Honigmond

Wir sind gerade mal für etwa 20 Minuten in der Luft, und es ist schon so viel tolles passiert, dass ich mich manchmal kneifen muss.
1. wurden wir beim Einchecken gefragt, ob wir für einen erstaunlich geringen Aufpreis ein Upgrade in die Premium Economy Klasse wollen … Klar wollten wir das. Ich habe meine Kreditkarte gezückt und uns den Spaß gegönnt. Größerer Sitzabstand, besseres Essen, kostenlose Filme etc. – wie toll
2. haben wir am Flughafen eine Bekannte getroffen, die uns kostenlos in eine Lounge eingeladen hat … sowas tolles … leckere Drinks und Snacks … 
3. kniete sich gerade eine Flugbegleiterin vor uns und fragte, ob wir zufällig Freunde namens D. und D. Hätten … Jaaaaa, wieso? … da bekamen wir erstmal gratuliert und die beiden haben uns eine Flasche Schampus an Bord spendiert. Wahnsinn … schon isses wieder passiert und mir kullerten die Tränen (wir müssen mir den beiden mal ernsthaft reden …. Schon mit ihren tollen Hochzeitsfotos haben sie mich um heulen gebracht ;-) 

Ach wie schön das alles. Wir freuen uns so. Jetzt heißt es allerdings erstmal für die nächsten 10 Stunden im Sitzen zu verbringen. Aber ich mach einen Film an, hol das Strickzeug raus und dann wird das schon vorbei gehen. 

Cut! Mittlerweile sind fast 24 Stunden vergangen und der erste Tag im Paradies ist beinahe schon rum. Kai hat mich ja bis kurz vor Schluss im unwissenden gelassen, wo es denn nun genau hingeht. Das Geheimnis ist gelüftet. Wir sind im LUX Resort in Belle Mare an der Ostküste von Mauritius gelandet. Und ich muss sagen, Kai hat es für unseren Honeymoon ordentlich krachen lassen. Es gibt wirklich nichts zu meckern ;-) 
Ein kleines Paradies auf Erden, in dem einem von den vielen Mitarbeitern beinahe jeder Wunsch von den Lippen abgelesen wird. Die Zimmer sind ein Traum, der Strand ist einfach nur unglaublich … Wirklich … dem Anlass sehr angemessen ;-) 

Ansonsten hatten wir heute aber den ganzen Tag eher einen Durchhänger. So ein 11 Stunden Flug fast ohne Schlaf hängt einem dann doch in den Knochen. Aber was gibt es dann besseres, als seinen Schlaf auf einer gemütlichen Liege am pudrig weißen, von dicken Kokospalmen gesäumten Strand  nachzuholen. 

Morgen geht es dann so richtig los. Mal schauen, was sie Insel alles zu bieten hat. Die Vorschau auf dem Weg vom Flughafen bei aufgehender Sonne war jedenfalls schon sehr vielversprechend. 

Wolke 7

Jetzt gehören diese beiden wunderschönen Wochenenden schon wieder der Vergangenheit an … Wahnsinn, wie schnell das dann immer vorbeigeht. Aber man kann sagen, die Party war der krönende Höhepunkt unserer Hochzeitsfeierlichkeiten. So toll war das. Gestern konnten wir uns gar nicht mehr einkriegen vor lauter Freude über den gelungenen Abend mit unserer Familien und all unseren Freunden.
Bereits bei der Ankunft der Gäste waren wir vollkommen überwältigt. Natürlich kennen wir alle persönlich und natürlich trifft man sich des Öftern, ob im kleinen oder größeren Kreise … aber dann alle auf einmal … Wahnsinn. Wir konnten uns gar nicht mehr einkriegen und hätten uns am liebsten geklont, um die errechneten 4 Minuten pro Person (Insider ;-) noch in die Länge zu ziehen. Und dann war es auch so, wie viele prophezeit hatten, es wird Leute geben, denen sagst du Hallo und Auf Wiedersehen … und genau das ist bei manchen passiert. So schade … und mir tut das ganz doll leid. Aber die Hoffnung bleibt, daß man sich dann bald wieder sieht.
Es war jedenfalls ein ganz zauberhafter Abend mit ganz viel Spaß, ein bisschen (nur einen winzigen Schluck) Alkohol (war wahrscheinlich mit verantwortlich, daß irgendwann der Aperol ausging) und ganz viel Musik und Tanz, ein großes Lob an Frau M. … du hast Deine Sache großartig gemacht!!! Wir hatten sie zu jeder Minute … und wenn man sie dann mal verliert … Billie Jean wirkt immer :-)
 
Wir sind so glücklich darüber, daß alles so toll gelaufen ist, das kann man sich gar nicht vorstellen. Nach so langer Zeit der Vorbeitung fühlt sich das einfach wunderbar an.
 
