Autor: figolilo
Kai & Gaby im Glück
Es ist ja schon wieder so viel passiert. Unendlich viele Fotos haben wir geknipst, für den Blog vorbereitet. Ständig fallen mir neue Geschichten ein. Und dann kommt alles ganz anders:
Bangkok hat uns jetzt
Sorry, nicht wundern, hab irgendwas rumgefummelt und jetzt steht dieser Beitrag plötzlich vorne. Kann ich vom iPhone jetzt nicht ändern.
Heute dann der zweite Impression-Overload. Wir sind mit der Bahn in Richtung Chinatown gefahren und haben uns einfach nur durch die vibrierenden Strassenzuege gleiten lassen. Meine Kamera ist fast explodiert bei dem Anblick der zahlreichen Fotomotive … es gibt ja so einige Chinatowns auf dieser Erde, alleine das in San Francisco ist wirklich toll. Aber dies hier … also, das stellt alles bisher gesehene in den Schatten, ganz einfach weil es wahnsinnig chaotisch zugeht. Man kann von der Strasse aus direkt in die unterschiedlichen Geschaefte schauen und kommt dabei aus dem Staunen nicht mehr heraus … als kleines Beispiel das Bild von der putzigen Katze neben dem massiven Holzsarg im Beerdigungsinstiut. Wieder reihen sich die Garkuechen aneinander, tropische Fruechte in allen erdenkbaren Varianten finden sich in der Auslage direkt auf der Strasse … abwechselnd riecht es nach Fisch oder Fleisch, Tee und Gewuerzen … wirklich sensationell. Aber noch nicht genug an beeindruckenden Strassenszenen stehen wir auf einmal in little India, wo mir der turbanbehauptete Sikh anbietet, einen Rock mit mehreren Volants und bedruckten Elefanten zu schneidern. Wir verirren uns im uneubersichtlichen Labyrinth der Stoff- und Kleidermaerkte … und wieder eine Reihe von neuen, abgefahrenen Duftnuancen.
Irgendwann ist es dann fast wieder ein bisschen viel und wir begeben uns auf den Rueckweg ins Hotel … was allerdings in so einer Stadt etwas laenger daueren kann … zum Teil deswegen, weil es an jeder Ecke etwas zu schauen gibt, aber auch, weil es einfach ein wahnsinnig verwirrendes Netz an oeffentlichen Verkehrsmitteln gibt.
Auf dem Rueckweg befanden wir uns dann auf einmal inmitten einer der von Regierungsgegnern besetzten Strassenkreuzungen. Warum? Weil dort die U-Bahn Station ist, an der wir rausmuessen, um zum Hotel zu kommen. Aber es besteht wirklich kein Grund zur Sorge, tagsueber hat das ganze eher Volksfestcharakter. Ueberall wird gezeltet, es spielt Livemusik, es wird gegessen, getrunken, verkauft … eher ein riesengrosser Markt. Erst am Abend, und das konnte man aus dem 23. Stock des Windsor Hotels beobachten, zogen die demonstrierenden Mengen wieder in Richtung Strassenkreuzung, und da haben wir nix verloren. Versprochen!
Fuer den weiteren Verlauf des Abends haben wir erstmal eine Thaimassage einkalkuliert. Fuesse fuer den Anfang. Eine Stunde kosten 250 Baht, das sind umgerechnet ca. 5,50 Euro. Kai traut sich ohne mich nicht in die Massagesalons, weil er befuerchtet, in einen dunklen Nebenraum gezerrt zu werden.
Epilog
Bevor ich noch ein letztes Mal ueber die vergangene Flussreise im oestlichen Thailand schwadroniere, wollten Kai und ich uns mal fuer eure lieben Kommentare auf diesem Blog bedanken. Wir freuen uns wirklich sehr darueber.
In eigener Sache moechte ich darum bitten, meine Rechtschreibung, insbesondere die Gross- und Kleinschreibung, nicht immer ganz so genau zu nehmen. Ist eben auf dem iPhone geschrieben ;-)
Die Reise auf der River Kwai ist leider schon zu Ende. Es war wirklich wunderschoen. Wir wuerden diese Art der Fortbewegung jeder Zeit wieder in Erwaegung ziehen … und ausserdem ist es wahnsinnig gut fuer den eigenen Teint, wenn man diesen mal zu mit der Epidermis der Mitreisenden vergleicht. Man fuehlt sich seeeehr jung ;-)
Anbei noch ein paar letzte Bilder vom morgendlichen Fruehstueck auf dem Oberdeck.

























































