Ein Tag in Phnom Penh

Mittlerweile haben wir uns in der fremden Umgebung schon wieder etwas eingewöhnt, und das kalte Wetter in Deutschland scheint Lichtjahre entfernt.

Der gestrige Tag begann mit einem wirklich leckeren Frühstück auf der überdachten Terrasse mit Blick über die Dächer von Phnom Penh. Als willkommene Abwechslung gab es ausnahmsweise mal kein Frühstücksbüffet sondern a la carte. Danach habe ich erst mal meine neue Reiseyogamatte eingeweiht. Die ist wirklich toll und sehr leicht. Man benötigt dafür tatsächlich eine Matte, sonst rutscht man ständig weg und der herabschauende Hund wird zum müden Kläffer. Danach ging’s kurz in den kühlen Pool auf dem Dach und dann konnte die Erkundungstour endlich losgehen.

Die Hauptstadt Kambodschas ist zwar mit ca. 1,5 Millionen Einwohnern eine riesige Stadt, aber die wesentlichen Sehenswürdigkeiten und das touristische Leben spielen sich im Zentrum und and der Waterfront ab. So konnten wir über den Tag verteilt gemütlich schlendern, die Energie der Stadt aufsaugen, lecker essen und trinken und dabei allerhand Sehenswertes besichtigen.

Wieder einmal mehr oder weniger zufällig stolperten wir über einen der zahlreichen Märkte der Stadt, dem Phsar Kandal. Ein sehr ursprünglicher lokaler Markt mit wirklich allem, was die umliegenden Felder und Gewässer hergeben. Überall wurde gefeilscht und Ware über die Auslage gereicht. Es kroch und krabbelte teilweise aus den Schüsseln … manchmal zog ein strenger Geruch durch die Nase, gefolgt vom lieblichen Duft frisch zubereiteter Khmer Küche. Solche Märkte zählen wirklich zu den absoluten Lieblingsorten auf unseren Reisen.

Wir liefen vorbei am Wat Ounalom, der angeblich eine Originalaugenbraue Buddhas beherbergt, weiter vor zum Königspalast, der dem in Bangkok in nichts nachsteht. Die vielen kleinen Beobachtungen auf der Straße aber sind das eigentliche Spektakel.

Zwischendurch brauchten wir erstmal ein Mittagspäuschen im Hotel mit Dusche und ausgiebigem Poolbad.

Am Abend sind wir noch mal linkerhand zum Wat Phnom gegangen, ein kleinerer Tempel auf einem Hügel, welcher als einer der Hauptsehenswürdigkeiten Phnom Phens gilt. Im Tempel selbst muss man immer Schuhe ausziehen. Dort drin herrscht eine magische Atmosphäre. Hunderte von Buddhas in allen Größen und Materialien sitzen dort gruppiert um einen großen Buddha. Ich liebe das einfach. Es strahlt eine solche Ruhe aus. Wir haben uns dann auch für eine Weile andächtig hingekniet. Aus Respekt sollten niemals die Füße zuerst in Richtung des Buddha zeigen.

Draußen wurde es schnell dunkel und der Tempel wurde illuminiert, was dem spirituellen Gesamtkonzept noch etwas magischeres verlieh.

Auf dem Rückweg sind wir nochmal über den Nachtmarkt gelaufen und anschließend habe ich mich endlich getraut, in einen der Massagesalons zu gehen. Vorgestern habe ich doch noch etwas gezögert, da das Viertel vorne am Fluss von sehr vielen Erotikbars bevölkert ist. Vor denen drapieren sich meist blutjunge und sehr hübsche Kambodschanerinnen. Zwischendrin sitzen dann leicht ergraute Herren mittleren Alters … also so in den Vierzigern schätze ich ;-) , die dann von mindestens drei oder vier der Mädchen umringt sind. Ich sage bewusst Mädchen, denn die meisten dürften noch Teenagerinnen sein.

Zwischendrin gab es aber auch die Spa Salons mit sichtbaren Massageliegen im vorderen Bereich und so traute ich mich herein. Eine Stunde angenehmste Fussmassage folgte, während sich Herr C. nebenan ein kühles Ankor genehmigte. So entspannt gab es dann ein leckeres Abendessen im einem der zahlreichen Strassenlokale. Müde und glücklich ging es zurück ins Hotel.

Während Herr C. Innerhalb von 5 Sekunden in eine entspannt wohlige Schlafatmung verfiel, wälzte ich mich noch bis ca. 2 Uhr!!! Im Bett herum. Irgendwie scheint meine innere Uhr noch nicht richtig umgestellt zu sein, denn heute morgen war ich müde wie ein Hund.

