Blauer Mais am Strand

Meine allerersten Nacht in einem ausgebauten Campervan war ganz wunderbar. Frau Z und ihr Freund haben sich den vor etwa 4 Jahren zugelegt und er ist praktisch und schön zugleich ausgebaut. Die Matratze ist total bequem, draussen war es ruhig. Ab und an musste ich den Wagen fuer einen nächtlichen Toilettengang verlassen, aber am naechsten Morgen wachten wir gut genächtigt auf.

Ein wesentliches Detail fuer einen perfekten Camping Morgen fehlte allerdings. Wir hatten am Vortag keine Zeit mehr, um Kaffee und Milch zu kaufen. Wir packten also zügig zusammen und fuhren in den Ort fuer die erste schnelle Ladung Koffein.

Der kleine P hat uns einen tollen Tipp gegeben, in einem kleinen Ort am Strand namens Cayugos gibt es ein Frühstückslokal names „Hidden Kitchen“… Dort gibt es Waffles aus blauem Maismehl. Blue Corn ist eine vorwiegend in Mexiko vorkommende Maissorte und laut meiner Recherche voller guter Inhaltsstoffe, die den Körper vor vielen Krankheiten schützt. Sagt zumindest die Blaumaislobby ;-)

Wir waren dort frühstucken und es war einfach saulecker. Gut gefüllt haben wir noch den einen oder anderen Thriftstore (second hand) abgeklappert und ich war ein bisschen am Meer spazieren und habe meine Füße in den kalten blauen Pazifik gehalten. Das war mal wieder so ein Glücksmoment den ich mit aller Intensität genossen habe.

Vor dem Fruehstueck waren wir noch bei Trader Joe’s und haben uns dort mit dem nötigsten eingedeckt. So haben wir uns später am Nachmittag einen Parkplatz direkt am Strand ausgesucht, und dort den Camper abgestellt. Die seitliche Schiebetür wurde weit aufgerissen und wir vertrödelten den Nachmittag mit Meerblick, einem leckeren selbstgemachten Kaffee und weiteren guten Gesprächen mit Lachen und weinen gleichzeitig. So haben wir es am liebsten.

Der Abend brach langsam an und es ging wieder zurück in die Stadt zum Abendessen mit dem kleinen P. Er führte uns in ein Restaurant auf einem Hotekdach mit Blick über die Stadt. Es gab ein paar Drinks und leckere fluffige Pizza.

Zu später Stunde fuhren wir wieder zurück zum Meer und suchten uns  dort ein Plätzchen für die Nacht. Dieses Mal hatten wir mehr Glück und fanden einen schoenen gepflegten typisch amerikanischen Campground in einem kleinen State Park in Pismo Beach. Der anstrengende Vortag steckte uns noch in den Knochen und so ging es ohne Umschweife ins bequeme Camperbett mit dem beruhigenden Hintergrundgeräusch von zirpenden Grillen.

Slow travelling nach San Luis Obispo

Mittwoch war Reisetag. Ein Urlaub im Urlaub sozusagen. Von Deutschland aus hatten wir schon geplant, dass sich Frau Z ein paar Tage freinimmt und wir noch mal ein bisschen durch die Gegend fahren koennen.

Folgendes war geplant. Der Sohn von ihr, der mittlerweile nicht mehr ganz so kleine P studiert an der Cal Poly (California Polytechnic State University) in San Luis Obispo. Das liegt etwa 230 Meilen (375km) südlich von San Francisco an der Westkuste. Dort stand auch der Campervan von Frau Z, den sich der kleine P fuer ein paar Tage fuer ein Musikfestival ausgeliehen hatte.

Da wir ja immer ein bisschen Abenteuer brauchen, haben wir uns fuer die Strecke nach SLO nicht nur einfach ein Auto ausgeliehen. Wir sind mit der berühmten Amtrak gefahren.

Nun muss man wissen, dass das amerikanische Schienensystem lange nicht an das sehr gut ausgebaute Netz in Europa heranreicht. So war die Strecke auch in 3 Abschnitte geteilt.

Von San Francisco Downtown ging es zunächst mit einem sehr bequemen Bus auf die andere Seite der Bay nach Emeryville. Dort sind wir nach kurzem Warten in den Zug umgestiegen. Der hat so lange gebraucht, dass wir erst insgesamt 4 Stunden später in San José ankamen. Hätte man von SF in nur einer dreiviertel Stunde erreicht. Aber es war total nett, wir hatten einen sehr bequemen Platz und habens uns nett gemacht.

In San José angekommen, hatten wir es plötzlich ganz eilig, weil unser Anschlussbus eigentlich schon um 15.15 Uhr losfahren sollte, der Zug aber erst um 15.20 Uhr da war. Aber gemach gemach, der Bus hat natürlich gewartet und so ging der letzte Abschnitt der Reise im zähfliessenden Verkehr weiter.

