Alsfeld + Geburtstagskatzen

Freitag morgen haben wir unser Auto bis unter das Dach vollgepackt und sind die knapp 100 Kilometer zu unserem ersten Zwischenstop nach Alsfeld gefahren.

Ziel war es, dort die Katzen in die Obhut meiner Eltern zu geben, und ausserdem meinem Papa zum 82. Geburtstag zu gratulieren. Dafür hatte ich bereits am Vorabend einen seiner Lieblingskuchen gebacken, einen Frankfurter Kranz als Blechkuchenversion.

Um die Mittagszeit erreichten wir bereits unser Ziel und ich konnte meinem Dad erstmal lauthals unser traditionelles Familien-Geburtstagsstaendchen singen.
Das Hallo war gross, denn Oma und Opa freuen sich immer sehr auf den Katzenbesuch.

Coopy und Quentin kennen Alsfeld seit sie kleine Kitten waren und fuehlen sich hier auch immer sehr wohl, und wir freuen uns, dass jemand während unserer Abwesenheit die Katzen so liebevoll versorgt. Ein besonderer Dank dabei an meine Mama.

Nachmittags haben wir den Kuchen verspeist und mit meinem Onkel und einer langjährigen Familienbekannten bis in die frühen Abendstunden gequatscht.

Am Abend wurde beim Italiener bestellt und wir haben nebenbei die Athleten bestaunt, die bei den Paralympics trotz ihrer Einschränkungen grosses vollbracht haben.

Am nächsten Morgen ging es direkt nach dem Frühstück weiter in Richtung Norden. Die Katzen haben bereits Lunte gerochen, und sich versteckt. Sie hatten befürchtet, gleich wieder nach Hause zu muessen 😂

Spätsommer

Es ist schon wieder September, der Herbst scheint endgültig angekommen zu sein und uns geht es auch weiterhin sehr gut. Ein bisschen still ist es hier geworden. Zugegeben. Aber manchmal ist das Leben da draußen auch einfach viel zu abwechslungsreich … und dann fehlt mir die nötige Lust, das alles zu dokumentieren. Wobei ich natürlich das Telefon immer an der Frau habe und so gut wie täglich unseren kleinen Alltag festhalte.
Hier mal wieder ein kleiner Rückblick der letzten Wochen:
 
An einem wunderschönen lauen Sommerabend im August gab es abends am Mainufer ein Gratis Konzert des HR Symphonieorchesters. Klar, hätte man sich mal wieder denken können, gibt es in Frankfurt was umsonst, zieht es gleich wieder Tausende in ihren Bann. So auch dieses Mal. Wir beschränkten uns daher einfach nur aufs Umherlaufen und Einsaugen der sagenhaften Atmosphäre. Leider hatte ich an diesem Abend auch furchtbaren Schmerzen im Arm, die mir die Stimmung ein bisschen verdorben haben.
Mein Wespenstich hatte sich nämlich infiziert und die Lymphbahnen waren in Mitleidenschaft gezogen, eine Vene quoll hervor und es zeigte sich der berühmte rote Streifen am Arm. Das hat wirklich sehr wehgetan. Der Arzt hat mir Antibiotika verordnet und jetzt ist es fast weg. Ja, richtig gelesen, eben nur fast, denn auch heute, nach 3 Wochen zeigt sich die Haut dort immer noch etwas verdunkelt. Warum sowas schon wieder mir passiert, keine Ahnung?

 

 
In der Woche davor war das überhaupt tollste Stadtteilfest, das Frankfurt so in den späten Sommertagen zu bieten hat. Die Bahnhofsviertelnacht. Einfach wundervoll. So viele Etablissements, vom Sex-Shop, über das Nobelhotel, den Schuster um die Ecke, dem Salsa Club, den Künstlern, Kirchen, Bars … alle gewähren an diesem Abend einen Blick vor und hinter die Kulissen. Wirklich toll und Abwechslungsreich, wenn man sich darauf einläßt, sich an einem solchen Abend einfach treiben zu lassen.

