Singapur 2.0

Gerade sitzen wir am internationalen Flughafen Changi in Singapur und warten auf unseren Flug nach Koh Samui. Der Flug gestern von Frankfurt nach Singapur mit Umsteigen in Doha hat ingesamt 12 1/2 Stunden gedauert und war ingesamt recht turbulent aber ok. Wir haben uns auf dem sitzeigenen Bildschirm einen Film nach dem anderen angeschaut, Kai dabei eher die Action und ich die Romantik (Brooklyn … aaah, schmacht … sooo schön). 

Gegen halb 10 Ortszeit sind wir dann endlich in Singapur angekommen. Wir mussten ewig auf Kais Rucksack warten, dafür ging es bei der Einreise umso schneller. Auf dem Weg mit der Bahn in die Stadt wurde die Vorfreude immer größer. Kaum zu glauben, dass ich es auf zwei gesunden Beinen in diese Stadt geschafft habe. Unsere U-Bahn Station Bugis lag zufälligerweise genau neben einem für mich sehr bedeutenden Gebäude! Als wir die Treppe hochkamen, standen wir direkt davor … dem berühmten Raffles Hospital. Als ich dann den Schriftzug gesehen habe, musste ich (Drama Queen ;-) erst mal ein paar Tränen vergießen. Tränen vor Glück, dass ich dieses Mal das Gebäude von außen betrachten kann. 
Über beide Ohren strahlend sind wir gleich weiter in das direkt angrenzende Little India gelaufen. Dort taten sich bereits die ersten sogenannten Hawker Food Center auf und mit derlei kulinarischen Gerüchen in der Nase haben wir erst mal ins Hotel eingecheckt, dem Hotel 81 Dickinson. Kai wollte mir ja für die erste Nacht den Standard präsentieren, den er in 3 Wochen meines Krankenhausaufenthaltes genossen hat. Er war dann letztendlich doch enttäuscht, dass das Hotel einigermaßen komfortabel war, hatte er doch extra auf schlechte Bewertungen bei der Buchung geachtet ;-) 
Zwei Stunden Schlaf haben wir uns im Hotel gegönnt, um erst mal die gröbste Müdigkeit zu bekämpfen. Naja, so ist das mit dem Jet Lag, danach hatte ich nicht unbedingt das Gefühl wacher zu sein. 
Dennoch, der Drang, endlich die unbekannt Stadt zu entdecken war viel größer und so sind wir erst mal durch Little India gebummelt. Singapur zählt ja zu den angeblich saubersten und sichersten Städten der Welt, daher ist Little India schon etwas besonderes. Hier ist es nämlich gar nicht so sauber, eher ein bisschen Shabby und sehr exotisch. 
Kai hat mich durch das Viertel geführt und mir all das gezeigt, was er schon kannte, das hat sehr viel Spaß gemacht. Etwas ganz besonderes hier sind die sogenannten Hawker Food Center, die es praktisch an jeder Ecke gibt. Dort gibt es immer zentral einen gemeinsamen Bereich mit den Tischen und rundherum sind viele verschiedene kleine Garküchen mit einer großen Vielfalt der asiatischen Küche. Dabei gibt es für unsere westlichen Mägen akzeptables essen … und natürlich auch die Skurrilitäten der fernöstlichen Küche … es gibt gegrillte Krokodilsfüsse, gedämpfte Schweineohren, gebratene Schildkröten oder, mein Favorit die Suppe aus Gedärmen … jörks ;-) 
Es war einfach toll, auch wenn mir die dumpfe Hitze und der Jet Lag etwas zu schaffen gemacht haben, habe ich die Eindrücke gierig aufgesaugt. 
Später hat mir Kai dann noch ein lustiges 24 Stunden Einkaufscenter gezeigt in dem keine Wünsche offen bleiben. Nachmittags gab es einen leckeren kalten Tee mit Milch und schwarzen Tapiokaperlen … dem sogenannten Bubbletee. Hmmmmm!!! 
Am frühen Abend waren wir erst eine Kleinigkeit essen und haben danach den (frühen) Abend würdig beendet, an dem Ort, an dem Kai damals abends immer sein Feierabendbierchen genossen hat. Bei einem gepflegten Tiger Bier sind uns aber fast die Augen zugefallen und so lagen wir bereits um 8 Uhr im Bett und sind wie die Steine eingeschlafen. 
Um 6.45 heute morgen hat schon wieder der Wecker geklingelt und es ging wieder zurück zum Flughafen, wo uns der Flieger gleich in mein heißgeliebtes Thailand bringen wird :-) 