Gegen acht kamen wir dann endlich auf dem University Campus in San Luis Obispo an und wurden vom kleinen P in seinem neu erstandenen Pick Up Truck abgeholt. War das schön, ihn wiederzusehen.

Da der Bub seine gesellschaftlichen Verpflichtungen hatte, sind wir direkt mit ihm zu seinem Soft Ball Spiel gefahren und haben dort ein bisschen zugeschaut. Soft Ball ist ähnlich wie Baseball und man muss wahrscheinlich in den USA  aufgewachsen sein, um die Regeln zu verstehen. Ich kapiers jedenfalls nicht.

Später sind wir noch zu viert Essen gewesen und ich habe das erste Mal in meinem Leben die berühmten Mac’nCheese probiert. Sehr fancy als Kugeln geformt und frittiert, damit es noch gesünder ist, dazu ein leckeres Craft Bier vom Fass und ich war pappsatt.

Es war schon fast Mitternacht, als wir uns von San Luis Obispo auf zum Meer machten, um einen Schlafplatz fuer die Nacht zu suchen. Eigentlich hatten wir einen Platz direkt am Meer gefunden, der war aber im Sand und wir hatten kein Allrad. Da es schon spaet war, haben wir uns mit einem etwas schäbigen RV Park begnügt, den Camper abgestellt und alles fuer die Nacht vorbereitet.

Der Tag war echt super anstrengend und hat all meine Energiereserven gefordert. Aber es war auch alles total schoen und aufregend und emotional. Glücklich und zufrieden schlief ich direkt ein und freute mich schon auf den naechsten Tag… ⭐🌙

Reisealltag und Eierpreise

Die letzten beiden Tage hat sich schon fast so etwas wie eine kleine San Francisco Routine eingestellt. Morgens gab es erstmal einen Kaffee am Bett mit ganz viel Quatschen (in Spanien mit Frau H. und Frau G. haben wir das immer das Morning Briefing genannt).

Danach hat Frau Z  noch etwa eine Stunde gearbeitet, bevor wir uns umgezogen haben und zum Zumba gefahren sind. Montags wurde oben im Presidio Park getanzt und Dienstags wieder unten am Meer.

Zurück zuhause habe ich mich noch mal hingelegt. Nach ein paar Tagen Action verlangt mein Koerper etwas mehr Ruhe. Da muss ich immer wieder auf mich aufpassen. Ehrlichgesagt kriege ich dann auch  immer mal wieder die Krise, weil es mich so nervt wenn ich wie ein kleiner Hundewelpe ueberall schnuppern will, mich aber durch meinen Koerper wie ein Hund an der Leine zurückgezogen werde und Herrchen laut „Sitz“ und „Platz“ ruft. Aber so isses eben und rumjammern bringt sowie nix.

Montag Nachmittag war ich in Downtown und habe einem der zwei letzten noch in San Francisco verbleibenden Gap Stores einen Besuch abgestattet. Kaum zu glauben, die Läden waren mal überall und oft riesengross. Ich habe dennoch eine total tolle Jeans gefunden, die so unfassbar gut sitzt, dass ich überlege, noch eine zweite in einer anderen Farbe zu kaufen. Mal sehen. Der Koffer wird voll.

Dienstag war es mal wieder neblig im Inner Sunset, ich bin dann mit dem N-train bis zum Duboce Park gefahren und von dort aus zur Valencia Street gelaufen. Dort war strahlender Sonnenschein. Echt immer wieder lustig, die unterschiedlichen klimazonen auf relativ kleinem Raum zu erleben.

Während ich dann so die Valencia entlang geschlendert bin, gab es immer mal wieder das eine oder andere Geschäft zu erkunden.

Ich kam an einer Eisdiele namens „Smitten“ vorbei, draussen wurde mit einer Sorte names „cookie dough with pretzel sticks and chocolate chips“ (keksteig mit salzstangen und schokoladenstreuseln) geworben. Das hat direkt meinen eingebauten Speiseeisreflex ausgelöst und ich gönnte mir eine Kugel.

  1. Superlativ – das war mit Sicherheit das leckerster Eis, was ich jemals gegessen habe. Wirklich. Naja, oder vielleicht eins der besten.
  2. Superlativ – mit fast 12 Dollar fuer die eine Kugel war es auch mit grossem Abstand das teuerste Eis meines Lebens.

Apropos, wir muessen mal ueber die Preise reden. Warum die Lage in den USA momentan so ist wie sie ist, faellt einem leichter zu verstehen, wenn man sich mal das Preisgefüge im Supermarkt anschaut. Die Schweiz ist ein Discountladen dagegen, und die Menschen sind auf einen Menschen hereingefallen, der gesagt hat, genau das innerhalb eines Tages zu verändern.

Fuer einen grossen Becher Joghurt darf man fast 7 Dollar zahlen, ein halbes Pfund Butter bekommt man fuer 4-5 Dollar. Die berühmten Eierpreise sind allerdings leicht gesunken, 12 Bio Eier bekommt man schon ab 7-8 Dollar 😉. Essen gehen ist auch soo teuer geworden, dass man es eigentlich eher vermeidet. Wirklich schade ist das.