 


 

Am letzten Freitag hat unser Büro auf dem Weinfest in Bad Nauheim einen kleinen Stand gehabt, in Kooperation mit Starwaffels, einem ambitionierten Waffelbäcker, der auf den Zug der zur Zeit sehr angesagten Streetfoodfestivals aufspringen will. Zu diesem Zweck hat er sich von unserem Büro, bzw. meinem Kollegen eine Stand designen lassen. Wir haben dazu eine kleine Lounge angeschlossen und sie mit allerlei Schnickschnack ausgestattet, incl. Häkelarbeit von mir ;-)
 

 

 
 
Samstag danach war dann mal wieder Brückenstraßenfest in Frankfurt. Auch ein wirklich schönes Straßenfest im Hipsterviertel von Frankfurt. Kai und ich sind bereits am Morgen mal hingegangen und haben uns ein bisschen durch die Trendnachbarschaft gewurstelt. Einschließlich Hipsterkaffee und Waffeln vom Bäcker Hanns.

 
 
Lilo und Figo bei ihrer Lieblingsaktivität … Schlafen :-)

 

 



Ein kürzlich fertiggewordene Strickarbeit aus dem Luxusgarn von Swans Island. Noch nie habe ich wirklich so viel Geld für einen Strang Wolle ausgegeben. Verrückt. Aber das Garn ist so fluffig, und die Farben wunderschön. Die Jacke zählt mittlerweile schon zu meinen Lieblingsjacken.
 


Sonntag haben wir dann einen ganz alten Bekannten aus Alsfeld in Darmstadt besucht, zusammen mit Familie M+G sind wir dorthin gefahren, haben lecker gegessen, geplauscht und sind auf der Mathildenhöhe spazieren gegangen. Das war ein wunderschöner Nachmittag.
 
 
Ansonsten mache ich gerade Katzendienst oben bei der Nachbarin und habe mal wieder ein neues buntes Strickprojekt begonnen. Die Frage was es wird? Na was wohl … ’ne Strickjacke ;-)

Entwurzelt

Ich frage mich gerade ernsthaft, wie wohl der Rest der Woche verlaufen wird, wenn es Montag morgen bereits mit einer Wurzelbehandlung losgeht ;-) Genau diese Vergnügen hatte ich nämlich heute früh. Dafür durfte ich direkt im Anschluß dann meinen zukünftigen Neffen in Oberrad abholen, der ab heute ein einwöchiges Praktikum in unserem Büro macht. Bin mal sehr gespannt, ob wir ihm die Vorzüge unserer Arbeit vermitteln können.

War das nicht ein absolut traumhaftes Wochenende? Das Wetter … unfassbar. Wie Sommer … und das Ende Oktober. Gestern waren wir sogar nochmal zum Grillen (ebenfalls in Oberrad) eingeladen und saßen draußen. Auf dem Rückweg sind wir am belebten Mainufer entlang geradelt. Wir haben wirklich jede Minute dieses wundervollen Abends aufgesaugt. Die Luft so klar, ein sensationeller Blick auf die Skyline …

Ansonsten waren wir dieses Wochenende mit Wohnungspräparierungsmaßnahmen beschäftigt. Wir haben mal wieder klar Schiff in unserem Gemäuer gemacht, damit die große Meute am Wochenende über uns hereinbrechen kann. Wir freuen uns schon sehr. Morgen ist es ja soweit, dann findet die große Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum statt ;-)

Unser Lilchen ist auch soweit in Ordnung, das Ultraschall hat eine Muskelverdickung in einer Herzwand ergeben und jetzt bekommt die gute jeden Morgen eine Tablette in ein Stück Käse oder Wurst verpackt, damit Sie diese auch ordentlich einnimmt. Sie ist sogar extra für Tiere mit Geschmack versehen, so daß selbst Figo plötzlich vortäuscht, Herzkrank zu sein ;-)
Naja … ob das jetzt ein Zufallsbefund war, oder ob das in Zusammenhang mit dem Anfall vom Mittwoch steht, wir wissen es nicht. Fest steht, sie ist ganz die alte und wir freuen uns, daß es ihr gut geht. In diesem Sinne, eine schöne Woche allerseits.