Karma in Kambodscha

Nachdem gestern alles wieder in den Rucksäcken verstaut war, begaben wir uns auf unsere kleine Odyssee in Richtung Nachbarland. Los ging es mit einem strammen Marsch die Silom Road entlang zur Hochbahn. Umsteigen und die Airport Rail und langes Laufen über den recht großen Suvarnabhumi Flughafen. Puha, wie gut, dass ich beim Packen meinen persönlichen Rekord mit 8,8 Kilo Rucksackgewicht nochmals unterboten habe. Beim Check In wurde mehrfach die Schlange gewechselt, was uns einen leichten Zeitvorteil verschafft hat … diesen mussten wir dann aber bei der Sicherheitskontrolle wieder einbüßen. Ein Ungetüm von Riesenschlange tat sich auf, sauber in Schach gehalten von mäandernden Tensatorenbändern. Als auch diese bewältigt war kam die Passkontrolle. Auch hier mussten wir uns in Geduld üben. Hilft ja nix. Nach knapp 3 Stunden Reisezeit waren wir endlich am Gate. Gerade noch Zeit für einen Kaffee.

Phnom Penh empfing uns nach kurzer Flugzeit in strömendem Regen. Aber es war angenehm warm. Direkt würden wir von einem der Tuk Tuk Fahrer angesprochen. Schon vorher hat sich Herr C. erkundigt, was diese Fahrt kosten darf. Als der Fahrer direkt mit einer 9 Dollar Quittung wedelte, waren wir zufrieden und stiegen ein. Ein bisschen wie ein einem Planwagen fuhren wir knatternd durch die verregneten Straßen. Hinten war alles offen, so dass wir viel zum Gucken hatten. Zahlreiche Tuk Tuks und Mopedfahrer hinter uns, notdürftig vor den Wassermassen geschützt fuhren teilweise komplette Familien auf nur einem Roller.

Nach einer spannenden Fahrt erreichten wir unser schönes Hotel direkt in der Innenstadt. Wir haben schon von zu Hause aus das Lavanya Boutique Hotel ausgewählt, weil es so hübsch zurecht gemacht ist, noch sehr neu … naja und vor allem sehr preiswert. Die Bilder haben nicht getäuscht und wir waren begeistert von der Wahl. Wer mal nach Phnom Penh kommt, das Hotel können wir uneingeschränkt weiterempfehlen.

Eine kurze Erholung im bequemen Hotelbett stand an, gefolgt von einem ersten abendlichen Rundgang durch die Nachbarschaft. Hatte ich mal erwähnt, wie sehr ich Thailand liebe ;-) … ich bin spontan neu verliebt. Irgendwie ist es Thailand sehr ähnlich … und doch anders. Es ist irgendwie im Aufbruch. Es ist auf jeden Fall einfach und sehr ursprünglich. Die Gehwege sind oft kaputt, sie Straßen voller Schlaglöcher, aber die Straßen sind übervoll mit leckeren Restaurants und Garküchen. Es gibt so viel zu gucken … meine Kamera läuft langsam heiß.

Wir waren auf dem Nachtmarkt und haben dort Dinge probiert, wo wir keine Ahnung hatten, was es genau ist. Aber zusammen mit Nudeln war es sehr lecker ;-) wir schlenderten durch die notdürftig vor dem Regen geschützen Stände mit sehr preiswerten echten Rolex Uhren und ich habe meine neue Vorliebe für frisch gepressten Zuckerrohrsaft entdeckt.

Später im Hotel gab es dann erstmal einen kleinen Schock. Ich hatte oben auf der Treppe auf Herrn C. gewartet, der die Schlüsselkarte checken ließ. Wir gingen ins Zimmer … irgendwann später wollte ich meine Tagesbilder aufs Handy übertragen … auf einmal war die Kamera weg. Alles abgesucht, meinen gesamten Rucksackinhalt auf links gedreht (war für die Ordnung im Zimmer nicht zuträglich ;-) … leichte Panik stand mir ins Gesicht geschrieben und erste Tränen bereiteten sich vor. Aber ich habe ja eine Mann geheiratet, der gottseidank nicht so schusselig ist wie ich. Er ist runter zur Rezeption gegangen und da hatte sie ein ehrlicher Finder bereits abgegeben. Ich hatte sie beim Warten auf der Hoteltreppe stehen lassen. 😤🤪

Bangkok Reloaded

Samstag morgen sind wir schon ziemlich früh aufgewacht, was eigentlich eher ungewöhnlich ist für das Reisen in Richtung Osten. Denn in der Heimat ist es dann ja mitten in der Nacht.