Ups, jetzt bin ich kurz abgeschweift.  Aber die Tage sind eigentlich auch beide auserzaehlt. Wobei eine Sache wollte ich noch erzählen, nämlich von einem lustigen Abend, an dem wir gemeinsam Frau Zs Kleiderschrank ein bisschen ausgemistet haben. Wir hatten eine Menge spass dabei und waren trotz heftigem Gelächter auch sehr effektiv.

Momentan sitze ich gerade mit Frau Z in einem ruckeligen Bus auf dem Weg nach San Luis Obispo. Die Fahrt zieht sich. Doch davon erzähle ich dann  nächsten Beitrag.

Spaziergänge und Eisbaden in San Francisco

Nachdem ich am Freitag morgen erst mal ein längeres Schläfchen gemacht habe, habe ich mir ein Tagesticket für Bus und Bahn gekauft.

Zunächst ging es runter nach Downtown mit dem N-train zur Market/Powell Street. Wollte mir von der Situation vor Ort selbst ein Bild machen. Irgendwie ist San Francisco in letzter Zeit ein bisschen in Verruf geraten.  Auch hier hat Covid seine Spuren hinterlassen und speziell die gegend rund um die Market Street soll sich sehr verändert haben. Zahlreiche Obdachlose und hoher Leerstand ist die Erzählung.

Das mit dem Leerstand stimmt auf jeden Fall. Beim letzten Mal als ich dort war gab es zahlreiche Geschäfte, vor allem mit grossen Ketten wie Gap oder Old Navy. Zahlreiche grosse Flagship Stores reihten sich aneinander entlang der grossen Hauptstraße. Es gab auch eine grosse Mall und mein favorisiertes Schuhgeschäft auf der Powell Street. Aber davon war kaum etwas übrig, zahlreiche leerstehenden Immobilien suchten per Schild nach neuen Mietern.. Das ist schon irgendwie bedrückend.

Dennoch, die Gehwege waren picobello sauber. Da hat wohl jemand aufgeräumt. Obdachlose habe ich kaum gesehen. Angeblich soll sich da auch was ändern in Zukunft. Es scheint einiges in Planung zu sein, um diese Gegend zu revitalisieren.

Mit dem Bus bin ich weiter zur Ecke Fillmore/Geary Street gefahren. Von dort aus bin ich anschliessend die gesamte restliche Fillmore entlang bis zum Meer gelaufen. Das war echt schoen. Man läuft zwar nur auf einer Strasse, erlebt aber immer wieder andere Stadtteile, Eindrücke und Lebensarten.  Angefangen hat es in Japantown, mit zahlreichen japanischen Läden und Restaurants. Es ging weiter entlang kleiner Boutiquen und hübschen Cafes in Pacific Heights, bis runter zum Meer durch den feinen Marina District. Zwischendurch bin ich eingekehrt und habe meinen leeren Magen mit einem sehr leckeren  Burger gefüllt.

Es ging bergauf und irgendwann war die Kuppe erreicht und ein fantastischer Blick auf die Straße herunter bis ans Meer tat sich auf. Nebenan war die Golden Gate Bridge zu sehen und ich war total verzückt. So schoen war das.

Unten am Meer bin ich noch bis zum Fort Myers gelaufen, weil dort noch ein grosser Arts and Craft Store sein sollte. Auf dem Parkplatz davor war dann auf einmal ein kleiner Markt mit lauter Ständen, wo man diverses Kunsthandwerk kaufen konnte. Ein leichtes shopping musste da natürlich sein.

Später am Abend sind wir raus aus der Stadt über die wunderschöne Golden Gate Bridge gefahren und haben Frau Z.s Freund besucht. Dort wartete bereits ein leckeres Abendessen auf uns.

Ganz besonders fasziniert aber war ich von dem traumhaften Haus von Mr. W. Wow, so toll gelegen, mitten in der Natur, mit einer grossen Terrasse mit Blick auf die Baumwipfel.

Ein besonders Highlight des Tages war die grosse Badewanne auf der Terrasse, mit einer aktiv heruntergekuehlten Wassertemperatur von 6 Grad. Ein Cold Plunge. Yippie yay, da habe ich ja was fuer übrig.  Ich war natürlich vorbereitet und zog gleich meinen Badeanzug an. Kalt wars, und ich muss zugeben, dass so eine Eiswanne noch mal eine Spur krasser ist, als ein See mit der gleichen Temperatur. Warum kann ich nicht sagen, aber nach etwa 5 Minuten hatte ich genug. Das gefuehl am ganzen Körper danach ist gigantisch und ich haette sowas natürlich auch gerne zuhause. Ob ich Kai dazu überreden kann? 😂😂😂

Einreiseformalitäten

Habe gerade einen kleinen suessen Coffeeshop gefunden und mir erst mal einen Cappuccino gegoennt. Jetzt sitze ich draussen auf einer Bank mit Blick auf den Buena Vista Park und kriege das Dauergrinsen gar nicht so richtig aus meinem Gesicht. Ich bin einfach verdammt happy, nach so langer Zeit mal wieder hier zu sein.