Nach der Reise ist vor der Reise

Gestern Abend war unser schöner Kurztrip an den westlichsten Zipfel Europas dann wieder beendet. Wenn ich so an den Muskelkater in den Waden denke, die fette Blase die ich mir gelaufen habe … dann könnte man meinen, wir hätten einen Kurzaufenthalt mit Y-Reisen gebucht. Aber in einer Stadt wird eben immer viel gelaufen … da freut man sich doch direkt, daß man heute mal wieder arbeiten darf, und dabei nur ein bisschen Arbeiten muß ;-)

Gestern Abend sind wir so gegen 10 zuhause gewesen und die Katzen haben Stein und Bein geschworen, sie hätten seit Tagen nichts zu essen bekommen ;-) … aber ich bin sicher, die Nachbarin hat sie wie immer gut versorgt. Aber dem großen Miauen nach könnte man auf eine andere Idee kommen. Der durchtriebene Kater versucht es mit allen Tricks.
Wichtig war aber eher, daß das Herrchen sogleich die mitgebrachten Cracker, den Käse und den Portwein ausgepackt hat, um dem Abend noch einen würdigen Abschluß zu verleien.

Hier dann noch mal eine Zusammenstellung der schönsten Fliesen. Wenn es nach mir ginge, dann würde ich zuhause auch gerne den einen oder anderen Boden mit diesem Muster belegen.


Jetzt wird es dann aber wieder spannend. In nicht mal mehr 2 Wochen steht die nächste Reise an, und dieses Mal etwas größeres als eine kleine Städttour. Ich traue es mich gar nicht aufzuschreiben, es ist schließlich das dritte Mal, daß wir planen, diese Stadt zu besuchen … also genauergesagt, haben wir sie ja besucht, recht lange sogar … ich hatte nur etwas weniger davon mitbekommen. Also bitte alle Daumen drücken, daß dieses Mal nichts dazwischenkommt!!!

Wadenbeißer

Heute ist Affengedenktag, denn genau for zwei Jahren hat der Makake zugeschnappt. Schon den ganzen Tag erinnern wir uns in kleinen Anekdoten an diesem schrecklichen Moment. Da ist dann der furchtbar schlimme Muskelkater, den ich schon seit gestern in den Waden habe, auch nur noch halb so schlimm. Wir laufen, laufen, laufen … es geht viel bergauf und bergab in Porto, und obwohl ich die letzten Wochen wieder fleißig Stepaerobic gemacht habe, haben die Muskeln empfindlich reagiert. Autschn, Autschn. 

Dennoch, auch heute sind wir wieder sehr viel gelaufen. Überall hin, rüber auf die andere Seite des Flusses, wo wir eigentlich noch einen Portweinkeller besichtigen wollten, aber ich habe geschwächelt. Jetzt liegt Kai mir in den Ohren, dass er heute Abend als Betthupferl keinen Port mehr hat. 

Morgen ist unser letzter Tag in Porto, am späten Nachmittag geht es wieder nach Hause. Das war dann eine kleine Vorbereitung für die nächste große Reise. Bis dahin sind es noch nicht mal mehr zwei Wochen … iiik! 











Porto

Auf mehrfachen Wunsch, hier mal wieder ein kleines Update aus unserem Leben. So lange war es hier still, und ob sich das in Zukunft wieder ändern wird, vermag ich momentan noch nicht zusagen. Fest steht allerdings, nach turbulenten Monaten hat uns seit gestern wieder das Reisefieber gepackt und wir haben einige Trips in Warteschleife, von daher hier mal wieder ein paar Zeilen. 