Aber als könnte es nicht besser werden, wurde ich mit einem Kaffee am Bett überrascht. Anschließend gingen wir zwei Etagen hoch In den 20. Stock zum Pool auf dem Dach. Es war ein wunderbarer Morgen und ich setzte mein Dauergrinsen auf, welches mich bzw. den Herrn C. für den Rest des Tages begleiten sollte ;-)

Später beim Frühstück schmiedeten wir die Pläne für den Tag. Begonnen hat unsere kleine Tour zu Fuß in Richtung Chao Praya, der große Fluss, der sich einmal der Länge nach durch die Stadt schlängelt. Wir kamen am Lebua State Tower vorbei. Dort oben auf dem Dach … naja ich will ja nicht schon wieder davon faseln. Aber … ach was war das so schön. Unser Restaurant in dem wir als zwei grinsende Honigkuchenpferde unser Verlobungsfestmahl genossen, gab es auch noch. Wie toll.

Weiter ging es zum Bootsanleger am Fluss, wo wir uns volle Kanne abzocken ließen. Anstatt die normale Bootsfähre zu nehmen, fing uns die Kleinbootmafia vorher ab und wir zahlten locker das dreifache für unsere Überfahrt. Naja, zugegeben, bei 2,50 Euro pro Person war die Reisekasse nicht ganz so sehr beschädigt ;-) Außerdem war die Fahrt im Privatboot um ein Vielfaches schöner … anstatt stehend auf der überfüllten Fähre zu schwitzen. Am Ziel der Bootstour wollten wir in Richtung indisches Viertel laufen und kreuzten ungeplant den wunderschönen Blumenmarkt. Wir sind ja wirklich große Fans von lokalen Märkten aller Art. Aber dieser war etwas ganz besonderes. Alles voller Blumen und Blüten in unzähligen Farben … Tütenweise Orchideenblütenblätter … einfach wunderschön. Ich hoffe, die Bilder können meine Begeisterung einigermaßen wiederspiegeln.

Im indischen Viertel befindet sich auch der große Textilmarkt. Unfassbar, wie viele Stoffgeschäfte sich auf engstem Raum befinden können. Hier waren wir natürlich auch nur rein zufällig ;-) Und sehenswert ist es in jedem Fall, nicht nur für Hobbyschneiderinnen. Unglaublich, was man alles auf engstem Raum verkaufen kann.

Danach sind wir weiter zum Königspalast gelaufen. Beim letzten Besuch haben wir uns Wat Pho angeschaut. Und dieses Mal sollte es eben das königliche Ensemble sein. Die einjährige Trauerphase für den verstorbenen König ist seit kurzem beendet. Während dieser Zeit wurde neben dem alten Palast eine neue Anlage mit einem Krematorium errichtet, welche die Asche von König Bhumibol beherbergt. Die Einäscherung ist noch keinen Monat her und dementsprechend voll war es auch. Anscheinend möchtet jeder Thai persönlich Abschied nehmen. Um in das Gelände reinzukommen, sollten wir sogar unsere Ausweise zeigen. Es war eine Mischung aus tausenden von Einheimischen (und diese Zahl ist ernst gemeint) und scharenweise Touristengruppen aus allen Teilen des asiatischen Kontinents. Letztere liefen meist hektisch hinter irgendeinem an einer Stange aufgehängten Plüschtier hinterher. Es war also unglaublich voll. Wirklich … sehr sehr voll. Innen im Palastgelände hat es sich dann allerdings etwas verteilt, so dass man den beeindruckenden Prunk und die thailändische Architektur weitgehend ungestört genießen konnte. Die tief stehende Nachmittagssonne ließ die goldenen Bauten leuchten, der Besuch hat sich in jedem Fall gelohnt.

Schon leicht erschöpft arbeiteten wir uns durch die Menschenmassen heraus aus dem Gelände und sind in die nahegelegenen Khaosan Road gelaufen. Hier waren wir schon mal und ich erinnerte mich noch lebhaft an das herrliche Streetfood. Auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht. Während Herr C. ebenfalls eine Liebe für Pad Thai entdeckte, gab es für mich ein leckeres Gericht mit ganz viel Cashewnüssen. Zurück bummelten wir über die belebte Straße, die vor allem als Treffpunkt für die zahlreichen jungen Backpacker aus aller Welt bekannt ist. Am Ende der Straße haben wir den Preis für eine Tuk Tuk Fahrt zur nächsten Schnellbahn Haltestelle ausgehandelt. Herr C. meint ja, ich würde dabei immer viel zu schnell aufgeben. Aber egal, schließlich konnte ich nicht riskieren, dass wir wegen des letzten Euros am Ende doch wieder zu Fuß laufen müssen ;-) in rasender Geschwindigkeit eilte das kleine Gefährt durch die vollen Straßen … Angst sollte man nicht haben 🙈

Später im Pool konnten wir uns, umgeben von der grandiosen Aussicht, etwas abkühlen … das hat sicher nur so gezischt, denn es war einfach nur heiß.