Wie war die Einreise? Das ist sicher  eine Frage die mir zuhause noch einige Male gestellt werden wird. Selten habe ich vor einer Reise so viel ungläubiges Kopfschütteln bekommen, wenn ich erzählt habe, wo ich hin will. Zahlreiche Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen sollte ich ergreifen und am besten nur ein Wegwerfhandy mitnehmen. Ach ja, irgendwann war ich dann selbst total verunsichert, bis ich spontan entschieden habe, mich nicht länger verrückt machen zu lassen.

Was soll ich sagen, die Einreise war kurz und schmerzlos. Der Beamte war wie immer bestimmt und dennoch freundlich. Und der Zoll war sowieso geschlossen. Also alles gut und ich durfte einreisen.

Draussen hat mich auch direkt meine Freundin abgeholt und wir haben uns erstmal heftig umarmt. Von da ab standen unsere Münder nicht mehr still. Irgendwie hatten wir beide das Gefuehl, sofort ganz viele Dinge erzählen zu muessen. Lustig war, daß sie fest im Glaube war, ich käme erst am 29. an. Erst als ich vom Abfluggate in Frankfurt eine kurze Nachricht geschickt habe, hat sie leicht panisch realisiert, dass ich einen Tag frueher ankomme als gedacht 😂.

Gleich sind wir in Ihre wunderschöne neue Wohnung gefahren. Diese liegt im Inner Sunset in unmittelbarer Nähe zum Golden Gate Park und die Aussicht ist einfach fantastisch.

Ab jetzt hieß es wachbleiben und der suessen Versuchung nicht nachzugeben, ein kleines Nickerchen zu machen. Denn auch wenn ich bereits seit 16 Stunden auf den Beinen war, war es in San Francisco erst Nachmittag. So sind wir mit einem Kaffee in den Park gegangen, haben uns auf die Tribünen eines Baseballfelds gesetzt und einfach ohne Unterbrechung weiter geplappert.

Dann hat sie mir eröffnet, dass sie am Abend noch auf eine Farewell Party einer Freundin eingeladen ist. So um 7, und ich soll doch mitkommen. Ähem, jou, was?

Ich sach noch so, nee, das schaffe ich sicher nicht mehr. Aber plötzlich war es 7 und ich war immer noch voller Willkommensadrenalin und so fanden wir uns fröhlich weiterquatschend auf einer kleinen Party und waren am Ende sogar die letzten Gäste. Wer hätte das gedacht.

Die Wohnung, in der ihre Freundin wohnt, ist auch noch unbedingt erwähnenswert, denn dort gab es einen bezaubernden Blick auf den grossen Pazifischen Ozean.

Zuhause haben wir noch mein Gemach fuer die Nacht bereitet und dann bin ich direkt in die stabile Seitenlage gefallen und auf der Stelle eingeschlafen.

Um 4 war ich erst mal wach und habe meinen ersten Blogbeitrag erstellt. Dank einer kleinen Melatonin Tablette konnte ich noch bis 8 Uhr weiterschlafen.

Wie gesagt, ich sitze gerade tippend auf  einer Bank draussen. Es ist vier Uhr nachmittags. Meine innere Uhr will aber eigentlich den Nachschlaf. Auweia, Jet Lag, it’s real. Hoffentlich ist das bald rum.

Anflug auf San Francisco

Huiuiui, ich sitze gerade im Flieger im Landeanflug auf eine der schönsten Städte der Welt. Kann es noch gar nicht glauben, nach so langer Zeit mal wieder amerikanischen Boden zu betreten.

Das tollste ist aber, dass ich gleich eine meiner allerbesten Freundinnen treffe. Wir kennen uns vom Studium und sie lebt dort seit ca. 30 Jahren. Unsere Freundschaft hat dank all der technologischen Entwicklungen der letzten 3 Jahrzehnte so lange stand gehalten. Vom Fax, ueber e-mail, WhatsApp und Skype. Ich hin dankbar dafür.

Ich sitze auf der rechten Seite des Flugzeugs und sehe den pazifischen Ozean, links kann man angeblich einen Blick auf die Golden Gate Bridge erhaschen. Ich gehe aber davon aus, dass sich noch der eine oder andere Blick im Laufe der naechsten 2 Wochen ergeben wird.

