Letzter Tag am Lago di Como – Ende des Sommerprojekts Italien 2025 ;-)

Während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich leider schon wieder zuhause auf meinem Lieblingssessel und schwelge noch etwas in Erinnerungen an die vergangenen Tage in Italien. Doch mir ist es wichtig, diesen letzten Beitrag noch zu schrieben, um das Sommerprojekt ;-) Italien 2025 abzuschließen.

Am Montag war das Wetter wieder schöner und Kai hatte zwei Vorschläge in Aussicht gestellt. Entweder eine Wanderung auf den Monte Generoso, oder noch einen Besuch am Comer See. Na gut, wenn ich ehrlich bin, habe ich die zweite Möglichkeit zur Sprache gebracht. Aber ich liebe nun mal das Wasser und am wunderschönen Lago di Como waren wir auf dieser Reise noch gar nicht. Also ließ sich Kai schnell überreden.

So fuhren wir nach dem Frühstück über Porlezza in den kleinen Ort Menaggio, direkt am See. Auf dem Weg dorthin hielten wir nochmal an einem dieser Megasupermärkte, um ein bisschen unsere Pastavorräte aufzufüllen. Ich weiss ich weiss, gibt es doch alles auch bei uns. Aber nicht in so vielfältigen Formen. Ich mag das einfach so sehr. Und wenn wir schon mal da sind, ein paar der leckeren Limonenradler und die kleinen Fläschchen mit der Bergamotte Limonade helfen einen beim abendlichen Balkonsitzen in Deutschland. Bittersüße Bergamotte Limo mit Sprudelwasser verlängert und ganz viel Eiswürfeln ist ein toller Sommerdrink.

In Menaggio machten wir erst mal ein Kaffeepäuschchen und danach sind wir durch den Ort geschlendert. Es ist dort sehr aufgeräumt und unheimlich voll. Menaggio ist hübsch. Es ist Hauptsaison. Das merkt man abslulolut. Der kleine Ort ächzt unter den Touristenmassen. Dennoch ist es herrlich sommerlich, fast mediterran und wir geniessen den letzten Tag in Bella Italia.

Der Parkplatzgott war uns wohlgesonnen und zufällig hatten wir direkt nebem einem Campingplatz mit Strandzugang geparkt. Dort waren wir uns dann nochmal schnell erfrischen. Die Badesachen haben wir eigentlich immer dabei. Leider keine Gummischuhe und so musste ich ungelenk ins Wasser torkeln. Es mag komisch ausgesehen haben, das Bad im kühlen See war aber dennoch ganz toll.

Zurück in Pellio am frühen Abend trafen wir noch mal auf unsere Mitbewohner auf Zeit und unterhielten uns ein bisschen auf dem schmalen Balkon. Irgendwie waren wir alle aber recht müde, um länger aufzubleiben.

Der Wecker klingelte am Dienstag morgen unbarmherzig um halb 8. Gemein war das, aber es half ja nix. Wir hatten noch nicht wieder gepackt und die Wohnung wollten wir auch etwas reinigen. Es ging aber doch alles recht zügig und um halb 11 sassen wir vollgepackt im Auto auf dem weg zurück nach Hause.

Quer durch die engen Serpentinen runter zum Luganer See, ich winkte nochmal, also wir auf der Autobahn ueber den See in den Tunnel fuhren.

Ach ja, seufz. War das wieder alles schoen. Das Schwimmen im Rhein und der Apero danach, der Familienbesuch in Turin, Gelato, Pasta, Pizza, Aperol Spritz, das Wahnsinnskonzert im Olympiastadion, die ruhige Landluft und die schoenen Abende auf dem Balkon in Pellio, die klare Luft am Nebeltag … wir hätten noch ein Weilchen so weitermachen können.

Heute ist bereits Donnerstag Abend. Die Luft ist lau, der Himmel endlich wieder blau, der Sessel steht auf dem Balkon, ein kühles Getränk an meiner Seite und ein gutes Buch im Anschluss an diesen Beitrag. So kann man es eigentlich auch hier aushalten.

Das wars erst mal wieder von meiner Seite. Das Bloggen macht gerade so viel Spass, vielleicht lasse ich mich demnächst mal dazu hinreißen auch außerhalb unserer Urlaubsreisen etwas zu schreiben ❤️

Alta Valle Intelvi + der italienische Balkon

Sonntag morgen sind wir aufgewacht und alles war weg. Das Dorf und die dahinterliegenden Berge lagen tief verhüllt im Nebel. Die ganze Nacht hatte es schon geregnet und es war herrlich kühl. Der erste Tag auf unserer Reise, wo das Wetter mal nicht so schön war … und dennoch hatte diese verregnet neblige Stimmung auch ihren Charme. Ich finde regnerischen Wetter in den Bergen total schön, vielleicht weil man so weit schauen kann. Zuhause sieht man dann oft nur einen Fetzen des grauen Himmels und das kann dann schon bedrückend wirken.