Gestern morgen bin ich dann mit einem mächtigen Kater aufgewacht, und damit meine ich nicht Figo. Ich hatte schlimme Kopfschmerzen und hatte die Tatsache bereut, daß wir unseren auswärtigen Freunden gesagt hatte, nochmal in der Früh auf einen Kaffee vorbeizuschauen. Aber gut, da mußten wir durch … und es war sogar erstaunlich schön, das ganze nochmal im Kreise lieber Menschen Revue passieren zu lassen.
 
Mittags haben wir dann bei Kais Schwester unsere Geschenke abgeholt, die diese am Vorabend mit nach Hause genommen hatte. Danach hatten wir dann einfach nur einen Riesengroßen Hunger auf etwas salzig fettiges … ein Döner mußte es sein, so sind wir um die Ecke zu Merals Dönerimbiss gezogen und haben bei weiteren Gesprächen die Fladentasche genossen. Anschließend noch einen leckeren Cappuccino im Maincafé … so war es ein toller und entspannter Nachmittag.
 
Am Abend haben wir dann in aller Ruhe unsere Geschenke ausgepackt. Das hat auch sehr viel Spaß gemacht, und war ehrlichgesagt auch wieder ein bisschen überwältigend. Wir können mit Sicherheit sagen, unsere Hochzeitsreise ist damit locker finanziert. Vielleicht reicht es sogar noch für den einen oder anderen Cocktail am Strand …
 
 
 
 

Luft und Liebe

Wir sind beide so unfassbar glücklich, daß es wahrscheinlich schon jedem auf den Geist geht. Ich könnte platzen vor Glück und Freude.
Der letzte Samstag war so wunderschön … so viel positive Energie und Warmherzigkeit durch die Menschen, die daran teilgenommen haben. Es war natürlich auch, wie alle prophezeit hatten, ein Tag, der im Zeitraffer an uns vorbeiging.
Die eigentlich Trauungszeremonie war wunderschön. Die Standesbeamtin hat die Hochzeit so liebevoll gestaltet, daß es dem Anlaß würdig war. Wir haben es sehr genossen.
Das Drumherum danach auf dem Markplatz war auch toll, angefangen von dem Rosenspalier unserer Nichten und Neffen, dem Zersägen eines kleines Baumstammes, dem Sektempfang, all den Gratulanten. Es hat riesengroßen Spaß gemacht.
Das Wetter hätte vom Timing und von der Dramaturgie nicht besser laufen können. Ein bedeckter Himmel mit angenehmen Temparaturen am Vormittag, einem Prasselregen während des Essens bis hin zu einem aufklarenden wunderschönen fotofreundlichen Wölkchenhimmel. Kaffeetrinken mit viel Lachen und Freude am Nachmittag, die Sängergruppe am Abend (eine tolle Überraschung) … Tanzen auf offener Straße, die Nachbarn, die zum Gratulieren vorbeikamen … ein gemütliches Beisammensein am späteren Abend mit kaputten Brautschuhen, zerschlissenen Strumpfhosen, 50 herauszuzupfenden Haarnadeln … 

Dieser Tag wird uns ewig in Erinnerung bleiben!

Und unsere beiden Fotografen waren der absolute Wahnsinn, was die beiden an diesem Tag für uns geleistet haben, ist von unschätzbarem Wert. Die ersten Bilder, die ich bereits am Montag früh sehen konnte, haben mich zu Tränen gerührt. So wunderschön. Toll auch, daß man dann noch mal Dinge wahrnehmen kann, die einem vielleicht entgangen sind. Anbei ein kleines Beispiel …

Namenstechnisch bin ich gestern allerdings schon in das erste Fettnäpfchen getreten. Den ganzen Vormittag habe ich gehofft, daß endlich mal einer anruft, und ich mich mit meinem neuen Namen melden kann … aber nichts ist passiert. Erst am Nachmittag, als ich mit meinen Gedanken woanders war, klingelte eine Frankfurter Nummer auf meinem Handy. Ich meldete mich mit erst mit altem Namen … stammelte dann … ääääääh … also … ääääh und brachte dann meinen neuen Namen hervor … am anderen Ende der Leitung lachte es herzlich … es war … meine neue Schwägerin … uiuiui … aber ich denke, es ist mir verziehen, oder?