Die Reise hierher hatte ich schon vor längerem gebucht und weil ich ja auch nicht jünger werde, habe ich mir ein Upgrade auf die Premium Economy gegönnt. Allein die Vorfreude darauf war den relativen akzeptablen Aufpreis wert. Jetzt nach fast 11 Stunden Flug kann ich sagen, ich wuerde es auf einem Langstreckenfkug jederzeit wieder buchen. Die 15cm mehr Beinfreiheit sind jeden Cent wert. Vor allem wenn man gross ist. Ich habe ein bisschen gedöst, zwei Filme und die ersten Folgen der Morning Show geschaut. Es gab lecker Mittagessen und  überhaupt war es ein super ruhiger und angenehmer Flug.

Gestern Abend habe ich schon online eingecheckt und heute morgen am Frankfurter Flughafen haette ich meinen Koffer einfach in eine der neuen Drop off Boxen abgeben koennen. Aber ich wollte es mir nicht nehmen lassen, an der langen Schlange an den Schaltern einmal die  Priority Lane zu benutzen 😉

Ach ja, gleich sind wir da und meine Vorfreude ist riesig.

Bye Bye Egypt + Frohe Weihnachten

Jetzt ist aber wirklich Schluss. Dies ist definitiv der letzte Beitrag auf unserer kleinen vorweihnachtlichen Urlaubsreise ans Rote Meer.

Heute ist Montag, der 16. Dezember, morgen  geht es wieder zurueck nach Hause. In einer Woche ist schon  Heiligabend. Aber man möge es uns glauben, noch scheint das alles sehr weit weg. Da hilft auch die ganze Deko im Hotel nichts und die grässliche Weihnachtsmusik die einem bei jedem Essen um die Ohren wabert (grässlich vor allem deswegen, weil das gesamte Repertoire aus maximal 3 Songs besteht ;-)

Jetzt folgen noch mal in loser Folge ein paar Bilder, die ich hier auf dem Telefon gelagert habe. Bitteschön:

Beim Schwimmen am frühen Morgen gab es jedes Mal die Diskussion, ob wir in den beheizten Pool gehen, oder einen der unbeheizten wählen. Hier mal wieder der kältere Pool. Was auffällt, wo ist Kai? 😂😂😂 

Die bezaubernde Handtuchkunst, die uns fast jeden Tag aufs Neue erfreut hat. Mostafa, unser Serviceman hat immer sein bestes gegeben.
Ein Abend im Beduinenzelt am Strand mit leckerster einheimischer Küche und einer Bauchtänzerin. Ihre Darbietung war total faszinierend. Sie erzählte mir im Nachgang, dass sie bereits mit 3 Jahren angefangen hat. Es sah perfekt und wunderschön aus.
Mein Geburtstagsessen in einem der drei Hotelrestaurants.
Jeden Morgen beim Frühstück das gleiche Bild, sobald man seinen Platz nur für wenige Sekunden verlassen hat, kamen sie von allen Seiten angeflogen. Ich fands nett.
Es kann nur einen geben 😂😂😂
Hier noch mal ein paar Bilder vom Hotel. Die gesamte Anlage ist total gepflegt, alles ist sauber, die Menschen sind total nett und freundlich. Fazit, absolut empfehlenswert. Und falls jemand von Hilton mich fuer diese ungefragte Werbung bezahlen möchte… Vielleicht wirds ja noch was mit dem influencen 😂😂
Unser wunderschöner Ausblick vom Zimmer, mit Sonnenaufgangsgarantie. Haben wir sehr genossen.
Letzter Abend am Strand. Jeden Abend um 16.00 Uhr gab’s Yoga und ich Doofi habe es erst am letzten Tag für mich entdeckt. Hat nämlich Spass gemacht in dieser tollen Atmosphäre mit Meerblick.

So, dann würde ich sagen, that’s a wrap. Unsere Mägen sind für das bevorstehende Weihnachtsfest ordentlich trainiert und auch sonst sind wir absolut entspannt. Mir ist es natürlich dennoch etwas schwer ums Herz, denn eins lässt sich zum Abschluss sagen, das war mal wieder ein verdammt schöner Urlaub ❤️

Letzte Tage in Ägypten

Heute ist schon Samstag und die letzten drei Tage unseres vorweihnachtlichen Pauschalurlaubs brechen an. Auch wenn ich zu Beginn damit gefremdelt habe, bin ich jetzt umso mehr angekommen und freue mich sehr über all die tollen Dinge, die wir hier erlebt haben.

Seit meinem Geburtstag am Donnerstag ist nicht mehr wahnsinnig viel passiert. Mal abgesehen von der üblichen Routine aus Sonnenaufgang, morgendlichem Schwimmen, Schnorcheln im Meer und ganz viel essen 😂 Wir geniessen einfach die letzten Tage und lassen es uns gut gehen.

Eigentlich war fuer heute nochmal ein kleiner Ausflug mit dem Speedboat geplant, um dort einen der berühmt berüchtigten Dugongs zu erschnorcheln. Die scheinen nämlich fest auf einer der vielen Seegraswiesen beheimatet zu sein. Aber leider geht das nicht mehr, weil heute der erste Tag mit sehr viel Wind ist und sämtliche Bootsausflüge gestrichen sind. Am Strand weht sogar die rote Flagge, man darf also nicht nicht mal zum Baden ins Meer. 