Während Herr C. noch ein Weilchen länger im Pool blieb, habe ich mir unten, schräg gegenüber des Hotels meine übliche Urlaubs Beautybehandlung gegönnt. Mani- und Pediküre mit kleiner Fuß- und Handmassage. Einfach herrlich und ich kann auch meine Füße wieder bedenkenlos in offenes Schuhwerk kleiden. Nicht dass ich nicht schon den ganzen Tag in Flip Flops rumgelaufen wäre … aber eben nicht ohne Bedenken ;-)

Zum Abendessen haben wir uns dann noch mal raus begeben und sind in einem trendigen Thailokal gelandet, wo es vor allem eins gab: spicy food … überall stand extra davor, dass die Gerichte scharf seien. Und als erfahrende Thailand Touristin weiß ich ja, das Essen ist grundsätzlich erst mal scharf. Wenn das Wort spicy 🌶 extra auftaucht, ist Vorsicht geboten. Herr C. erklärte beim Bestellvorgang: „yes, spicy … but my wife not so spicy ;-)“ Letztlich war das dann aber auch egal, denn mein Essen war einfach nur superscharf und ich zeterte etwas umher … wieso scharf, fragte ich hilfesuchend ins Leere … ich verstehe das Konzept von scharfem Essen nicht, schimpfe ich … man schmeckt doch gar nix. Aber was kann man tun, wenn man Hunger hat ;-) Also habe ich mein Nudeldelgericht mit Reis angereichert und dann ging es einigermaßen.

Der letzte Abend in Bangkok, die Vorfreude steigt … auf den nächsten Teil unseres kleinen Reiseabenteuers!

Ankunft in Bangkok

Nun sind wir also schon seit mehr als 24 Stunden wieder im meinem heiß und innig geliebten Thailand. Und dann auch noch in Bangkok, der Stadt, in der Herr C. vor fast 4 Jahren um meine Hand angehalten hat. Man hat manchmal Angst, dass man in der Erinnerung manche Dinge etwas schöndenkt. Aber ich kann sagen, das Gefühl, hier zu sein, im lauten, stickigen, bunten und vollem Bangkok, ist immer noch genauso toll wie damals. Doch nun erst mal rückwärts:

Los ging es am Donnerstag Abend mit der S-Bahn zum Flughafen. Dort habe ich mich erst mal mit einem vernünftigen Reisekissen ausgestattet, so einer Halswurst aus Memory Schaum. Die Zeit verging wie immer sehr rasch und wir gossen uns in den letzten Minuten vor dem Abflug noch ein Schlafbierchen ein. Mir war furchtbar mulmig und ich hatte großen Respekt vor einem so langen Nachtflug. Ist zwar nicht der erste lange Flug, aber nachts, das ist so eine Sache. Meist bin ich zu wach, um zu schlafen, und zu müde, um irgendetwas sinnvolles zu tun. Dieses Mal hatte jedoch wollte ich nichts dem Zufall überlassen. Am Anfang gab es noch einen leicht verdaulichen Film, ein leichtes Abendessen und anschließend habe ich mir eine Schlaftablette genehmigt. Das erste mal in einem Flugzeug. Ich habe die Zähne geputzt und somit alle Regeln einer erfolgreichen Schlafhygiene eingehalten. Halskrause angelegt, Ohrenstöpsel und Schlafmaske für die Augen … und was soll ich sagen … in Sekundenschnelle war ich weg und bin erst 5 Stunden später wieder aufgewacht. Ein Riesenerfolg!!! Absolute Premiere. Die letzten 3 Stunden wurde noch etwas gedöst, das Frühstück genossen und dann ging es auch schon abwärts.

In Bangkok angekommen mussten wir erstmal Schlange bei der Einreise stehen. In Thailand gibt es für uns Touristen ein „Visa on arrival“ … das hat dieses Mal so lange gedauert, dass unsere Rucksäcke sicher schon mehrfache Runden gedreht haben.