Der Countdown läuft

Jetzt wird es dann wohl richtig ernst, aber so ganz richtig!!! Noch drei mal schlafen, dann sind wir Mann und Frau … oder Frau und Mann … oder so. Ich bin aufgeregt. Jetzt schon, na das kann ja für den Rest der Woche noch heiter werden.

Es darf jetzt dann aber auch losgehen, wir sind bereit. Die Bastelarbeiten sind abgeschlossen, der Tanzkurs ist gemacht, die Playliste für die Party zusammengestellt, die Augenbrauen gezupt, Nägel gefeilt … von meinem angepeilten Gewichtsziel bin ich noch ein paar Kilo entfernt. Aber immerhin ist es dann doch noch so viel geworden, daß ich am Wochenende, sozusagen auf den letzten Drücker, das Kleid nochmal habe enger machen lassen.

Die Vorfreude ist riesig. Die Erwartungen verhalten und bescheiden. Alles was schiefgehen soll, wird es auch … und wenn es in Strömen regnet, dann gibt es eben lustige Fotos mit bunten Regenschirmen. Wir werden sehen.

In ein paar Stunden steigt meine Trauzeugin in den Flieger. Ich freu mich so. Alle kommen, um dieses tolle Ereignis mit uns zu feiern. Ein wunderschönes Gefühl. Warmherzig … irgendwie …

Schnibbeleien

Jaja, man ist dann doch keine 20 mehr. Nach dem wirklich aufregenden Wochenende hat es mich ein bisschen umgehauen. Dienstag lag ich dann auch den ganzen Tag auf der Nase. Mein Hals schmerzt und Dr. Kai verordnet mir abwechselnd Gurgelwasser, Hustensaft und Abreibungen. Irgendwie will die Erkältung aber noch nicht so richtig raus … mal abwarten.

Als ich am Dienstag beim Arzt war, war das auch wiederum sehr lustig. Ich habe mir ja durch den exzessiven Sport der letzten Wochen ein kleines Überbeinchen am rechten Handgelenk zugelegt. Sie meinte, das müsse man rausschneiden und ich solle am besten zu einem Chirurgen gehen. Ich erzählte ihr, daß ich jetzt erst mal die Nase voll habe, meine Extremitäten in geordneter Reihenfolge beim Schlächter einzureichen, außerdem würde ich in knapp drei Wochen heiraten und das passe nun wirklich gar nicht. Da hatte ich was gesagt, neugierig erkundigte sie sich nach meinem Glück und wie wir uns kennengelernt haben … sie war ganz fasziniert und ich konnte meiner Ärztin gute Tips geben, welche Platformen sich am besten für das Projekt eignen. Schön, wenn ich helfen kann ;-)

Nichtsdestotrotz habe ich tatsächlich die Gunst der Stunde genutzt, um noch mal beim Hufschmied (Mann in grün) vorbeizuschauen, und ihm nach etwas mehr als einem Jahr nochmal mein Affenbein zu zeigen. Ich fragte, ob da kosmetisch noch irgendwas zu machen ist … weil schön isser ja net, der Fuß. Er meinte … jaja, grundsätzlich könne man das machen, aber die Gefahr, daß der mühsam von Dr. Peng bestickte Hautlappen im schlimmsten Fall auch absterben könnte und ich dann wieder ganz von vorne anfange sei nicht zu verleugnen.
Er sagte dann auch, wäre ich seine Frau/Verlobte/Freundin, würde er mir ganz klar davon abraten.

Nun was soll ich sagen, ich habe zwar nicht vor, mit diesem Mann mein Leben zu verbringen, dennoch habe ich mich entschlossen alles so zu lassen wie es ist. Ich habe mich irgendwie daran gewöhnt und Kai hat mehrfach bekräftigt, mich dennoch zu heiraten ;-)

Und diese Entscheidung fühlt sich gut und richtig an!!!