Eigentlich war für heute eine kleine Wanderung vorgesehen, aber ohne Sicht macht das wenig Freude, daher haben wir es erst mal ruhig angehen lassen. Beim fruehstueck haben wir uns nett mit unseren temporären Mitbewohnern unterhalten. Die beiden studieren ja noch und muessen derzeit viel lernen. Das macht auch vor dem Urlaub nicht halt. Ich erinnere mich noch an diese Zeit und bin froh, dass ich das nicht mehr tun muss 😉 So konnten wir entspannt den Vormittag geniessen. Kai hat gepuzzelt und ich habe gelesen.

Nachmittags hat es uns dennoch nach draussen gezogen. Da das Wetter zwar ein bisschen besser wurde, aber schon wieder Regen angekündigt war, wollten wir nicht so weit weg. Also hat Kai den Aussichtspunkt Balcone D’italia ausgesucht, den man von Pellio in etwa 20 Minuten mit dem Auto erreicht. Wow, was fuer eine Aussicht. Von einem bestimmten Punkt konnte man den ganzen Luganer See überblicken. Das war echt schoen. Vor allem mit den dramatischen Wolken, die ueber See und Bergen hingen, war das ein besonders beeindruckendes Bild.

Wir sind ein bisschen umherspaziert und fanden eine kleine Minikirche, daneben war eine Bank. Von dort beobachteten wir eine Weile die schnell ziehenden Wolkenschwaden und redeten mal wieder über das Leben. Es war ein besonders schöner Moment.

Leider wurde es etwas zu kalt und wir sind eine sog. Baita, eine Art Berghütte, ähnlich unserer Almhütten. Dort kehrten wir ein und da es in Deutschland Kaffee und Kuchenzeit war, bestellte ich einen Cappuccino (schon wieder zu so einer Unzeit ;-) und ein sehr sehr schmackhaftes Tiramisu. Kai hingegen setzte einen Kontrapunkt mit Bier und einem Stück Crostatine mit Aprikose. Jedem das Seine  🤣

Wir fanden heraus, dass wir inmitten eines Skigebietes waren, auf einmal sah ich auch die Skideko an der Hütte. Schneien tut es aber wohl nur noch selten.

An dieser Stelle noch mal eine Ode an das Alta Valle Intelvi. Vor ca. 10 Jahren wurden die umliegenden Gemeinden zu einer größeren Verwaktungeimheit zusammengeschlossen. Dazu gehören unter anderem Pellio, Lanzo und San Fedele. Aus Marketing Gesichtspunkten vielleicht gar kein schlechter Zug. Denn die ganze Gegend ist touristisch eher unerschlossen und hat doch so grosses Potential. Es ist ein super Wandergebiet, man kann Ebikes ausleihen, fuer Mountainbiker wahrscheinlich auch perfekt. Auf der anderen Seite erreicht man sowohl den Comer als auch den Luganer See in knapp 30 Minuten. Wenn man dann bei einem Cappuccino am Seeufer sitzt, ist man einer vollkommen anderen Welt.

Was ich damit sagen will, wenn jemand Ruhe und Abwechslung mag, dann koennte dies ein schönes Urlaubsziel sein.

Es begann wieder zu regnen und wir sind zurück in die Wohnung. Am Abend haben die jungen Leute gekocht, wir wollten das eigentlich auch tun. Da die beiden aber soviel übrig hatten, kamen wir noch in den Genuss von frischen Papardelle alla Cacio e Pepe. Sehr lecker. Die Kochbegabung scheint familiar veranlagt zu sein ☺️

Zum Abschluss des Tages sassen wir noch zu viert wie die Hühner auf der Stange auf dem schmalen Balkon und haben uns ueber Gott und die Welt unterhalten. Trotzt des nicht so guten Wetters mal wieder ein sehr schöner Tag.

Porlezza am Lago di Lugano und Besuch aus Deutschland

Am Samstag Vormittag sind wir auf die italienische Seite des Luganer Sees gefahren. Ganz oben am See liegt die kleine Stadt Porlezza. Hier sollte heute ein typischer Markt sein und da wollten wir ein bisschen drüber schlendern.

Obwohl es bereits sehr voll war, fanden wir schnell einen Parkplatz und sahen schon von weitem die bunten Marktstände. Viele Leute kamen uns entgegen, vollbepackt mit Tüten. Was man hier ganz gut kaufen kann, sind leichte Sommerkleidchen. Und Kai liebt es irgendwie fuer mich danach zu gucken. Er kennt ein bisschen meinen Geschmack und so macht das wirklich Spass. Gefunden haben wir aber nix und das ist auch gut so, manchmal macht auch einfach nur das Stöbern spass.