Wir sind gerade in Porto, für ein verlängertes Wochenende. Immer wieder schön, festzustellen, wieviel man so aus ein paar Tagen rausholen kann. Gestern früh mussten wir bereits um 3 Uhr morgens aufstehen, um den sehr frühen Flieger in die Stadt am Rio Douro zu erwischen. Irgendwo habe ich mal gelesen, Porto sei die schmutzige kleine Schwester von Lissabon. Zugegeben, es gibt schon einige sehr heruntergekommene Ecken hier, aber die Stadt hat sich doch sehr herausgeputzt. Wir finden es traumhaft schön hier und das Wetter tut sein allerbestes, um die vielen bunt gefliesten Häuser, in den allerschönsten Farben leuchten zu lassen. Mein Fotoapparat läuft wieder heiß. Musste mir übrigens ein neues Modell kaufen, da mir der Alte auf den Boden gefallen ist und die Reparatur des Displays über 300,- Euro gekostet hätte. Mit dem neuen bin ich sehr sehr glücklich. 
Wir geniessen endlich wieder einmal die für uns mittlerweile typische Art, eine Stadt zu erkunden, nämlich ohne Plan und Ziel. Wir lassen uns einfach treiben … so macht es uns am meisten Spaß. Entdecken tut man dabei so viel. Ein paar Tipps habe ich auch von einer neuen bekannten bekommen, die vor kurzem mit Mann und Kind aus Lissabon nach Frankfurt gezogen ist, eine Strickerin … Was sonst ;-) 
Ein Tipp war es auch, unbedingt die für Porto berühmten Francesinhas zu probieren. Auweia. Ein derart kalorienhaltiges Gericht habe ich glaube ich noch nie gegessen. Hoffentlich kann das viele herumlaufen in der Stadt das wieder ein bisschen gut machen, ansonsten sehe ich schwarz für die Diätpläne ;-) 
So das wars erst mal wieder, mal sehen, ob es weiter geht :-) 

Bembelsche

Irgendwie immer wieder bemerkenswert, aber wenn sich gewisse Dinge das erste Mal jähren, scheinen sie mir wieder so präsent zu sein. Es ist jetzt fast ein Jahr her seit meinem letzten kleinen Unfall im Vorflur unseres Büros. Ich mußte mir dann auch gerade noch mal den Originalpost aus dem letzten Jahr ansehen, um das ganze noch besser gedanklich zelebrieren zu können.
Naja, aktuelle habe ich keine akuten Reisepläne, da kann dann auch nix dazwischen kommen ;-) Lediglich der Kai möchte Ende November alleine für 10 Tage nach Sri Lanka, der arme hat einfach noch so viel Resturlaub und muß den irgendwie verbrauchen. Ich leider nicht und da der gute unmöglich die ganze Zeit alleine zuhause mit Nixtun verbringen kann, schicken wir ihn auf die Insel südlich von Indien. Ein bisschen neidisch bin ich ja schon ;-)

Für das nächste Jahr können wir aber dann wieder so richtig schöne Reisepläne schmieden und dabei steht nicht zuletzt die Vollendung des abgebrochenen Sabaticals ganz oben auf der Wunschliste … 4 Wochen Australien, das wäre mein Wunsch. Mal schauen, ob sich das realisieren läßt. Das wäre sooooo toll.

Ansonsten läuft das Leben so seinen Gang. Mit der Gewißheit, daß irgendwo immer irgendwas ist, werden wir uns langsam aber sicher abfinden müssen. Sonne, Regen, Wolken, Donner und Blitz. Gemeinsam sind wir stark.

Am letzten Wochenende waren die jungen Schneiders in Frankfurt und wir hatten sehr viel Spaß durch Frankfurts Hipsterviertel zu laufen. Eine Apfelweinhandlung in einer alten Apotheke in der Brückenstraße hat es meinem Bruder besonders angetan. Ist aber auch einfach zu schön dort. Endlich haben wir uns dann auch mal einen handgefertigten Bembel für unseren Frankfurter Haushalt gekauft. Später gab es dann noch ein gepflegtes Rumsteherle im Markt im Hof, welcher den aktuellen Food-Truck-Trend bedient, abgerundet mit einem asiatischen Mahl im Bahnhofsviertel. Schön wars, ihr dürft gerne wiederkommen.

Und jetzt fällt mir nix mehr ein …

Bye, bye Bologna

Wit sitzen nun bereits wieder am Flughafen in Bologna und hängen mit den Gedanken dem wunderschönen Wochenende hinterher. Bologna ist einfach toll, und warum die Stadt La Grassa (die Fette) genannt wird, erschließt sich mir nun auch vollkommen. Ich habe bestimmt schon wieder 5 Kilo zugenommen. Auweia. Aber wer sich bei diesem Angebot an feinsten italienischen Speisen auf Diät setzt, der ist selber schuld. 
Gestern haben wir die 498 Stufen des Torre Asinelli bestiegen. Etwas eng geht es zu im inneren, steile Stufen und ein bisschen wie im Alsfelder Kirchturm. Aber der Ausblick belohnt. Danach ein leichtes shoppen, wundersamer Weise gab es sogar Klamotten in meiner Größe ;-) … mit meinen 1,78 ist das in diesem Land in der Regel eher schwierig, Schuhe in Größe 42? Vollkommen ausgeschlossen. 
Abends waren wir dann am Stadtrand auf dem Fingerfood Festival … Was soll ich sagen … Hmmmmmmmmm.    