Wir sind mit der Bahn in die Stadt gefahren und anschließend noch ein ganzes Stück vollgepackt die Silom Road entlang gelaufen … zu unserer Unterkunft für zwei Nächte … dem Furama Silom Hotel. Mit dem gläsernen Außenaufzig ging es es nach oben in unser Zimmer im 18. Stock. Ein schönes Eckzimmer mit voll verglastem Bad und einer grandiosen Aussicht auf die Stadt. Der Himmel war bereits in tiefes Rosa getaucht. Denn mittlerweile war es schon ca. 6.00 Uhr Ortszeit.

Wir waren furchtbar müde. Haben dies aber ignoriert, um dem Jet Lag entgegenzuwirken. So zogen wir los, um die Nachbarschaft zu erkunden. Ein paar Ecken weiter würden wir fündig und bestellten reichlich Futter und es gab ein kühles Chang für den Herrn und ein Singha für mich. Das hat gezischt, und die thailändischen Köstlichkeiten waren vorzüglich. Es gab Papaya Salat und Pad Thai … yum yum.

Gegen halb neun waren wir bereits wieder zurück im Hotel. Dann ging es nicht mehr länger. Die bleierne Müdigkeit ließ sich nicht länger verleugnen. Es wurde nochmal geduscht (heiß hier :-) und es vergingen keine 10 Sekunden bis wir eingeschlafen sind.

Reisevorbereitungen

Die Vorbereitungen für unsere nächste Reise laufen auf vollen Touren. Nur noch zwei mal Schlafen und dann geht es auch schon wieder mit dem Flieger in die große weite Welt. Wenig vorweihnachtlich haben wir uns dazu entschieden, so kurz vorm großen Fest noch ein bisschen Wärme zu tanken. Es für knapp drei Wochen nach Südostasien, genauergesagt nach Kambodscha. Das allertollste daran ist, daß wir auf dem Weg dorthin einen kurzen Rast in Bangkok machen. Einem gepflegten Singha Bier auf belebter Straße mit den üblichen Beobachtungen in dieser quirligen Stadt, begleitet von einem leckeren Pad Thai steht somit nichts mehr im Weg. Die Vorfreude ist riesig.

esgehtwiederlos

Anbei eine sehr kleine Übersichtskarte, weil ich zu geizig war, die 99 Cent für eine bessere Auflösung zu bezahlen ;-)

Gestartet wird also am Donnerstag Abend mit dem Flugzeug um dann ca. 12 Stunden später im stickigen Bangkok zu landen. Nach zwei Tagen geht es dann weiter zum eigentliche Ziel unseres Spätherbsturlaubes. Wenn ich es schaffe, dann werde ich wieder regelmäßig bloggen und auch viele Bilder einstellen.

 

 

 

Buchstabensuppe

Donnerstag morgen begann mal wieder mit einem gebuchten Programmpunkt. Es gibt einfach Dinge, die muss man vorher reservieren, sonst hat man keine Chance. So hatten wir also um 10 eine Tour im Neon Bone Yard gebucht. Dort werden viele alte und sehr bekannte Las Vegas Schilder ausgestellt. Ich hatte mich schon lange darauf gefreut, weil ich einfach ein großer Fan von Reklameschildern und Buchstaben bin. 

Es war wirklich toll, wir bekamen auch einiges von der Geschichte der alten Hotels + Kasinos erzählt, zum Beispiel dem Stardust oder dem Sahara. Ich war begeistert und hab mal wieder geknipst, als gäbe es kein Morgen. Es war unglaublich heiß und wir bekamen Schirme mit auf die Tour. So ist Herr C. wie ein Kabelträger ständig mit dem Schirm hinter mir hergelaufen, weil ich wie ein kleiner Hundewelpe überall rumgerannt bin. 

Danach wollten wir eigentlich weiter in die nahegelegene Wüste fahren und noch ein paar rote Steine gucken, aber uns allen ist der enttäuschte Gesichtsausdruck vom kleinen P. Nicht entgangen und so wurde kurzerhand umentschieden, an den Hotelpool zu gehen. Dort hatten wir richtiges Glück und ergatterten eine Lounge Ecke mit Sofa im Schatten direkt am Pool. Der Nachmittag war traumhaft und wir Erwachsenen orderten einen Eimer mit Eis und leckerem Corona und tranken auf den Teenager, dass er uns so einen schönen Nachmittag beschert hat. 

Später am Abend haben wir uns dann nochmal ins Gewühl gestürzt und haben uns die Wasserspiele am Bellagio Hotel angeschaut und das Paris Hotel. Weil es dann aber doch zu viel war sind wir etwas außerhalb gefahren und haben ein tolles japanisches Lokal entdeckt, wo wir bei leckerem Sushi und japanischem Bier auf den wunderschönen Tag angestoßen haben.