Trotzdem tut die Sonne ihr bestes und wir liegen faul am Strand. Perfekt im noch mal ein bisschen vom Urlaub zu schwadronieren.

Dazu ein paar Beobachtungen aus dem Speisesaal, wie man sie so möglicherweise nur in einer Anlage dieser Art machen kann.

  1. Die Orangenomi – jeden Morgen sitzt sie am gleichen Tisch im grossen Speisesaal und häuft einen Teller voll mit den sehr leckeren Orangen- und Grapefruitscheiben (sie ist damit in direkter Konkurrenz zu mir, da ich sie auch gerne mag) bei ihr sind es allerdings mindestens 50 Stück, dazu eine grosse Müslischale voller Trockenpflaumen und einen Teller mit Joghurt und Honig. Es handelt sich dabei um eine kleine zierliche weisshaarige Frau, braungebrannt und offensichtlich Fan der Hollywood Star Diät 😉
  2. The Bookblocker – der blockiert jeden Morgen einen wertvollen Schattentisch (prime Real Estate) auf der Frühstücksterrasse mit einem aufgeschlagenen Buch. Dann geht er aber zum Frühstück in den Innenraum und verweilt dort für längere Zeit. Nach seinem Frühstück kommt er dann raus, liest drei Seiten in seinem Buch und geht wieder. Übrigens nicht zu verwechseln mit der häufig vorkommenden Spezies der Handtuchblockierer.
  3. Die Listenlady – hier auf der sehr weitläufigen Anlage gibt es am Rand eine kleine Baustelle an der irgendetwas neues entsteht. Ich beobachtete das Treiben, da ich (ganz in Loriot Manier) als Architektin natürlich gerne die Baustellen der Welt mit den Sicherheits– und Gesundheitsanforderungen zu Hause vergleiche 😂 Ich sagte wohl etwas lauter zu Kai, dass ich das mal fotografieren müsste, um es den Kollegen zu Hause zu zeigen. Das bekam eine vorbei laufende Dame mit, die dann sofort beifallheischend kundtat, dass sie es bereits fotografiert hätte „na das gibt eine saftige Minderung vom Urlaubspreis“ ich fragte sie, ob sie von ihrem Zimmer aus etwas mitbekäme. Nein nein, es sei ja sehr gross, aber man könne es ja mal probieren (kommt alles auf die Liste ;-) … So hat jeder seine Hobbies 😂😂😂
  4. Mr. Topless – nicht ohne Grund gibt es eine Art Kleiderordnung fuer den Speisesaal. So darf man als Mann nicht mit freiem Oberkörper zum Essen gehen. Da war der muskelbepackte Herr mittleren Alters aber dagegen (möglicherweise ein nördlicher Inseleuropäer, aber das nur klischeehafte Spekulation ;-)… Er wurde also vom Kellner aufgefordert, sich obenrum zu bekleiden. Missmutig zog er ein T-Shirt hervor und ging zur weiteren Eiweißaufnahme grummelnd in den Speisesaal. Später sahen wir ihn noch, wie er wieder rauskam und noch auf der Terrasse den Blick auf seinen tätowierten Oberkörper freigab. Im Nachgang hoffe ich aber fuer ihn, dass die chinesischen Schriftzeichen, die entlang der gesamten Wirbelsäule aufgereiht sind, wirklich nur „Live, Laugh, Love“ bedeuten und sich nicht am Ende ein Tätowierer einen Spass gemacht hat 😉

Da wir, wie schon erwähnt, heute nicht ins Meer dürfen, haben wir am Nachmittag einen längeren Strandspaziergang entlang unserer Bucht gemacht. Am Ende befindet sich  ein Steg, der direkt raus ins Meer führt. Am Ende des Steges gibt es eine Treppe ins Wasser. Von dort könnte man direkt ins Riff abtauchen … bei weniger Wind natürlich. Hier zum Abschluss noch ein paar Bilder vom Spaziergang.

Delfinschule, Klasse 1a

Gerade sitze ich gemütlich auf dem Balkon und im Hintergrund hört man ein sanftes Wellenrauschen. Es ist Mittwoch Abend und wir haben die Hälfte unseres Urlaubs noch vor uns. Wie schön.

Heute früh wachte ich instinktiv ganz kurz vor dem Sonnenaufgang auf und weckte aufgeregt meinen Bettnachbarn. Noch ehe ich von der Toilette wieder zurück war, stand die Sonne schon zur Hälfte am Horizont. Der ganze Vorgang hat sicher keine Minute gedauert. Es war mittlerweile halb sieben, der Wasserkocher rauschte bereits und Kai braute uns den ersten Kaffee des Tages.

Wir packten anschließend ein paar Sachen in unsere Taschen und saßen bereits um kurz nach sieben am Frühstückstisch. Es war natürlich früh für unsere Verhältnisse, aber die entspannte Stimmung am Morgen im Speisesaal war schön. Mal schauen, ob wir das wiederholen können.