Der Markt in Porlezza ist recht gross, aber am Ende wiederholt sich das Warenangebot leider immer wieder. Es scheint nur einen Grosshändler zu geben, der ganz Italien mit diesen Dingen versorgt. Gerne erinnere ich mich dabei an frueher, wenn ich mit meiner Familie auf dem Markt war, damals gab es immer diese weißen Kniestrümpfe mit dem Lochmuster und dem oft viel zu engen Gummi. Nach dem Markt sind wir dann meist noch in irgendeine Bar gegangen. Ganz Italien ist eigentlich voll mit schoenen Kindheitserinnerungen.

Wir haben uns anschliessend den Ort angeschaut und fanden ein gemütlichen Tisch im Schatten, wo es einen Cappuccino und eine Piadina fuer mich gab, Kai hatte einen Aperol Spritz und ein paar Knabbereien.

Das schöne an Porlezza ist, dass es dort ein Strandbad gibt, wo man kostenlos baden kann. Es gibt viele schattenspendende Bäume. Wer mag, kann sich auch ein Schirmchen und zwei Liegestühle mieten. Dazu gibt es noch eine Bar mit Snacks und Getränken und so könnte man hier den ganzen Tag verbringen.

Wir waren aber nur ein bisschen planschen, und da es schon Nachmittag war, sind wir wieder zurueck nach Hause gefahren.

Oben vom Balkon winkte schon Kais (und meine) Nichte Lara, die mit ihrem Freund gerade in Pellio angekommen ist. Da sich ja die gesamte Familie die Wohnung teilt, gibt es hin und wieder auch Doppelbuchungswünsche. Kai und ich hatten zuerst reserviert, aber da die Wohnung eigentlich aus zwei zusammengelegten Wohnungen besteht und daher gross genug ist, macht es doch überhaupt nichts aus, wenn man sich trifft. Im Gegenteil, ich finde es sogar ganz schön.

Abend waren wir alle zusammen in der berühmten Tenda Rossa, dieses Restaurant gehört zu jeden Besuch in Pellio einfach dazu. Und die haben eine Pizza, ein absolutes Gedicht.

Fotoveröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Beteiligten ☺️

Hier noch eine Spezialität aus dieser Gegend, die Pizzoccherie alla Valtellina. Kai macht die zuhause auch manchmal. Sehr schmackhafte Nudeln aus Buchweizen, gemischt mit Kohl und Kartoffeln und dann zubereitet mit gaaaanz viel Butter und Käse. Sehr sehr reichhaltig, aber ein echtes Essen fuer die Seele.

Von Turin nach Pellio – Eine Reise zwischen Cappuccino, Kühen, Kurven + Künstlicher Intelligenz

Gestern hatten wir mal wieser die KI als Thema, und wie sehr diese unser Leben jetzt schon teilweise beeinflußt und in Zukunft noch viel stärker prägen wird. Ich bin auf der einen Seite vollkommen fasziniert von den Möglichkeiten, und auf der anderen Seite stellt es mir die Nackenhaare auf, wenn ich daran denke, was man damit alles anrichten kann. Gestern hatten wir jedenfalls mal die Idee, Chat GPT darum zu bitten, einen Beitrag zu schreiben. Meine Worte (prompts) waren folgende:

Schreibe einen witzigen Blogbeitrag über die Fahrt von Turin nach Pellio.
Folgende Inhalte koennen dabei vorkommen:
Abschied aus Turin, ruhige Fahrt auf der Autobahn, wenig Verkehr, Stop am Luganer See, dort einen Cappuccino getrunken. Hoch in die Berge, Kühe auf der strasse. Endlich Ruhe und Erholung

Die Antwort kam innerhalb weniger Sekunden:

Klar! Hier ist ein witziger Blogbeitrag über deine Fahrt von Turin nach Pellio mit den gewünschten Stationen und einem lockeren Ton:

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Es war einmal ein sonniger Morgen in Turin – also nicht wie im Märchen, aber fast. Die Stadt glänzte im Morgenlicht, der Espresso war stark wie eh und je, und wir standen vor dem Auto, bereit, der Zivilisation den Rücken zu kehren. „Ciao, bella Torino“, murmelte ich, nicht ohne ein kleines Drama in der Stimme, als hätte ich gerade mein italienisches Filmdebüt.

Dann ging’s los: rein ins Auto, auf die Autobahn – und Überraschung! Kein Stau. Niemand. Die Autobahn war so leer, ich hätte fast angefangen, mir Sorgen zu machen. Hatten wir einen Feiertag übersehen? Einen Evakuierungsbefehl? War es der Anfang eines Zombiefilms? Nein – einfach nur Italien, wie es im Bilderbuch steht: entspannt, elegant, mit dem gelegentlichen Fiat Panda, der mit 130 km/h links überholt.