Katzenherz

Gerade wird wieder eine große Menge an Glückshormonen ausgeströmt. Am letzten Sonntag haben wir nämlich endlich mal das Projekt Bilderwand in Angriff genommen. Kai hat eine große Menge an einfach verglasten Wechselrahmen mit in die noch nicht vollzogene Ehe gebracht und wir haben überlegt, wo man diese am besten plaziert. Entschieden haben wir uns für ein leicht klaustrophobisch wirkendes Konzept auf dem stillen Örtchen, im Klugscheißermodus würde man diese auch als Petersburger Hängung bezeichnen :-D
Warum die Glückshormone? Weil ich dazu aus unseren gemeinsamen Urlauben eine bescheidene Bildauswahl ins Labor gegeben habe, und gerade die Abzüge eingetroffen sind. Ich habe schon sehr lange keine selbst fotografierten Bilder in den Händen gehalten, und ich muß sagen, die Wirkung ist ja so grandios. Die Erinnerungen werden lebendig, und man möchte sofort damit anfangen, seine ganze Umgebung damit zu tapezieren.

Heute Freitag, ich bin schon fast in entspannter Wochenendstimmung. Leider müssen wir heute Abend noch mit Lilo zum Tierarzt. Die kleine Maus hat uns am Mittwoch Abend großen Kummer bereitet. Aus heiterem Himmel ist sie, bei dem Versuch ihre Heizungshängematte zu besteigen, einfach so rücklings hingefallen und hat alle viere in unnatürlicher Verkrampfung Richtung Decke gestreckt. Sie hat erbärmlich gemaunzt und es war ein schrecklicher Anblick. Es war ca. halb zehn am Abend und wir sind sofort mit ihr in die Tierklinik gefahren, dort kann man gottseidank immer hinkommen, ein hoch auf die große Stadt. Dort angekommen, war der Spuk aber schon wieder vorbei, als wäre nie etwas passiert hat sich die kleine Kampfschmuserin angstvoll an mich gepresst. Denn auch wenn man sagt, Katzen würden sich kaum erinnern, den Tierarzt kennen sie alle.
Die Ärztin hat dann unregelmässige Herztöne festgestellt und orakelt, daß das wohl eine Art Schwächeanfall war, vielleicht wie so ein Kreislaufkollaps beim Menschen.
Heute Abend bekommt sie daher ein Ultraschall plus Röntgen. Jaja, ich weiß, im Büro haben schon alle die Augen gerollt, als ich sagte ich müsse früher gehen, weil meine Katze eine Herzultraschall bekäme ;-) Ich hoffe trotzdem inständig, daß nix ist und wir wieder beruhigt sein können.

Am Wochenende finden dann schon ein paar Vorbereitungen für Kais herannahenden runden Geburtstag statt. Der arme grämt sich schon ein bisschen, weil am Dienstag die große gefährliche 5 heranrollt. Noch sei er Ende 40, betont er stets mit Nachdruck ;-)

Watteweich

Schön … so ein Vorabend zu einer Reise. Auch wenn diese von der Länge nicht ganz mit dem angebrochenen Sabbatical zu vergleichen ist. Mir wird ganz warm ums Herz. Neben mir liegt ein kleiner Haufen zusammengesuchter Sachen, die darauf warten in ein geeignetes Gepäckstück befördert zu werden, darauf wie üblich … eine Miezekatze. Das ist einfach Tradition. Katzen setzen sich eben gern auf Dinge. Vielleicht spüren Sie aber auch unseren inneren Aufruhr, und haben jetzt Angst, daß wir die nächsten 9 Wochen wieder unterwegs sind. Nee, sind ja bloß 9 Tage.



Morgen früh geht es los. Angeblich das staureichste Wochenende des Jahres. Wir dürfen gespannt sein. Wir wollen jedenfalls in aller Herrgottsfrühe aufbrechen. Aber schauen wir mal, wie viel dieser Vorsatz dann morgen früh um 5 wert ist. Und das auf unserer nagelneuen watteweichen Fluffifluschmatratze.
Kai hat mir gerade mein derzeitiges Lieblingsgetränk gereicht, den Aperol Spritz. Ach wie ich mich freue, am späten pomeriggio in San Fedele (Nachbarort von Pellio) auf der kleinen Piazza sitzen, einen Bianco Sporco trinken und dabei ein paar Nüsschen knabbern … vielleicht einen Abstecher zu George am Comer See machen.

