bisschen leid, wenn der Wecker morgens in aller Frühe klingelt und der arme dann aufstehen muß. Solidarisch wie ich bin lasse ich mir dann immer eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffee ans Bett bringen ;-) Naja, er hat noch genau 8 Arbeitstage, die schafft er auch noch.

In der fast vergangengen Woche habe ich ordentlich in der Wohnung rumgerümpelt, fleissig gestrickt, mit Freunden geplaudert, bin ein bisschen durch das graue Frankfurt gesschlendert, zahlreiche Dinge der langen Liste abgearbeitet und unzählige Termin wahrgenommen. Gestern waren die Miezen beim Tierarzt und wurden nochmal auf Herz und Nieren durchgecheckt.

Derweil muß ich ein bisschen aufpassen, ich bin leicht Trivago-benebelt. Habe eben bestimmt eine Stunde nach passenden Unterkünften für je eine bzw. zwei Näche in Brisbane und Adelaide gesucht. Mann, das ist aber auch immer so verlockend, Bewertungen lesen, Lokalitäten checken … jetzt mal schluß und raus ins Freie. Noch ein bisschen Sonne genießen. Tschüssn.

Zählerstand

Heute ist Samstag, in genau 3 Wochen geht es los … habe so langsam das Gefühl, ich müßte mal den Fuß raushalten, damit das hier etwas langsamer vonstatten geht. Die Zeit rast schneller als das Licht und ich versuche irgendwie, das ganze auch noch zu genießen. Denn das ist ja der eigentliche Luxus an der ganzen Sache … die Zeit.

Und die Vorfreude … das ist wirklich unglaublich schön. Langsam aber sicher fügen sich die Dinge zusammen. Gestern habe ich im Büro meinen Rucksack abgeholt, den ich bereits Mitte Dezember bestellt hatte *hmpf*, ein passender Bikini ist auch endlich gefunden (war des flaischwiirisch), die Nächte in Bangkok und Sydney sind nun auch verplant. Mein Visum für Australien wurde nach 24 Stunden angstvollen Wartens ;-) genehmigt. Kurz und gut, die großen Brocken sind weg.

Aber der Teufel steckt im Detail. Es sind noch mindestens 465 Dinge zu erledigen. Die Katzen müssen nochmal zum Checkup, diverse Ärzte, Zahnarzt, Friseur und sonstige Termine, Steuererklärung, sind alle Rechnungen bezahlt … was ist mit dem Haus, dem Auto, dem Pferd?

Wir werden sehen. Heute ist jedenfalls alles sehr entspannt. Heute morgen haben wir uns erstmal mit viel frischer Ware eingedeckt, den alten Müll aus Alsfeld entrümpelt und heute Abend gucken wir uns Walter Mitty an … alles gut, und selbst?

Die Brücke am Kwai

Heute war ein toller Tag. Kurzfristig hat es mich schon wieder nach Alsfeld getrieben. Während ich also mein Sabbatical in vollen Zügen genieße, bietet es sich an, ein bisschen im Leben aufzuräumen … natürlich nur im materiellen Sinne. So bin ich also hier um mein … ja werter Leser ;-), dies mag überraschen, gehe ich doch nun auch schon stark auf die 50 zu … Jugendzimmer *hüstel* auszumisten. So ist das eben, wenn man viel umhergezogen ist, die Eltern ein Haus haben und man die einzelnen Stationen des Lebens bequem in der Heimat wegorganisieren kann. Sehr praktisch. So verwundert es dann auch nicht, daß man sich mit Musikkassetten der 80er Jahre, einigen Posterklassikern und einem ordentlichen Stapel ramponierter Architekturmodelle auseinandersetzen muß. Eine Reise in die Vergangenheit, aber heute hatte ich ’nen Lauf … sämtliche Studienordner flogen raus, VHS-Kassetten und Zeitschriften aus Dekaden, in denen ich wahrscheinlich noch nicht mal lesen konnte ;-) 
Gut … was weg ist ist weg und jetzt bräuchte man die doppelte Menge an Mülltonnen um der Lage Herr zu werden. 

Tschuldigung, jetzt bin ich ins Faseln gekommen ;-) … eigentlich wollte ich ja berichten, daß heute tatsächlich geklappt hat, wovon Kai schon seit mindestens einem halben Jahr vorschwärmt: wir werden gleich nach der Ankunft in Bangkok eine 4-tägige Kreuzfahrt auf dem Kwai in Richtung Kanchanburi machen. Wie toll. 

Außeredem ist endlich der bestellte Rucksack angekommen und das Schuhproblem für die Reise ist auch fast gelöst … es sind nur noch 25 Tage … aaaaah … es gibt noch so viel zu tun. 

Gruß aus Osthessen

Gestern Abend entspanntes Dampfbad mit eukalyptischen Essenzen (perfekt fuer die ausklingende Erkältung), abendlicher Spaziergang in der postweihnachtlichen Altstadt … heute morgen reichhaltiges Frühstücksbüffet (wie sollen wir da jemals die Weihnachtshüften abschmelzen) … gleich dann ein Termin in der Beauty Lounge. Sagen wir es mal so … es könnte schlechter laufen ;-)

Koffer packen

Eins steht ja mal fest, ich habe momentan viel zu viel Zeit für Unsinn ;-)



Dabei muß ich doch Koffer packen. Kai hat sich vor Weihnachten ein Wellnesswochenende gewünscht, und das soll er jetzt auch haben. Wir fahren ins romantische Hünfeld im Osthessischen. Man könnte jetzt fragen, warum wir uns nicht einen etwas exotischeren Ort ausgesucht haben … wir wollten eben nicht so weit weg, das ist nicht so unser Ding ;-)