Nach zwei Stunden entspannter Fahrt, bei der der Tempomat mehr gearbeitet hat als ich die ganze Woche, kam das nächste Highlight: der Luganer See. Und wie es sich für echte Roadtrip-Profis gehört, machten wir Pause. Direkt am Wasser, Cappuccino in der Hand, Sonnenbrille auf der Nase – man hätte uns für Influencer halten können, wären da nicht die Chipskrümel auf dem Pulli gewesen.

Gestärkt vom Koffein (und einer überdurchschnittlich knusprigen Cornetto), fuhren wir weiter – und es wurde… kurvig. Die Straßen schraubten sich langsam aber sicher in die Höhe, als wollten sie dem Himmel High Five geben. Links Abgrund, rechts Felswand, und mittendrin wir – mit klimatisierter Entschlossenheit und leichten Schweißperlen.

Dann – plötzlich – eine Vollbremsung! Nicht wegen eines anderen Autos, nein: Kühe. Auf der Straße. Lebendig, selbstbewusst, und offensichtlich auf dem Weg zu einem wichtigen Kuh-Meeting. Wir warteten geduldig, während sie uns mit einem „Was glotzt du so?“-Blick musterten. Ich schwöre, eine von ihnen hat genickt. Vielleicht war’s auch nur eine Fliege.

Und dann: Ankunft in Pellio. Der Trubel der Stadt? Weg. Das hektische Hupen? Geschichte. Stattdessen: Berge, Ruhe, frische Luft – und der beruhigende Klang einer einzigen, entfernten Kuhglocke.

Wir waren angekommen. Im Paradies. Oder zumindest sehr nah dran.

Fazit: Wer braucht schon Actionfilme, wenn es italienische Landstraßen, koffeinbetriebene Aussichtspunkte und Straßenkühe gibt? Die Fahrt von Turin nach Pellio: absolut empfehlenswert – solange man den Cappuccino vor der Serpentinenstrecke trinkt.

Ende KI!!!

Schon krass, was sich das virtuelle Gehirn denkt, humortechnisch vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Aber ich verspreche hoch und heilig, dass ich ab jetzt wieder selber schreibe. Und die Bilder sind natuerlich auch alle selbstgeschossen.

Buona Sera Torino – Ein bezaubernder Abend mit Marco Mengoni

Aktuell liege ich im weichen Hotelbett, heute war unser letzte Abend in Turin. Aber der ist mit einem absoluten Feuerwerk zuende gegangen. Ich bin noch ganz beseelt und geruehrt vor Freude über diesen wunderschönen unvergesslichen Abend.

Es ist/war der 9. Juli 2025, Zeit endlich das lang erwartete Geschenk zu Kais 60stem Geburtstag einzulösen. Das Konzert im Stadio Olimpico Grande Torino von Marco Mengoni stand auf dem Programm und es sollte der Höhepunkt dieser kleinen Reise werden. Ich kann mich noch erinnern wie ich im Oktober letzten Jahres die Italienkarte ausgedruckt habe und die Orte der gesamten Tournee darauf eingetragen habe. Kai durfte sich die Stadt nämlich aussuchen.

Wir waren gegen halb 8 vor Ort im Stadion und auch wenn es ausverkauft war, war der gesamte Einlassprozess extrem entspannt und unkompliziert. Ich hatte uns Plätze etwa in der Mitte der Tribüne organisiert und der Blick war fabelhaft. Wir konnten alles perfekt überblicken.

Um kurz nach 9 ging es dann los mit einem absolut gelungenen Auftakt. Ich war ja in meinem Leben schon auf so vielen Konzerten. In einem grossen Stadion Open Air war ich dafuer aber noch nie. Die Bühne war riesig und erstreckte sich ueber die gesamte Breite des Innenraums. Es gab drei riesige Leinwände, eine lange Bühne davor und einen Steg mitten ins Publikum.

Die gesamte Show war grandios inszeniert und Herr Mengoni ist die Art Mensch, die mit ihrer Ausstrahlung und Energie ein ganzes Stadion voller Menschen zum Kochen bringen können. Die Stimmung war hervorragend.

Kai und ich haben ihn entdeckt, als er vor zwei Jahren fuer Italien beim ESC angetreten ist und einen respektablen vierten Platz belegt hat. Er war unser beider Favorit. Sein Lied von damals war Due Vite, und das hat sich sogleich in mein Herz gebohrt. Ich muss sagen, trotz der ganzen Independent Musik die ich frueher gehört habe und immer noch liebe, habe ich eine Schwäche fuer italienische Popmusik. Schon immer gehabt.