Auf der kleinen Piazza in Pellio gibt es Wifi *grinstfett* … mal schauen, ob ich mich zu dem einen oder anderen kleinen Reisebericht hinreissen lassen kann :-)

Finalwochenende

War das ein Wochenende!!! Einfach schön. Mit ganz lieben Besuch aus dem fernen San Francisco, mit dem wir so wundervolle Stunden verbracht haben … und natürlich geprägt von diesem einzigartigen Finale gestern Abend. 

Wir haben mal wieder im WM-Studio Koerting in Bad Homburg geschaut, dort haben wir auch schon gemeinsam gegen die USA und Algerien gefiebert. Gestern gab es sogar einen fetten Beamer … meine Nerven haben zwischenzeitlich fast schlapp gemacht, ich konnte einfach nicht mehr hinschauen. Die letzten Minuten nach dem Tor waren soooooo spannend … und dann die große Freude. Weltmeister! Yeah! 
Gegen halb zwei waren wir zuhause und konnten nur knapp einem mächtigen Autocorso entgehen. Heute dann auch etwas müde, wofür selbst die Bauherren vollstes Verständnis hatten.
Das Figorakel hat natürlich wieder alles richtig vorhergesagt, sogar die Verlängerung, denn er hat dieses mal sehr lange gebraucht, bis er überhaupt die Schälchen gefunden hat ;-)
Am Ende des Tages gab es neben Streicheleinheiten von Lilo noch ein extra Leckerchen für den Kater … der wirklich ausnahmslos (mit gewissem Interpretationsspielraum ;-) den Gewinner richtig orakelt hat! 

Unlauterer Wettbewerb

Es soll ja Leute geben, die behaupten wir hätten zuviel Zeit … aba aba … alles eine Frage der Priorität ;-) 

Das Figorakel hat heute Abend wieder sehr zuverlässig seine Arbeit getan. Heute musste sich der Kater sogar gegen ein nicht ganz unparteiisches Herrchen behaupten, der ihn während des Empfangs der Vibrationen ständig geärgert hat. Es hat nichts genützt, ein Orakel tut eben auch nur seine Pflicht, um dem ganzen Nachdruck zu verleihen, hat er das brasilianische Töpfchen gar nicht angerührt. Vielleicht auch aus Respekt? Wir wissen es nicht. Eins ist klar, das Ergebnis ist sowas von eindeutig! 

Anbei noch ein Bild vom Wochenende, als uns Kais früherer Schulkamerad mit Familie besucht hat, die glücklichen waren in Frankfurt auf der Durchreise. Sozusagen auf dem Absprung zum Flughafen, um von dort eine kleine Rundreise durch die USA zu unternehmen … New York, San Francisco … *seufz*

Verwirrung

Heute Morgen hat Figo es sehr sehr spannend gemacht. Zunächst mal muß man sagen, daß wirklich große Verwirrung herrschte … zumindest aus Katzensicht. Eigentlich hat Herrchen schon mit den Metallschalen für das richtige Frühstück geklappert. Aber dann fiel uns ein … herrje, wir müssen noch das Figorakel befragen. Also mußten die Katzen den Raum verlassen, damit wir alles vorbereiten können.
Figo betrat den Raum, schaute sich zunächst um, erspähte seinen Metallnapf … aber wir führten ihn zu den kleinen Orakelschälchen. Er fing mit dem deutschen Napf an und wechselte von da an hin und her … und hin und her … es war sehr spannend. Und auf einmal, noch nie dagewesen … verließ er das Feld und schaute wieder sehnsüchtig auf die Metallschale. Wir waren zunächst verwirrt, denn er hat gar kein Schälchen ganz leer gefressen.
 
 
Aber dann ist es uns gedämmert … *hautsichvordenkopf* … klar, er hat das Ergebnis orakelt.
3:1 … leuchtet ein, oder?