Wollgroupie

Noch immer bin ich vollkommen geflasht, gehyped … weggetreten … euphorisiert und betört von diesem wundervollen Wochenende in der Hauptstadt. Man muss sich das einfach vorstellen, wenn man etwas wirklich gerne tut, und dann andere trifft, die das genauso gerne tun … und das ganze dann noch in internationalem Rahmen … mit reichlich Zugang zu Wolldrogen aller Art … dann ist das einfach ein unglaubliches Erlebnis. 
So viele tolle Leute habe ich getroffen, aus ganz Europa … Leute, die ich bislang nur aus dem Netz kannte. Einfach immer wieder toll, wenn aus der Virtualität eine Realität wird. 
Als echtes Strickgroupie habe ich auch eine meiner absoluten Lieblingstrickdesignerinnen getroffen. Die, die mit in Singapur damals geholfen hat, mit Jackie zusammenzufinden. Eine wirklich ganz tolle Frau mit einer unglaublichen Ausstrahlung. 
Neben all den anderen zahlreichen Eindrücken, einem Treffen mit der Lieblingscousine, hervorragendem Essen … weinseeligen Abenden und zahlreichen Eindrücken aus der großen Stadt (meene Jüte, Berlin, wat haste dir faändat) war es ein rundherum gelungenes Wochenende.
 

 

Endspurt

Gewitter die Axt … jedesmal wenn ich an das große bevorstehende Ereignis denken, dann macht mein Herz einen riesen Hüpfer. Heute in einem Monat ist es soweit … *kreisch*

Planungstechnisch sind wir aber mittlerweile wieder ein bisschen entspannter. Letzte Woche haben wir uns mit dem netten Besitzer unsere Parylocation getroffen, etwas verpeilt der gute. Aber durchaus nicht ganz konzeptfrei … ein kreativer Kopf eben … habe ich ja vollstes Verständnis dafür.

Ruhige Wochenende zuhause sind momentan allerdings eine Rarität. Am kommenden Wochenende bin ich schon wieder unterwegs. Dieses Mal in Berlin und ganz ohne Kai. Dafür aber mit hunderten verrückten Strickerinnen. Denn Berlin lädt zum großen Wollfestival ein … ich freue mich wie Harry darauf. Zwei Tage treffen sich Wollverrückte aus ganz Europa, es gibt zahlreiche Workshops und Aussteller und natürlich ganz viele kleine Veranstaltungen am Rande. Und das ganze in unserer Hauptstadt. Morgen muß ich packen, natürlich noch etwas Platz im Köfferchen für die Beute lassen. Ach wie ich mich freue. Am Wochenende danach machen wir einen Tanzkurs (kurz + intensiv) … ob es was nützt und ob wir dann an der Feier ein kleines Eröffnungstänzchen wagen … wir werden sehen. Jedenfalls wollten wir das sowieso schon eine Ewigkeit machen. Danach ist dann Pfingsten, wo wir hoffentlich nichts größeres geplant haben … dann ein Wochenende in Alsfeld um dort die letzten Vorbereitungen zu treffen … dann Hochzeit, Party, Flitterwochen …

Und danach … startet das Eheleben, ich bin sehr gespannt ;-)

Grüner werds net

Gestern Abend haben wir eine ganz große Portion Frankfurter Lokalkolorit genossen. Wir waren nämlich auf dem jährlich stattfindenden Grüne-Soße-Festival auf dem Rossmarkt. Wir waren wirklich beide rundum begeistert von dieser Veranstaltung. Ein gelungenes Fest, auf das wir im nächsten Jahr gerne wieder gehen. Der zentrale Punkt besteht darin, daß am Ende des Festivals die beste Grüne Soße der Stadt gewählt wird.

Zu Beginn meiner Zeit war diese grüne Matschepampe für mich wirklich gewöhnungsbedürftig. Ich kannte die Soße nur von den Kochkünsten meiner Mutter, die diese im Prinzip vollkommen anders interpretiert hatte, was aber immer sehr sehr lecker war. Hier mußte man sich plötzlich an die Religion der 7 Kräuter gewöhnen … und Dill, nein Dill kommt ganz sicher nicht rein.
Das ganze funktioniert so, daß an sieben Abenden hintereinander jeweils 7 grüne Soßen von diversen Frankfurter (manche kommen auch aus Offenbach ;-) Gastronomen verköstigt werden, jeden Abend gibt es einen Gewinner. Am allerletzten Abend treten diese 7 dann noch einmal gegeneinander an … und die beste grüße Soße der Stadt wird gekürt. Im letzten Jahr hat übrigens ein Koch aus Eritrea gewonnen :-)

