Wirklich entspannt waren die letzen Tage leider auch wieder nicht. Ich stand unter dem Einfluss eines neuen Medikaments mit einem gewissen Kodeinanteil. Gegen die Schmerzen geholfen hat es den ganzen Tag wunderbar. Die Nebenwirkungen waren aber äußerst unangenehm … Herzrasen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit in der Nacht, Kraftlosigkeit am Tag. Es hat mindestens 24 Stunden gedauert, bis das Medikament des Grauens meinen Körper wieder verlassen hat.
Kategorie: Allgemein
Zurück in der Heimat
Da hier so langsam die Leitungen heißlaufen, und sich die Nachfragen nach meinem Gesundheitszustand häufen, schreibe ich doch noch mal schnell einen Beitrag … aus dem Bett … vom iPhone. Bin ich ja nun gewohnt :-)
Viel Lärm um Nichts
Am gestrigen Tag waren wir beide einfach nur glücklich. Wir haben uns so sehr darüber gefreut, dass es nun endlich bald nach Hause geht. Glück bedeutet für mich eben nicht nur an den tollsten Plätzen der Welt zu sein, und schon gar nicht, in Unmengen von Geld zu schwimmen. Das kleine Glück kommt oft unverhofft. Und gestern zeigte es sich, indem Kai ganz entspannt neben mir am Bett saß, während ich ein Nickerchen machte … später, als ich es wieder schaffte, einmal die ganze Station auf Krücken zu umrunden …
Eskortservice
Noch dreimal schlafen. Liege noch wach im Bett, es ist jetzt genau 23.00 Uhr. Bis eben habe ich noch Film geschaut und dabei gestrickt, darüberhinaus habe ich die Zeit einfach vergessen, ein echter Flow sozusagen ;-)
Home Sweet Home
Heute gibt es dann mal endlich echte gute Neuigkeiten. Kein Aprilscherz :-)
Fuss hoch, Leinen Los!
Heute morgen gibt es hervorragende Nachrichten, ich kann am Mittwoch das Krankenhaus verlassen. Weil der Flug aber erst am Samstag geht, hat die Versicherung soeben bestätigt, dass Kai und ich in der Zwischenzeit in einem 5-Sterne-Hotel untergebracht werden. Gleich am Donnerstag werde ich dann auf meinen persönlichen Wunsch in den Zoo von Singapur gebracht und dort mit so einem speziellen Mobil bekommen wir dann alles gezeigt. Anschließend werden wir zu einem sehr großen Einkaufszentrum gebracht und dürfen dort nach Herzenslust Shoppen. Alles auf Kosten der Versicherung. Versteht sich!
Liebeserklärung
Kaum zu glauben, aber wir befinden uns auf der Zielgeraden. Heute früh um 9 Uhr wird Herr Dr. Peng mit seinem Gefolge mein Bein auspacken und dabei sein Werk bewundern. Ob ich es schaffe, einmal hinzuschauen, weiß ich noch nicht. Kai wird aber sicher alles fürs Familienalbum festhalten.
Dann muss die Versicherung alles klären und sorgt hoffentlich auch dafür, dass meine moralische Stütze in dieser schweren Zeit, mein Organiationswunder, mein Bettenaufschüttler, mein Bettpfannenschieber, mein Händchenhalter, meine Duschhilfe, mein morgendlicher Kafffeelieferant, mein 2. Handtuchfrager, mein Aufmunterer, mein Geschenkchenmitbringer, mein Nierenschalenhalter, meine Schulter zum Ausweinen, mein Ein und Alles, mein Kai … mit an Bord der gleichen Maschine darf.
Schweinchenrosa
Heute geht es mir schon ein ganzes Stück besser. Ich habe keinen Schlauch mehr am Fuß, was eine große Erleichterung ist. Dafür sind aber noch 2 Leitungen am Arm, eine ist für die Antibiotika, von denen ich höchstwahrscheinlich heute Abend meine letzte intravenöse Dosis bekomme, die andere ist für das Morphin, welches ich mit einem kleinen Drücker selbst dosieren kann und mich somit selbst ins watteweiche, schmerzfreie Happyland befördern kann.
Flap Surgery & Tendon Repair
Zugegeben. Die Beiträge hier fließen aus gegebenem Anlass doch nicht mehr so regelmäßig wie zuvor. Dennoch ein kleines Update.
Aktueller Stand
Hier mal ein kleines Update zur aktuellen Situation. Vorgestern wurde ich das zweite mal operiert, schon im Laufe der letzten Woche war immer mehr abzusehen, dass es auch dieses mal „nur“ eine größere wundreinigung wird. Allerdings würden noch ein Spezialist für sehnen und ein Hand- und Fusschirurg anwesend sein.




