Wir haben geschwelgt und zu den Rhythmen mitgewippt. Ich wäre gerne aufgestanden, habe mich aber nicht getraut. Stellte ich doch in der Kloschlange von vorher fest, dass ich aus der Menge der italienischen Frauen herausrage. Ich wollte also niemandem die Sicht versperren. Dennoch habe ich lauthals mitgegroelt, manchmal in lupenreinem Italienisch 🤣🤣🤣 und manchmal in selbstgebasteltem Kauderwelsch. Es hat jedenfalls total viel Spass gemacht. Und als auch die Zugabe gesungen war, die Lichter angingen und wir uns mit den Massen nach draussen bewegten, drehte sich Kai zu mir im, schaute mich verliebt an und bedankte sich nochmals fuer dieses tolle Geschenk *schneuz*

Und zu guter Letzt, der Song aus dem  ESC, wegen dem wir auf Marco Mengoni aufmerksam wurden. Due Vite, laut meinem Jahresrückblick auf Spotify mein meistgespielter Song, den ich auswendig mitgrölen kann.

Se questa è l′ultima
Canzone e poi la luna esploderà… ❤️

Voll verbaselt

Heute ist Samstag und der zweite Tag unseres kleinen Zwischenstops in Basel. (Blogtitel = weitere Höhepunkt meines kreativen Schaffens)

Eingemietet haben wir uns hier in dem sehr einfachen B&B Hotel und es reicht vollkommen, auch wenn es schoen wäre, sich im Zimmer um die eigene Achse drehen zu koennen ;-)

Heute Morgen gab es zunächst ein kleines Fruehstueck im Hotel und frisch gestärkt wollten wir in Richtung Innenstadt aufbrechen, als mein heissgeliebter sehr städteerprobter rechter Birkenstock Modell Mayari den Geist aufgab, eine Lederschnalle hat es einfach zerbaselt (ha, schon wieder ;-) … Das ist dumm, da wir ja morgen nochmal in einer Stadt unterwegs sind. Musste ich auf anderes weniger blasenfestes Schuhwerk umsteigen.

Den Vormittag haben wir also in der Baseler Innenstadt verbracht und uns dort ein bisschen getummelt. Die Stadt ist wirklich schoen und es gibt einige nette Ecken zu erkunden. Zwischendurch sind wir auf einen Apero eingekehrt und haben den schoenen Tag genossen.

Zurueck im Hotel musste ich erst mal meine Batterien wieder auftanken. Ein kleines Schläfchen war angesagt. Denn ich bin leider mal wieder unfassbar muede. Das ist  gar nicht so schoen und manchmal koennte ich vor lauter Wut ueber diesen dummen Zustand laut schreien. Aber so ist es eben, und die Parole lautet „pacing“… Das heisst immer wieder Pausen einlegen und Ruhe halten.

Am späten Nachmittag gab es dann den eigentlich Höhepunkt des Tages. Ein weiteres Rheinschwimmen stand auf dem Programm. Mit Bus und Bahn ging es erstmal wieder zur Einstiegstelle und dieses Mal war es unglaublich voll. Es ist eben Samstag … und wahrscheinlich Haupturlaubszeit. Aber es war gar nicht so schlimm, im Wasser verläuft bzw. verschwimmt es sich recht gut.

Das langsame schippern auf dem fließenden Wasser war mal wieder wunderschön. So wie gestern. Es ist irgendwie beruhigend und erholsam und dennoch spannend und abwechslungsreich. Ich überlege nun, ob ich mich nicht in Frankfurt als Flussbeauftrage bewerben soll. Aber meine Theorie ist ja, selbst wenn es je gelingen sollte, die Wasserqualität des Mains so zu verbessern, dass man darin baden koennte, käme irgendein deutscher Paragrafenreiter auf die Idee, das ganze zu verbieten, weil ja was passieren koennte. Klar, es kann immer was passieren, aber mit der gleichen Logik müsste man dann auch das Autofahren verbieten, oder das Treppensteigen. Ach was reg ich mich auf. Wird ja sowieso nix. Aber träumen wird man ja noch dürfen ;-)

An der Ausstiegstelle haben wir uns wieder an Land gezogen und uns nach dem Trocknen erst mal ein kühles Badebier genehmigt. Da koennte ich mich dran gewöhnen. Aperozeit ist sowieso die beste Zeit des Tages.

Es war schon wieder spaet, und so langsam meldete sich der kleine Hunger. Wir mussten heute etwas länger suchen, fanden aber doch noch ein nettes Lokal, wo wir uns jeder einen äußerst schmackhaften Rösti gegoennt haben. Meiner war mit Bergkäse und gegrilltem Gemüse, Kai brauchte eine paar Proteine dazu. Beides war auf jeden Fall sehr sehr  lecker. Zum Nachtisch gab es einen Affogato mit hausgemachten Vanilleeis.

Gute Nacht Basel. Schön wars, wir kommen gerne wieder.

Rheintreiben auf 3 Kilometern

Ich weiss ich weiss, ich war doch gerade erst unterwegs. Aber wie das Leben so spielt, sind wir es jetzt schon wieder. Grund dieser Reise ist dieses Mal mein Geschenk zu Kais 60. Geburtstag im letztem Jahr. Ich hatte ihm Konzertkarten fuer Marco Mengoni geschenkt, irgendwo in Italien, den Ort durfte er sich aussuchen. Seine Wahl fiel auf Turin, und da spielt der Herr Mengoni naechste Woche. Da das mitten in der Woche liegt, haben wir die Wochenenden noch dazu genommen und wo wir schoen mal unterwegs sind, haben wir dann einen richtigen Urlaub daraus gebastelt.

