Die Ruhe nach dem Sturm – Erholung in Kaş

Seit letzten Sonntag bin ich jetzt hier in Kas mit Kai und wir verbringen wunderbar ruhige und erholsame Tage mit schwimmen, schnorcheln, der leckeren türkischen Küche, schlafen, lesen, stricken und allem, was zum ausgiebigen relaxen dazugehört. Es ist wirklich alles sehr entspannt.

Am letzten Samstag hatten wir noch unser grosses Good Bye Dinner in Beldibi und waren im Anschluss noch ein bisschen tanzen. Leider hieß es dann irgendwann Abschied nehmen von der tollen gemeinsamen Zeit und natuerlich von den anderen. Da dämmerte es mir. Ich bin ja auch schon so oft mit meinen Strickerinnen in ganz Europa gereist und dort ist Abschied jedes Mal viel trauriger, weil wir alle woanders leben und wir uns dann erst mal fuer eine Zeit nicht sehen. Dieses Mal jedoch sind alle aus Frankfurt und so konnte man sagen, wir sehen uns naechste Woche zum Zumba oder sonstwo in Frankfurt. Das hat es dann natuerlich etwas leichter gemacht.

Sonntag morgen bin ich von einem privaten Taxitransfer direkt am Hotel abgeholt worden und in nur zweieinhalb Stunden nach Kas gebracht worden. Ich hätte auch mit den öffentlichen Bussen fahren können, aber Kai bestand darauf, dass ich es so mache. Dann waere es fuer mich bequemer und leichter, vor allem mit dem Gepäck ❤️

Abschied von Filo und meine kleine Luxuslimousine nach Kaş

In Kas regnete es und ich ging erst mal runter zum Strand und setzte mich ins überdachte Café. Nach einer Stunde traf auch Kai ein und wir freuten und so sehr, uns wiederzusehen.

Seit wir also hier sind, verläuft der Urlaub absolut gegensätzlich zu dem, was ich zuvor in der Woche erlebt habe. Aber die Erholung tut unheimlich gut. So war es ja auch geplant.

Wir wohnen hier etwas abseits der Innenstadt und so sind wir an einem Nachmittag mit dem Bus in die Stadt gefahren. Kas hat eine nette kleine Innenstadt und es war sehr belebt und natürlich auch sehr touristisch. Abends waren wir dort essen. In Kas reiht sich ein Lokal an das andere und die Auswahl fiel schwer.

Den Sonnenuntergang haben wir am antiken Amphitheater am Rande der Innenstadt erlebt. Laut Kais Aussage, ein echter Geheimtipp, sehr selbst 😉

Seit gestern ist das Wetter leider etwas schlechter geworden. Der Himmel hat sich schwarz gefärbt und Blitze und Donner wechselten sich ab. Ein heftiger Regen prasselte ins Meer und auch das hat irgendwie etwas gemütliches. Ändern können wir es ja sowieso nicht. So kann man unterm Dach sitzen und Kaffee trinken und ich kann dabei stricken. Man muss einfach das beste draus machen.

Heute ist Freitag und auch heute morgen hat es stark geregnet. Natuerlich lassen wir uns nicht davon abhalten, am fruehen morgen zum wachwerden eine Runde im Pool zu drehen. Wobei Kai sich ja schon immer etwas schwer mit dem kühleren Wasser tut. Haha, der Pool hat sicher noch mindestens 18 Grad 😉

Gerade klart der Himmel wieder etwas auf und wir wollen noch mal mit dem kleinen Dolmus Bus nach Kas fahren. Dort habe ich in einem kleinem Shop ganz kunterbunte Handtücher entdeckt. Mal sehen, ob es ein paar davon mit ins Gepäck schaffen.

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