Gewürzt wird der Abend mit allerlei Comedy und Musik … und auch wenn die Art Humor manchmal gewöhnungsbedürftig ist … und auch wenn ich die Hymne „Über 7 Kräuter mußt du gehen“, übelst gereimt auf die Melodie von Peter Maffay … also wenn ich diese Hymne nicht mitsingen konnte und wollte (bin wahrscheinlich zu verklemmt), war es ein rundum gelungener Abend, der sehr viel Spaß gemacht hat.
Ich habe übrigens die spätere Siegersoße gewählt, die von Apfelwein Wagner, einer Frankfurter Institution. Die hat mir, und vielen anderen wahrscheinlich deswegen am besten geschmeckt, weil sie sehr harmonisch war, es hat nicht wirklich ein Kraut oder ein Gewürz vorgeschmeckt. Kai sagt nun, mein Geschmack sei eben Massenkompatibel … und er sei der wahre Kenner ;-)
Eine z.B. hat derart süß geschmeckt, daß ich sie fast nicht essen mochte, eine andere wiederum schien mir versalzen und die von den jungen, hippen Gastronomen bestand im Wesentlichen aus Mayonnaise.

La Grand Tour

Gestern Abend haben wir uns nach einem leckeren Abendessen in einem kleinen Ecklokal direkt wieder ins Hotelzimmer verkrümelt. Den armen Kai hat es ein bisschen erwischt. Die Stimme ist ihm weggeblieben und er glüht wie ein Heizpilz … hoffentlich wird es nicht schlimmer. 
War aber auch wieder ein ordentlicher Weg, den wir zurückgelegt haben. 

Am frühen Morgen sind wir zunächst mal an den Stadtrand zum Grande Arche gefahren. La Défense ist quasi die Bürostadt Niederrad von Paris ;-) … sehr beeindruckend dieses gigantische Monument. Im benachbarten Einkaufszentrum haben wir uns danach erst mal bei Uniqlo eingedeckt. Kais Lieblingsladenkette, seit er wegen mir 3 Wochen in Singapur gestrandet ist. 

Mit der Metro sind wir anschliessend wieder in die Stadt gefahren und am Place Charles de Gaulles haben wir uns sogleich den Triumphbogen und ein kleines Stück der weltberühmten Champs Élysée angeschaut … preistechnisch waren wir sehr enttäuscht ;-) die Kaffeepreise sind nicht mehr das, was sie mal waren. Läppische 5,50 Euro kostet der Café Crème … Da haben wir sogar gestern auf dem Dach des Centre Pompidou mehr bezahlt … und in jeder kleinen Brasserie liegen die Preise dafür zwischen 3,80 und 5,00 Euro. Wirklich eine verkommene Gegend ;-) 

In einem seitlich gelegenen Supermarkt haben wir uns Wein und Baguette besorgt und irgendwo in einem kleinen Park mit Blick auf den Eiffelturm so den frühen Nachmittag vertrödelt. 
Leicht beschwipst näherten wir uns dann endlich dem ganz großen Wahrzeichen der Stadt. Dem Eiffelturm! Wunderschön anzuschauen ist das Konstrukt aus Stahl und tausenden von Nieten. 
Da die Schlange gar nicht so lang war und der Eintritt mit 5 Euro für den Treppenaufstieg bis zur 2. Plattform gar nicht so hoch war, haben wir dann sogar den Aufstieg gewagt. Wirklich ein besonderes Erlebnis und dank des vielen Sports der letzten Monate sogar machbar. 

Kai hat es aber wohl den Rest gegeben. Irgendwann hat er die weiße Fahne gehisst und wir sind zurück ins Hotel gefahren. Armer Mann. 

Kurz vor dem Einschlafen hat uns noch mal der Feueralarm aus den Hotelbetten getrieben. War aber falscher Alarm. 
Irgendsoein Cretin hat im Zimmer geraucht. Hallooooo? Nicht den großen weißen Rauchmelder gesehen?  Jetzt wissen wir aber wenigstens wie unsere Zimmernachbarn in Bademantel und Nachthemd aussehen ;-) 

Heute ist schon unser letzter Tag. Heute Abend geht es nach Hause. Schnüff. Wenn es nach mir ginge …