Unseren ersten Zwischenstop habe ich mir schon lange sehnlichst gewünscht.  Jedes Mal wenn man im Sommer in Richtung Süden bei Basel ueber den Rhein fährt, sieht man die ganzen Köpfe aus dem Fluss herausschauen. Da schwimmen ganze viele Menschen  drin rum, einfach so, mitten in der Stadt.

Meine damalige Recherche hat ergeben, dass das Rheinschwimmen in Basel eine lange Tradition hat. Da ich eine alte Wasserratte bin wollte ich das so gerne auch mal probieren.

Auf dem Rueckweg einer Italienreise von vor ein paar Jahren haben wir dann mal eine Nacht in Basel verbracht. Tradition ist es, sich in den Fluss plumpsen zu lassen und sich einfach mit der relativ zügigen Strömung treiben zu lassen. Dabei muss man all seine Klamotten mitnehmen und dafür braucht man einen wasserdichten Trockensack. In Basel auch unter dem Namen Wickelfisch käuflich zu erwerben. Damals waren wir noch zu geizig, um mal eben 70 Franken dafuer hinzulegen. Zumal Kai auch sowas zuhause hat.

Nun ja, lange Rede kurzer Sinn, wir haben uns jetzt doch zwei dieser Säcke im Internet bestellt und damit stand dem Paddeln im städtischen Ambiente nichts mehr im Weg.

Heute morgen sind wir gegen 10 in Frankfurt losgekommen und waren um zwei bereits in der Schweizer Grenzstadt. Nach einem kurzen Schläfchen im Hotel sind wir am späten Nachmittag mit der Tram zum Fluss. Die allgemeine Einstiegstelle in die ca. 3km lange Strecke quer durch die Stadt befindet sich am Tinguely Museum. Dort gibt es einen kleinen Strand, von dem aus man bequem ins Wasser gehen kann. Eilig haben wir alle Habseligkeiten in den Plastiksaecken verpackt, wobei das Handy nochmal eine doppelte Sicherung mit einer wasserdichten Hülle bekam.

Die Wassertemperatur beträgt aktuell angenehme 25°C und so stürzten wir uns schnell in die Fluten. Ab da war dann nur noch sanftes Treiben angesagt. Es war einfach GRANDIOS, WUNDERVOLL, FANTASTISCH. Wir haben es absolut geliebt. Man braucht kaum Kraft und hält sich an seinen Habseligkeiten fest und geniesst die Tour. Vorbei geht es an kleinen Stadtstränden, alten Fischerreusen und schoenen Bauwerken, entlang des Flusses gibt es immer wieder tribünenartige Sitzgelegenheiten, Treppen zum Ein- und Ausstieg und ueberall waren Cafés und sonstige Lokale zu sehen. Es war ein wunderschöner wärmer Sommertag bei angenehmen 30°C und strahlend blauem Himmel. Es war belebt, aber nirgends zu voll. Ab und zu musste man mal eine der Fähren beachten, aber grundsätzlich ist auch das ungefährlich wenn man schwimmen kann.

Nach fast 3km sind wir dann an einer Stelle wieder ausgestiegen und zur Belohnung gab es erstmal ein kaltes Bier. Sommer 2025! So muss das sein.

Meine Sachen sind uebrigens alle trocken geblieben, Kais Tasche hatte allerdings ein kleines Loch und so war seine Hose vollkommen nass. Aber auch die war in der Sonne schnell getrocknet.

Auf dem Rueckweg sind wir noch in einer gemütlichen Pizzeria gelandet und haben bei italienischer Musik den wunderschönen Sommertag ausklingen lassen. Basel ist eine ganz tolle Stadt mit einer tollen Atmosphäre und fuer eine Städtereise uneingeschränkt empfehlenswert.

Entlang der Route No. 1

Samstag früh wachten wir nach einer sehr ruhigen Nacht mitten im Nirgendwo auf einer Farm auf und haben sogleich das Morgenritual eingeläutet. Die seitliche Schiebetür vom Camper wurde weit aufgezogen und auf dem Herd blubberte ein gut riechender Kaffee in der Italienischen Mokkakanne.