Bologna the Beautiful

Freitag Abend sind wir sehr spät in Bologna angekommen. Die Stadt war mir früher als Kind immer als Punkt entlang der Autobahn in Richtung Adria ein Begriff. Fälschlicherweise dachte ich früher immer, es handelt sich um eine langweilige Industriestadt. Bis wir dann in den neunzigern auf einer Studienreise einen kurzen Zwischenstopp dort gemacht haben. Von da an war ich begeistert von der Stadt mit den endlos langen Arkaden. Aber erst jetzt haben wir es dann tatsächlich mal hierher geschafft. Und wir lieben es, alleine schon wegen dem Essen und der sehr ausgeprägten Aperitifkultur. Ob Parmesankäse, Parmaschinken, Tortellini, Lasagne Oder die weltberühmte Hackfleischsauce … you name it … alles scheint irgendwie hier seinen Ursprung zu haben. Gestern Abend zum Beispiel, Lasagne alla Bolognese … Ein Gedicht. 
Wie immer lassen wir uns einfach treiben im Gewühl der italienischen Großstadt … 

Alsfelder Geschichten

Momentan weilen wir mal wieder in Alsfeld. Gestern sind wir hergefahren, um einen Gutschein einzulösen, den Kai zum 50. von meinen Eltern geschenkt bekommen hat … einen sogenannten Alsfelder Spezialitätenrundgang. Schön wars. Um 3 traf man sich auf dem Marktplatz, wo eine Dame mit ordentlich Lokalkolorit die Führung mit einem Schnäpschen einläutete. Es war überhaupt das allererste Mal, dass ich in meiner Heimatstadt an einer Führung teilgenommen habe. Gar nicht uninteressant, was man dabei so alles erfahren hat. So zum Beispiel die Anwendung eines mittelalterlichen Dixiklos, den sogenannten Abtrittanbieter. Eine Person mit zwei Holzeimern und breitem Umhang unter dem die Besucher ihre Notdurft verrichten konnten. Man lernt nie aus :-) 

Weiter ging es durch die wunderschöne Altstadt, es gab Kaffee und ein Alsfelder Küsschen im Marktcafé, Kartoffelwurst und Bier im Amthof sowie zu guter Letzt den berühmten Salzekuchen mit Wein im sensationellen Gewölbe des Alsfelder Weinkellers. Ein wirklich schöner Nachmittag, kurzweilig und amüsant. 

Spätsommer

Es ist schon wieder September, der Herbst scheint endgültig angekommen zu sein und uns geht es auch weiterhin sehr gut. Ein bisschen still ist es hier geworden. Zugegeben. Aber manchmal ist das Leben da draußen auch einfach viel zu abwechslungsreich … und dann fehlt mir die nötige Lust, das alles zu dokumentieren. Wobei ich natürlich das Telefon immer an der Frau habe und so gut wie täglich unseren kleinen Alltag festhalte.
Hier mal wieder ein kleiner Rückblick der letzten Wochen:
 
An einem wunderschönen lauen Sommerabend im August gab es abends am Mainufer ein Gratis Konzert des HR Symphonieorchesters. Klar, hätte man sich mal wieder denken können, gibt es in Frankfurt was umsonst, zieht es gleich wieder Tausende in ihren Bann. So auch dieses Mal. Wir beschränkten uns daher einfach nur aufs Umherlaufen und Einsaugen der sagenhaften Atmosphäre. Leider hatte ich an diesem Abend auch furchtbaren Schmerzen im Arm, die mir die Stimmung ein bisschen verdorben haben.
Mein Wespenstich hatte sich nämlich infiziert und die Lymphbahnen waren in Mitleidenschaft gezogen, eine Vene quoll hervor und es zeigte sich der berühmte rote Streifen am Arm. Das hat wirklich sehr wehgetan. Der Arzt hat mir Antibiotika verordnet und jetzt ist es fast weg. Ja, richtig gelesen, eben nur fast, denn auch heute, nach 3 Wochen zeigt sich die Haut dort immer noch etwas verdunkelt. Warum sowas schon wieder mir passiert, keine Ahnung?