Für die, denen das Ergebnisorakeln dann doch zu unsicher ist, sei gesagt, daß er nach der Hauptmahlzeit noch mal zurück geschlendert ist und dann wiederum den deutschen Napf leergeputzt hat. Also eins ist klar. Deutschland wird gewinnen. Wenn jetzt noch das Ergebnis stimmt, ich schwöre es, dann fange ich an zu wetten!!! ;-)

Genug geredet

Manchmal gibt es Tage, an denen scheint das eigene Leben perfekt zu sein … vielleicht ist es auch nur ein kleiner Moment des vollkommenen Glücks, der Zufriedenseins, des Gefühls, die Welt umarmen zu können. Gestern Abend jedenfalls gab es diesen Moment, für mich, für uns …
Zur Halbzeitpause im gestrigen 1. Spiel bin ich zum Kleiderschrank und habe erstmal den Inhalt genauer inspiziert. Meine Sportklamotten lagen gewaschen und fein säuberlich gefaltet auf einem Stapel in der hintersten Ecke im Regalfach, seit Monaten ungenutzt, irgendjemand muß sie heimlich kleiner genäht haben *brüller ;-)* naja, egal, angezwercheltzogen … schnell noch ein paar Sportsocken und dann die Laufschuhe verzurrt.
So sind wir beide gestern Abend an den Main gelaufen, die Luft war so klar, der Abend war herrlich … überall waren Läufer und sogar eine Aerobic Gruppe tanzte im Freien zu lauter Partymusik. Es war einfach großartig, sich unauffällig in dieses Treiben einzureihen und einfach loszulaufen. Nicht besonders schnell, nicht besonders weit. Für ca. 1,5 km habe ich wahrscheinlich eine knappe halbe Stunde benötigt, das Bein immer noch leicht humpelnd … aber mir hat nix wehgetan. Zuvor in der Physiotherapie habe ich mir noch das OK für diese Aktion geben lassen und ich wurde sogar in meinem Vorhaben bekräftigt.



Ja, das wars … mehr gab es eigentlich nicht, gar nicht so spektakulär. Aber wenn einem Ärzte sagen, daß diese ganze Affenaktion meinen Fuß, wenn nicht sogar mein Bein hätten kosten können, dann wird daraus vielleicht doch etwas größeres. Und ganz nebenbei war dies vielleicht auch der Startschuss für das Mallorca-Vorhaben (auweia).

Huiuiui … jetzt fängt dieser Beitrag gleich an zu triefen ;-)

Also jetzt dann etwas sachlicher. Am Samstag waren wir zum Grillen in Bonames eingeladen und ich bin gefahren … jaaaaaaa … gefahren, Auto. Kai hat sich ja so ein Loch in den Bauch gefreut, daß er dann auf der Party einen heben durfte :-) Seit Montag fahre ich dann auch wieder mit dem Auto zur Arbeit und es läuft wirklich sehr gut, die Beweglichkeit des Fußes ist in jedem Fall fast wieder vollkommen hergestellt. Ein bisschen vermisse ich ja sogar das Zugfahren, denn während dem Autofahren kann man ja so schlecht stricken ;-) Aber dennoch, es gibt einem wieder ein Stück Freiheit und Normalität zurück.

Heute Abend treffe ich mich mit einer Frau, von der mir meine Physiotherapeutin erzählt hat, sie hat angeblich gleiches, in Bezug auf die Hauttransplantation und die Narbe erlebt. Andere Ursache, gleiche Wirkung. Ich sagte dann, ob Sie die Dame mal fragen kann, ob diese an einem Kontakt und lebhaftem Austausch interessiert sei. Sie war es … stellt sich raus, sie wohnt nur ein paar Häuser weiter in der gleichen Straße … Zufälle gibt’s. Naja, jedenfalls haben wir letzte Woche sehr nett telefoniert und uns für heute Abend auf ein Glas Wein verabredet. Bin mal gespannt, was sie so alles erlebt hat. Ob sie wohl meine Affenstory toppen kann? ;-)

Ach ja und dann noch ein großes Lob an das Figorakel, unseren kleinen WM Helden.
Freitag Abend ist es wieder soweit, dann muß er wieder ran, er hat schon gefragt, ob er noch etwas mehr im Napf haben könnte, damit er eine eventuelle Verlängerung und auch das Elfmeterschießen herausschmecken könnte.