Nebenan begann schon das Leben auf der Farm, man hatte uns bereits vorgewarnt. Denn am frühen Morgen begannen die Aufbauarbeiten für die Geburtstagsparty der beiden Kinder der Landbesitzer. Es wurde eine Hüpfburg aufgebaut, es gab echte Ponys und einen Wagen mit Shaved Eis, da wird von einem grossen Eisklotz das Eis in kleinen Stücken runtergeschabt und dazu gibt es bunten Sirup. Die Besitzerin begrüsste uns freundlich und wir wurden gleich auf ein solches Eis eingeladen. Es gab ein paar nette Plaudereien, wie immer wurden wir gefragt, wo wir herkommen und was uns hierher gebracht hat. Wir erzählen unsere Geschichte und ich antworte noch, dass ich aus Frankfurt komme. Die Leute sind hier wahnsinnig freundlich und aufgeschlossen.

Irgendwann haben wir dann den Camper wieder in Gang gesetzt und sind auf der Autobahn direkt ins weiter nördlich gelegene Santa Cruz gefahren. Eine nette Kleinstadt am Meer. Hier war ich auch schon ein paar mal.

Über solche Bilder freue ich mich immer ganz besonders. Eine offene Kirche, die sich durch die aktuelle Regierung die Vielfalt nicht verbieten lässt. Kalifornien ist voll davon.

In Amerika kann man jederzeit einen Yard oder Garage sale machen. Das bedeutet, ohne Anmeldung kann man seinen Krempel im Vorgarten, auf dem Gehweg oder in der Garage aufbauen und so einen privaten Flohmarkt machen. Das ist echt klasse und eine solche Tradition, dass es einfach jeder macht und auch gebraucht kaufen kein grosses Ding ist. Ich liebe das sehr. Wir fanden dann eine Strasse in Santa Cruz wo praktisch die gesamte Nachbarschaft einen Flohmarkt veranstaltet hat. Das war so nett. Es gab zwei Klapphocker fuer den Camper fuer zusammen 3 Dollar.

1989 gab es in Kalifornien das letzte grosse Erdbeben. Das Epizentrum war nahe der Kleinstadt Santa Cruz, die danach fast vollständig wieder aufgebaut wurde. Umso schöner war es, diese Häuser zu entdecken, dem das Beben scheinbar nichts anhaben konnte.

Weil wir noch Zeit hatten, sind wir den Rest der Strecke zurueck nach San Francisco entlang der berühmten Route Number 1 gefahren. Der Himmel hat sich zwar wieder zugezogen, aber es war trotzdem toll, die ganze Zeit am Pazifik entlang zu fahren, dabei Musik von vergangenen Roadtrips dieser Art (Faithless etc.) zu hören und über das Leben zu philosophieren.

An einem kleinen Strand haben wir noch mal die Fuesse ins Wasser gehalten. Ich wäre auch sehr gerne baden gegangen, aber jeder hat mich gewarnt vor den starken Strömungen. Da habe ich lieber nichts riskiert.

Zum Abschluss des wunderschönen Tages sind wir nochmal ueber die Brücke gefahren und haben uns bei Mr. W zum Abendessen eingeladen. Seine kleine Tochter war gerade da, und ich habe mich gefreut, sie auch kennenzulernen.

Am Ende des Abends hat uns Mr. W in die Stadt gefahren, da der Campervan bei ihm besser parken kann. So hieß es für mich, von diesem treuen Gefährt Abschied zu nehmen. Und weil ich so ein emotionales Ding bin, hab ich gleich mal ein paar Tränen vergossen. Schön wars. Nachricht an Kai, es macht einen riesengrossen Spass und ich hoffe, dass wir so ein Ding auch eines Tages besitzen ❤️

Abschied in SLO

Neuer Morgen, neuer Campground. Der Freitag war dann endlich so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Direkt nach dem Aufwachen habe ich nämlich den Induktionsherd angestellt und einen echten Kaffee gekocht. Den bekam dann Frau Z sogleich ins Camperbettchen gereicht. War das schön.

Bei diesem Campingplatz haben wir allerdings nicht ganz korrekt gehandelt. Eigentlich war er voll reserviert. Aber wie das hier immer so ist, standen mindestens 25% aller Plätze leer. Das ist echt so ein Jammer. Durch das doofe Reservierungssystem sind die meisten Campingplätze von State und Nationalparks bis zu zwei Jahre im voraus ausgebucht. Die meisten dieser Plätze sind nicht nur schön, sondern auch relativ preiswert. Das führt dazu, dass die Leute die Plätze auf Verdacht ewig im voraus buchten, und dann, wenn es soweit ist,  die Plätze einfach leerstehen.

Und frei nach dem Motto, es ist immer einfacher um Verzeihung zu bitten, als  nach Erlaubnis zu fragen, haben wir uns einfach spaet abends um halb 12 auf einen freien Platz gestellt.

Beim Ausfahren hat uns dann der Herr am Eingang eine kleine Belehrung mit auf den Weg gegeben, uns 35 Dollar fuer die Nacht abgeknöpft und das wars.