Für das frühe Aufstehen gab es einen besonderen Grund, denn um Punkt 8 wartete draussen vor dem Hotel ein Kleinbus und wir wurden zusammen mit ein paar anderen Hotelgästen in etwa einer halben Stunde südlich zum kleinen Hafen von Marsa Alam gebracht.

Von dort wurden wir per Schlauchboot auf ein größeres Schiff/Yacht getendert und gegen neun stach das Boot ins offene Meer. Die Wasseroberfläche sah flach aus, es wehte kein Wind, und so lehnte ich dankend ab, als ich gefragt wurde, ob ich eine Tablette gegen Seekrankheit haben wollte. Uie, da hatte ich aber die offene See und das Boot mit wenig Tiefgang unterschätzt. Es schaukelte ordentlich und ich wurde etwas blass im die Nase.

Nach etwa einstündiger Fahrt war dann aber doch alles gut und ich freute mich auf das was da noch kommen sollte. Ziel der kleinen Reise war nämlich ein grosses Riff mitten im offenen Meer mit einer Art Lagune, in der Delfine leben.

Die ganze Gegend ist grossräumig mit Bojen geschützt, so dass die Tiere in ihrem natürlichen Lebsraum weitgehend ungestört sind, aber sie sind neugierig und schwimmen doch immer wieder in Richtung der Boote. Delphingarantie 95% hatte man uns versprochen.

Nach dem Anleinen des Boots bekamen wir Schwimmwesten, Flossen und Schnorchel und wurden mit dem kleinen Beiboot mitten in der Lagune ausgesetzt. Rücklings ließen wir uns ins warme Wasser plumpsen und da ging es auch schon los. Ein ganzer Schwarm der wunderschönen Meeresbewohner zog mit der typischen Wellenbewegung an uns vorbei. Glücklicherweise konnte ich diesen Moment auch auf Kamera festhalten. Schwimmen mit Delfinen, eins diese einzigartigen Ereignisse, die es in die top Ten meiner besten Lebensmomente schaffen werden. Ich war seelig vor Glück.

Zurück auf dem Boot hatten wir etwas Zeit zum Entspannen und Verarbeiten der Ereignisse. Anschliessend folgte noch ein zweiter Tauchgang entlang des Riffs. Ach herrje, was soll ich noch sagen. Noch viel mehr Korallen und Fischgewusel, fast wie vorne an unserem Hausriff, nur noch etwas größer. Einfach wunderschön. 

Später gab es ein leckeres Mittagessen mit allerlei ägyptischen Spezialitäten, denn Schnorcheln macht einfach sehr hungrig.

Es war bereits 3 Uhr am Nachmittag, als wir wieder zurueck an Land fuhren. Die Zeit dazwischen konnte man immer wieder Delfine um unser Boot schwimmen sehen. So viele haben wir gesehen. Ich habe keine Ahnung warum das so ist, aber diese Tiere machen einfach happy.

Auf der Rückweg setzten Kai und ich uns vorne an den Bug des Schiffs und genossen die Fahrt mit einem noch heftigeren Geschaukel als am Morgen. Scheinbar hatte sich mein Körper bereits daran gewöhnt, denn es machte mir nichts mehr aus. Ganz anders als bei meinem Mann. Etwa 20 Minuten vor Ankunft in Marsa Alam wurde es neben mir etwas stiller. Irgendwann merkte ich, dass Kai kaum noch reagierte, da stand er schon auf und ließ sich das leckere Mittagessen noch mal durch den Kopf gehen. Ach ja, das kann anscheinend auch dem stärksten Mann passieren 😂 … und die Fische freuen sich über die Extraportion 😉

Mittlerweile sind wir also wieder zurück im Hotel, gleich gibt es Abendessen und ich gehe mal davon aus, dass wir beide  nicht mehr sehr lange aufbleiben, der Tag war einfach wunderschön und die Müdigkeit heute Abend ist vollkommen gerechtfertigt.

Discover Scuba Diving

Vor 10 Jahren auf unserer Sabbaticalreise sassen wir in einem kleinen Cafe am Strand auf der Insel Koh Lipe in Thailand. Daneben war eine Tauchschule und einige machten sich gerade fertig für ihren allerersten Tauchgang. Im flachen Wasser sollten sie dann zum ersten Mal unter untertauchen. Eine junge Frau gab direkt auf und lief weinend zurück zum Strand. Wir fragten, was denn los sei und sie gestand uns schluchzend, dass sie es  nicht konnte. Ihre Angst und Beklemmung unter Wasser war einfach zu gross.

Ich erinnere mich noch genau daran, weil dieses Erlebnis in mir einen grossen Respekt ausgelöst hat und ich damals noch dachte, wie gut ich sie verstand, denn ich wuerde mich das niemals trauen.

