Das wird jetzt sicher ganz schoen langemweilig hier im Blog, denn der erste volle Tag im Flamingo Hotel war eigentlich eine nahezu identische Wiederholung des vorigen Tages ;-)
Mit der Ausnahmen, dass der Donnerstag mit einem leckeren Fruehstueck begann. Der Oberkellner erklärte uns alle Speisen und Getränke, die da so in ihren Metallaschalen herumstanden. Dennoch bot er uns noch zusätzliche mehrere Speisen an, die wir alle noch probieren sollten. So bekam Kai noch einen Masala Dosa frisch zubereitet und ich einen Ghee Roast Dosa. Die dazugehörigen Saucen waren mal wieder ausserordentlich scharf, und ich versuchte alles mit Wasser zu löschen.
Eine kleine Ode an die halbe Packung Tannacomp, die uns die beiden Frankfurter schon bei der Ankunft in Coimbatore geschenkt haben. Ist es denn zu glauben, dass wir ausgerechnet das wichtigste Medikament fuer eine Indienreise vergessen hatten? Alles mögliche haben wir dabei, aber etwas gegen den unvermeidlichen „flotten Otto“ wurde vergessen. Umso dankbarer war ich fuer das Geschenk. Leider ist die Packung leer und die letzten Tage ist wieder Ausnahmezustand ;-)
Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir uns direkt an den Pool verzogen, wo ich endlich mal ein bisschen zum Stricken kam. Das wurde ja in den letzten Tagen sehr vernachlässigt.
Am späten Nachmittag sind wir wieder vor zum Meer gelaufen. Die Gegend hier ist irgendwie mystisch. Mitten im Wald, von Bäumen und Palmen umgeben gibt es kleinere Gemischtwarenläden und immer wieder recht feudale Häuser. Hier scheinen doch einige recht betuchte Inder zu leben.
Vorne am Meer dann wieder die typische lokale abendliche Strandatmosphäre, die fuer uns Touristen geradezu schreit nach einem Cocktail mit ein paar Knabbereien. Aber hier gibt es ausser uns so gut wie keine Touristen und so ist das Geschäftsmodell noch ausbaufähig.
Wir finden einen kleinen Laden und bekommen sogar eine gekühlte Pepsi und ein Packung Tapiokachips. Perfekt fuer den folgenden spektakulären Sonnenuntergang.
Im Hintergrund zog sich der Himmel dann weiter zu und es begann zu donnern und zu blitzen. Schnell liefen wir durch den warmen Tropenregen zurueck ins Hotel, wo wir erneut ein Bad im Hotelpool mit sintflutartigem Regen von oben genossen.
Der Rest des Tages war nun wirklich eine identische Abfolge des Vorabends, mit der Ausnahme, dass Kai frischen Squid bekam ich ein absolut fantastisches Paneer Butter Masala verspeist habe. Heute gab es sogar einen Nachtisch, ich bestellte Gulab Jamun (frittierte Teigbällchen in Zuckersirup) und dazu gab es eine Kugel Butterscotch Icecream, gekrönt von einem indisch zubereiteten Kaffee.