Anschliessend ging es direkt noch mal zu einem Craft Superstore. Ich musste da einfach auch noch mal schauen. Wie immer konnte ich mich kaum beherrschen und ein paar Kleinigkeiten fanden den Weg in den Einkaufskorb. Was soll ich machen. Ich hin da echt willenlos 😉

Die nächsten Bilder sind von einem kleinen Spaziergang durch Downtown San Luis Obispo. Eine wirklich sehr nette kleine Studentenstadt.

Zum Lunch hat uns der kleine P noch mal in ein total leckeres Restaurant gebracht. Das Konzept dort war, dass man sich ein Gericht aus mehreren leckeren Variationen zusammenstellen kann. Eine Art amerikanische Tapas und alles wirklich sehr sehr wohlschmeckend.

Dazu gab es dann auf dem Klo eine sehr fancy Flamingo Tapete. Zusammen mit dem grossen runden Spiegel ein perfekter Selfiespot.

Danach hieß es Abschied nehmen vom kleinen P. Aber sein Semester ist bald zuende und ueber den Sommer wird er eine zeitlang in dam Francisco sein. So fiel den beiden der Abschied nicht ganz so schwer.

Über eine Seite namens „Hipcamp“ hatte Frau Z einen total netten Stellplatz fuer die Nacht ausgemacht. Der war ca. 1 Stunde außerhalb von SLO Un Richtung Norden. Es war kein richtiger Campingplatz, sondern ein Bauer hat sein Feld mit Bänken, Feuerstellen und Dixiklos ausgestattet und vermietet es nun als Campingplatz mit 6 Stellplätzen.

Das ganze war sehr abgelegen und mitten im Nirgendwo. Es war einfach wunderschön. Wir wurden freundlich von Besitzer empfangen und bekamen ein paar Einzelheiten erklärt, bevor dieser davon fuhr und wir ganz alleine waren.

Leider war der Mond schon fast voll, daher gab es nicht ganz so viele Sterne am Nachthimmel. Was man aber sehr gut sehen konnte, war die Kette von Satelliten, dem sogenannten Starlink, welche der irre Exfreund des amerikanischen Präsidenten ins All geschossen hat.

Blauer Mais am Strand

Meine allerersten Nacht in einem ausgebauten Campervan war ganz wunderbar. Frau Z und ihr Freund haben sich den vor etwa 4 Jahren zugelegt und er ist praktisch und schön zugleich ausgebaut. Die Matratze ist total bequem, draussen war es ruhig. Ab und an musste ich den Wagen fuer einen nächtlichen Toilettengang verlassen, aber am naechsten Morgen wachten wir gut genächtigt auf.

Ein wesentliches Detail fuer einen perfekten Camping Morgen fehlte allerdings. Wir hatten am Vortag keine Zeit mehr, um Kaffee und Milch zu kaufen. Wir packten also zügig zusammen und fuhren in den Ort fuer die erste schnelle Ladung Koffein.

Der kleine P hat uns einen tollen Tipp gegeben, in einem kleinen Ort am Strand namens Cayugos gibt es ein Frühstückslokal names „Hidden Kitchen“… Dort gibt es Waffles aus blauem Maismehl. Blue Corn ist eine vorwiegend in Mexiko vorkommende Maissorte und laut meiner Recherche voller guter Inhaltsstoffe, die den Körper vor vielen Krankheiten schützt. Sagt zumindest die Blaumaislobby ;-)

Wir waren dort frühstucken und es war einfach saulecker. Gut gefüllt haben wir noch den einen oder anderen Thriftstore (second hand) abgeklappert und ich war ein bisschen am Meer spazieren und habe meine Füße in den kalten blauen Pazifik gehalten. Das war mal wieder so ein Glücksmoment den ich mit aller Intensität genossen habe.

Vor dem Fruehstueck waren wir noch bei Trader Joe’s und haben uns dort mit dem nötigsten eingedeckt. So haben wir uns später am Nachmittag einen Parkplatz direkt am Strand ausgesucht, und dort den Camper abgestellt. Die seitliche Schiebetür wurde weit aufgerissen und wir vertrödelten den Nachmittag mit Meerblick, einem leckeren selbstgemachten Kaffee und weiteren guten Gesprächen mit Lachen und weinen gleichzeitig. So haben wir es am liebsten.

Der Abend brach langsam an und es ging wieder zurück in die Stadt zum Abendessen mit dem kleinen P. Er führte uns in ein Restaurant auf einem Hotekdach mit Blick über die Stadt. Es gab ein paar Drinks und leckere fluffige Pizza.

Zu später Stunde fuhren wir wieder zurück zum Meer und suchten uns  dort ein Plätzchen für die Nacht. Dieses Mal hatten wir mehr Glück und fanden einen schoenen gepflegten typisch amerikanischen Campground in einem kleinen State Park in Pismo Beach. Der anstrengende Vortag steckte uns noch in den Knochen und so ging es ohne Umschweife ins bequeme Camperbett mit dem beruhigenden Hintergrundgeräusch von zirpenden Grillen.