 

 
In der Woche davor war das überhaupt tollste Stadtteilfest, das Frankfurt so in den späten Sommertagen zu bieten hat. Die Bahnhofsviertelnacht. Einfach wundervoll. So viele Etablissements, vom Sex-Shop, über das Nobelhotel, den Schuster um die Ecke, dem Salsa Club, den Künstlern, Kirchen, Bars … alle gewähren an diesem Abend einen Blick vor und hinter die Kulissen. Wirklich toll und Abwechslungsreich, wenn man sich darauf einläßt, sich an einem solchen Abend einfach treiben zu lassen.

 


 

Am letzten Freitag hat unser Büro auf dem Weinfest in Bad Nauheim einen kleinen Stand gehabt, in Kooperation mit Starwaffels, einem ambitionierten Waffelbäcker, der auf den Zug der zur Zeit sehr angesagten Streetfoodfestivals aufspringen will. Zu diesem Zweck hat er sich von unserem Büro, bzw. meinem Kollegen eine Stand designen lassen. Wir haben dazu eine kleine Lounge angeschlossen und sie mit allerlei Schnickschnack ausgestattet, incl. Häkelarbeit von mir ;-)
 

 

 
 
Samstag danach war dann mal wieder Brückenstraßenfest in Frankfurt. Auch ein wirklich schönes Straßenfest im Hipsterviertel von Frankfurt. Kai und ich sind bereits am Morgen mal hingegangen und haben uns ein bisschen durch die Trendnachbarschaft gewurstelt. Einschließlich Hipsterkaffee und Waffeln vom Bäcker Hanns.

 
 
Lilo und Figo bei ihrer Lieblingsaktivität … Schlafen :-)

 

 



Ein kürzlich fertiggewordene Strickarbeit aus dem Luxusgarn von Swans Island. Noch nie habe ich wirklich so viel Geld für einen Strang Wolle ausgegeben. Verrückt. Aber das Garn ist so fluffig, und die Farben wunderschön. Die Jacke zählt mittlerweile schon zu meinen Lieblingsjacken.
 


Sonntag haben wir dann einen ganz alten Bekannten aus Alsfeld in Darmstadt besucht, zusammen mit Familie M+G sind wir dorthin gefahren, haben lecker gegessen, geplauscht und sind auf der Mathildenhöhe spazieren gegangen. Das war ein wunderschöner Nachmittag.
 
 
Ansonsten mache ich gerade Katzendienst oben bei der Nachbarin und habe mal wieder ein neues buntes Strickprojekt begonnen. Die Frage was es wird? Na was wohl … ’ne Strickjacke ;-)

Stichtag

Gestern Nachmittag, ich saß noch im Büro, alleine … arbeitete noch eifrig an einem Projekt. Die Maus fegte nur so über den Schreibtisch, als mich plötzlich ein fieser piekender Schmerz heimsuchte. Als hätte jemand seine brennende Zigarette auf meinem Arm ausgedrückt. Ich hatte die Wespe gar nicht bemerkt, da bohrte sie ihren kleinen Stachel schon in meine Haut. Ich quiekte und sprang und musste das Tier erst mal wieder von mir abschütteln. Ich überlegte kurz, ob ich in Panik verfallen sollte, entschied mich jedoch dagegen ;-) 

Ich bin dann kurz nach nebenan in die Apotheke, wo mir der nette Mann den Stich erst mal mit Alkohol desinfizierte. Ich bekam eine Salbe und ein Coolpack und fuhr dann nach Hause. Den ganzen Abend habe ich gekühlt und gesalbt. Tut echt weh, hätte ich nicht gedacht … es brennt und juckt. 
Heute sind wir dann trotzdem unserem Plan fürs Wochenende gefolgt. Wir sind nämlich mit dem Fahrrad ca. 50km bis nach Kleinostheim geradelt und haben uns für die Nacht im Hotel Zum Schwanen eingebucht. Direkt am Main. Könnte nicht besser sein. Mit Blick auf den Sonnenuntergang. Vorhin waren wir noch im See planschen, haben uns mit einem Handkäs gestärkt und gleich gehen wir noch mal in den Biergarten. Sommer 2015, du bist einfach wunderbar!