Mittlerweile sind die Jahre vergangen und wir haben einige tolle Schnorchelreviere erkundet. Besonders beeindruckend fand ich die Unterwasserwelt auf den Seychellen. Das war vor eineinhalb Jahren. Da wuchs in mir der Gedanke, es vielleicht doch mal mit dem Tauchen zu probieren.

Als Kai dann mit einem Urlaub in  Ägypten um die Ecke kam, war klar, dass sich mir hier eine tolle Chance bot. Denn wenn eine Gegend für Tauchen bekannt ist, dann ist es das rote Meer. Ich nahm mir also vor, dass ich es probieren wollte.

Zwischendurch dann immer wieder die Panik und die Angst, noch bei Ankunft hier verließ mich der Mut und nur Schnorcheln ist ja auch schon ganz toll.

Tja, der Gedanke ließ mich aber nicht los und als ich die ersten Taucher entlang des Hausriffs entdeckte war klar, jetzt oder nie. So liefen wir vor zur Tauchschule „Blue Ocean“ direkt am Strand und meldeten mich fuer einen Schnupperkurs an.

Am Montag war es endlich soweit. Mein Herz pochte wie wild, ich war furchtbar aufgeregt. An der Tauchbasis angekommen bekam ich direkt einen Lehrer zugeteilt, der mir das Gefühl gab, alles im Griff zu haben. Ich musste ein paar Papiere unterschreiben, Fragen zu meiner allgemeinen Gesundheit beantworten, da ging es auch schon los mit der Einführung.

Ich wurde in einen schicken Neoprenanzug gekleidet und lernte das Notwendigste was man über die sehr komplexe Ausrüstung wissen sollte. Mal abgesehen von Maske und Schnorchel gibt es die Sauerstoffflasche, die Verbindungen mit den beiden Mundstücken,die Tarierweste und die Gewichte. Über all diese Dinge gibt es verschiedenes zu wissen und ich war froh, mir schon von Deutschland aus diverse Tauchkurse auf Youtube angeschaut zu haben. Nachdem ich mit der Flasche und den Gewichten voll bepackt zum Meer gewatschelt bin, hieß es Maske auf und Flossen an. Rückwärts tapste ich weiter in die Tiefe als ich erst mal zwei wichtige Skills üben sollte. Zum einen das entleeren der Tauchermaske und das herausnehmen des Mundstücks, beides natürlich unter Wasser. Bei ersterem habe ich erst mal eine ordentliche Ladung Salzwasser durch die Nase geschnupft. Letzteres hat ganz gut geklappt. Danach sollte ich nur bäuchlings auf der Wasseroberfläche schwimmen, wie beim Schnorcheln mit dem Kopf unter Wasser. Hier war sie dann, die leichte Beklemmung. Atmen nur durch den Mund, abhängig von der Flasche und der Technik? Ich geriet leicht in Panik und war kurz davor, die ganze Aktion abzubrechen. Ganz im Ernst.

Doch dann kam der Wille zurück und ich dachte mir, wenn ich es jetzt nicht schaffe, dann wars das, nochmal komme ich nicht so weit. Also, los gings. Von da ab tauchten wir unter und sanft ging es immer tiefer unter Wasser. Meter fuer Meter tauchten wir weiter nach unten. Das Atmen fiel immer leichter und auch der Druckausgleich  klappte hervorragend. Langsam wurde ich ruhiger, während wir sachte immer tiefer entlang des Riffs tauchten.

Auf einmal konnte ich es geniessen, sah den ersten roten Feuerfisch (dem man besser nicht zu nahe kommen sollte), einen Blaupunkt Rochen, einen etwa ein Meter langen Barracuda und irgendwann schwamm direkt von hinten eine Meeresschildkröten an uns vorbei. Nur etwa zwei Meter schwamm sie von uns entfernt. Ich war verzückt. Keine Ahnung was dafür das allgemeine anerkannte Taucherzeichen sein sollte, so formte ich mit den Händen ein Herz.

Irgendwann hieß es umkehren und langsam aber sicher tauchten wir wieder zurueck und kamen an die Wasseroberfläche.

Welcome back, sagte mein Tauchlehrer und ich konnte es nicht fassen, dass ich es tatsächlich geschafft habe.

Ich war total begeistert und bin mir sicher, dass dies nicht mein letzter Tauchgang war. Gestern trafen wir unterwegs einen Tauchlehrer aus Deutschland, der riet mir, doch in aller Ruhe zu Hause einen richtigen Kurs zu machen und ein Zertifikat zu erwerben, welches mich dann berechtigt, im Urlaubsort geführte Tauchgänge zu unternehmen.

Es ist einfach eine komplett neue Welt unter Wasser und wahnsinnig spannend und faszinierend. Das rote Meer zählt allgemein zu den schönsten Tauchrevieren der Welt. Mal schauen, ob wir bald mal wieder kommen.

PS: Die nachfolgenden Fotos hat Kai gemacht ❤️